Andi & Alex: Die Kochstars live auf der Showbühne

Fast jede und jeder in Österreich, aber auch viele im deutschsprachigen Raum kennen sie: die beiden Fernsehköche Andi & Alex aus dem ORF, die mittlerweile auch eine Romy gewonnen haben. TICKET hatte die Gelegenheit, sich mit Andreas Wojta, dem Wiener Koch, über seinen Anfang als Fernsehkoch, den Ruhm und die Kochshow zu unterhalten.

 

2003 haben Sie bei Frisch gekocht ist halb gewonnen im ORF angefangen. Wie ist es dazu gekommen?

Andi Wojta: Das war eigentlich durch unseren Produzenten Purzl Klingohr, den ich schon lange kenne. Der hat zu mir gesagt: „Du, Andi, wir machen jetzt so Bundesländer-Köche und für Wien wärst du prädestiniert. Wie schaut‘s aus? Hast du Zeit und Lust?“ Und so hat das Ganze mit dem Fernsehen angefangen.

 

Und wie man weiß, war der Erfolg sofort da.

Andi: Der Erfolg hat sich insofern eingestellt, als wir ausgetestet wurden, welche Köche beim Publikum am besten ankommen. Da hat sich herauskristallisiert, dass das der Tiroler Alexander Fankhauser und der Wiener Andi sind. Dann ist es wieder unserem Produzenten Purzl Klingohr zu verdanken, dass wir zusammengewürfelt worden sind und dann auf Sendung gegangen sind mit Andi & Alex. Das ist seit Anfang an glaub ich ein recht großer Erfolg, weil sonst wären wir nicht mehr auf Sendung. Die Quote passt, es passen die Zuseher. Mittlerweile haben wir eine richtige Lobby – nicht nur bei den älteren Herrschaften sondern auch den jungen. Da haben uns Stermann und Grissemann mit ihrer Persiflage – die ich ja Weltklasse finde – auch sehr gut geholfen. Es kommt irrsinnig gut an, auch bei den jungen Leuten und dadurch haben wir eine komplett neue Zielgruppe kennen gelernt.

 

Wie kam die Idee, dass Sie auf die Bühne gehen?

Andi: Sagen wir mal so: die Lust und der Traum waren immer da. Nur, dass man das dann wirklich realisiert, war schon gewaltig. Als wir das erste Mal in der Stadthalle auf der Bühne gestanden sind, war das wirklich Gänsehaut pur. Das war unglaublich, wenn du da vor 2.000 Leuten stehst, da bekommst du wirklich weiche Knie. Aber es war ein ganz toller Erfolg und es war eine super Show.

 

Und deswegen jetzt die Fortsetzung?

Andi: Ja, wir wollten es nicht inflationär werden lassen und daher haben wir uns ein bisschen Zeit gelassen. Jetzt gehen wir in die Bundesländer, fangen in Innsbruck beim Alex an und arbeiten uns dann durch die Bundesländer. Dabei kommen wir auch wieder nach Wien in die Stadthalle.

 

Wird es bei der Bühnenshow auch das berühmte „Augerl“ geben?

Andi: Das „Augerl“ wird es in irgendeiner Art und Weise geben. Vielleicht nicht die fliegende Kamera aus dem Studio aber eine Bühnenkamera, die herumschwirrt, werden wir sicher „Augerl“ taufen. Das mit dem „Augerl“ ist ja mittlerweile Kult so wie der Wurf mit der Pfeffermühle. Das alles werden wir natürlich in irgendeiner Art und Weise in die Show verpacken, sodass hoffentlich niemand unzufrieden nach Hause geht.

 

Wie geht es ihnen mit dem Erfolg? Werden Sie auf der Straße angesprochen?

Andi: Ja, mittlerweile schon, natürlich! Aber ich geh mit dem Erfolg relativ demütig um, weil ich ihn nicht selbstverständlich finde. Unsere Fans sind diejenigen, die uns zum Ganzen verhelfen. Bei mir hat sich gar nichts geändert, ich stehe regelmäßig bei mir im Geschäft, gehe regelmäßig einkaufen. Außer, dass ich jetzt vielleicht beim Heurigen einen Platz bekomme, wenn ich früher keinen bekommen habe. Also was ich sagen möchte, und da kann ich auch für Alex sprechen, wir werden immer die bleiben, die wir sind, weil das ist – glaube ich – unser wahres Geheimnis, warum wir so erfolgreich sind. Weil wir nicht abheben, weil wir wissen wo unsere Basis ist und weil wir, Gott sei Dank, aus dem richtigen Holz geschnitzt sind, dass wir nicht deppert werden.

 

Gehen Sie eigentlich noch woanders essen?

Andi: Ich geh wahnsinnig gern essen, weil ich es liebe, mich mit meiner Familie an einen Tisch zu setzen und zu reden, entweder zu Hause oder in einem Lokal. Ich geh wahnsinnig gern fort, weil es nichts Schöneres für mich gibt, als in einer schönen entspannten Atmosphäre bei einem guten Glaserl Wein oder einem guten Papperl sich gemeinsam mit seinen Lieben auszutauschen. Ich bin der einfachste Gast, weil ich ja selber weiß wie es ist, wenn man in der Küche steht und wenn Stress ist. Wir sind alle nur Menschen und wenn etwas schief gehen sollte, dann bin ich der Letzte, der das Haar in der Suppe sucht.

Tourstopps:

13. Oktober: Innsbruck, Saal Tirol
14. Oktober: Salzburg, Republic
16. Oktober: Wien, Wiener Stadthalle Halle F
17. Oktober: Wiener Neustadt, Arena Nova
18. Oktober: St. Pölten, VAZ
19. Oktober: Leonding, Kürnberghalle
21. Oktober: Graz, Orpheum

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