Andreas Vitásek: Neues Bühnenprogramm

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Andreas Vitásek hat ein neues Kabarett-Programm! „Grünmandl“ heißt es und hat am 11. Oktober 2016 im Wiener Rabenhof Theater Premiere.

Neue Bühnenprogramm: "GRÜNMANDL Politisch bin ich vielleicht ein Trottel, aber privat kenn ich mich aus"

Andreas Vitásek: „GRÜNMANDL Politisch bin ich vielleicht ein Trottel, aber privat kenn ich mich aus“

Hommage an einen Meister des Absurden: Andreas Vitásek widmet sich ab Herbst 2016 dem Kabarettisten, Volksschauspieler und Schriftsteller Otto Grünmandl.
Ausschnitte aus Stücken, sowie Gedichte und Texte des legendären Tiroler Künstlers verweben sich zu einem abgründig-humoristischen Bühnenabend, versehen mit der unverwechselbaren Vitásek-Handschrift.

Vorpremieren:
4.-6. Oktober 2016, Kulturlabor Stromboli, Hall in Tirol
10. Oktober 2016, Rabenhof Theater, Wien

11. Oktober 2016 (Premiere!),
14., 19., 20. Oktober 2016,
10., 11., 28., 29. November 2016
12. und 13. Dezember 2016
im Rabenhof Theater, Wien

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Über Otto Grünmandl

Otto Grünmandl wurde am 4.5.1924 als drittes von vier Kindern in Hall geboren. In der Zeit von 1938-1945 waren er und seine Familie der Verfolgung durch das NS-Regime ausgeliefert. Das Kaufhaus Grünmandl wurde arisiert und Otto Grünmandl wurde 1945 zur Zwangsarbeit in Rositz/Thüringen verpflichtet. Aus dieser Zeit stammt sein erstes erhaltenes Gedicht. In der Nachkriegszeit begann er zu schreiben. Es entstanden Gedichte und die Novelle „Ein Gefangener“ (1956).

Bevor Grünmandl sich der Kleinkunst zuwandte, verfasste er mehrere Hörspiele, Theaterstücke und Prosa. 1970 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für das Hörspiel „Rochade“. Grünmandl war zwischen 1972 und 1981 Leiter der Sparte Unterhaltung des ORF-Landesstudios Tirol.

Mit seinen „Alpenländischen Interviews“ (1970 im ORF-Radiosender Ö3) wurde er rasch einer großen HörerInnenschaft bekannt. Diese „Alpenländischen Interviews“, die er zusammen mit Theo Peer gestaltete, kamen auch zur öffentlichen Aufführung. 1976 trat er beim „steirischen herbst“ mit seinem ersten Solo-Kabarett-Programm „Der Einmannstammtisch“ auf. Für das nächste, „Ich heiße nicht Oblomow“, erhielt er 1978 den Deutschen Kleinkunstpreis. Weitere Programme folgten.

1992 erhielt er für sein Lebenswerk den Deutschen Kleinkunst-Ehrenpreis.

Otto Grünmandl wirkte aber auch in Fernseh- und Radiosendungen sowie in Theaterstücken und Filmen, unter anderem von Michael Haneke, mit.

In den 90ern spielte er in mehreren Produktionen der Münchner Kammerspiele an der Seite von Gerhard Polt. Grünmandl war Gründungsmitglied der Tiroler Volksschauspiele und realisierte 1996 in seinem Heimatort Hall in Tirol in der Salvatorgasse ein Zimmertheater, wo er an jedem Wochenende eines seiner alten Kabarettprogramme spielte.

Zeit seines Lebens war Grünmandl auch als Schriftsteller tätig. 2000 erschien posthum der Gedichtband „Hinter den Jahren“. Die sehr ernsten lyrischen Texte zeigen einen ganz anderen Grünmandl als den, den man zu kennen glaubte. Otto Grünmandl hat seine Gedichte nur ein einziges Mal öffentlich vorgetragen – im Herbst 1999 im ORF Tirol. Es war Grünmandls letzter öffentlicher Auftritt. Er verstarb am 3.3. 2000 in Hall in Tirol.

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