“Alma”: “Tanzt meine Freunde” – in Wiener Neustadt!

In 20 Jahren drei Kontinente bereist, dabei in 10 verschiedenen Städten vor ausverkauften Häusern gespielt. 2017 zum Jubiläum die Sensation: “Alma” gastiert Mitte September für ein berauschendes Fest wieder exklusiv in Wiener Neustadt.

Der Komponist Gustav Mahler soll an der Liebe zu ihr gestorben sein, der Maler Oskar Koksochka konnte ihren Verlust ein Leben lang nicht überwinden, der Architekt Walter Gropius war ein Spielzeug in ihren Händen und der Dichter Franz Werfel schrieb: “Sie gehört zu den ganz wenigen Zauberfrauen, die es gibt”: Alma Mahler-Werfel – die größte Femme fatale des 20. Jahrhunderts und Zentrum der österreichischen Erfolgsproduktion “Alma – A Show BIZ ans Ende” vom israelischen Schriftsteller Joshua Sobol, unter dem Regisseur Paulus Manker.

Paulus Manker als Oskar Kokoschka (©Sebastian Kreuzberger)

Eine österreichische Theaterproduktion wird zum weltweiten Publikumsmagnet

Etliche denken bei Paulus Manker sofort an dessen Wut- (oder ihm zufolge) Dankesrede bei der Nestroyverleihung 2010. Der Uraufführungsregisseur von “Alma” beklagte damals fehlende Subventionen für kleine Häuser und Produktionen. Auch seine Inszenierung von “Alma” soll laut Manker keine finanziellen Mittel erhalten haben, weshalb der Wiener mit der Theaterproduktion nach Prag ausweichen musste.
Doch trotz der angeblich fehlenden Finanzspritze wurde die österreichische Produktion ein Welterfolg: Seit seiner Uraufführung 1996 reiste “Alma” rund um die Welt – von Venedig nach Los Angeles und Lissabon etwa.

“Alma” in Venedig

Interaktives Theater-Spektakel

Kein Wunder, dass das Stück bei jeder der 420 Vorstellungen weltweit sein Publikum immer aufs Neue in den Bann zog (der größte “Alma“-Maniac verfolgte die Inszenierung übrigens ganze 73 Mal!), partizipiert die/der Zuseher/in bei jeder Aufführung an einer einmaligen Theater-Faszination:
Bleibt der Stoff, trotz der stetig neu hinzugefügten Szenen sowie Figuren und wechselnden Schauspieler/innen, grob der gleiche – das facettenreiche Leben der Muse rund um Kunst, Karriere als auch Leidenschaft -, entscheidet das Publikum völlig frei in den diversen zeitgetreu gestalteten Gemächern über dessen Wahrnehmung. Derart wird die übliche vierte Wand der Guckkastenbühne aufgebrochen, das Stück erhält seinen performativen Charakter und endet letztendlich gemeinsam mit den Darsteller/innen an Almas üppiger Geburtstagstafel, im großen Fest und stimmungsvollen Gelage.

So wird nicht nur ein “interaktives Gesamtkunstwerk” in seiner Extreme gewährleistet, das “geistreich, sinnlich und voller Leidenschaft” (Süddeutsche Zeitung) ist, sondern überdies das Wesen des Theaters per se gewahrt – seine Einmaligkeit; bei jeder Aufführung erneut.
(Quelle: alma-mahler.at)

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