BLUR – The Magic Whip

Das 12-jährige Warten hat nun ein Ende gefunden! Mit „The Magic Whip” erschien ein neues Presswerk der Briten rund um Mastermind Damon Albarn.

Nach so einer langen Wartezeit kann man sich etwas Besonderes erwarten. Und besonders ist die neue Scheibe, besonders und nennen wir es: experimentierfreudig. Hört man beispielsweise „Ice Cream Man” kann man sich nur schwer entscheiden, ob man die Spielkonsole hervorkramt und Super Mario auf böse Schildkröten springen lässt oder doch lieber zu bewusstseins- und sphärenerweiternden Substanzen greift.

The Magic Whip ist bei Parlophone Label Group (Warner) erschienen.

The Magic Whip ist bei Parlophone Label Group (Warner) erschienen.

Prinzipiell erscheint bei dem vorliegenden Werk ab dem zweiten Song alles ein bisschen sphärisch, bis man dann bei „I Broadcast” wieder auf Blur trifft, wie man sie gewohnt ist: Krachender Sound umgeben von feinstem Londoner Dialakt à la Albarn. Zu der Nummer lässt sich übrigens sicher auch ganz gut im Partykeller herumspringen! Mit „My Terracotta Heart” geht es dann wieder etwas melancholischer weiter. Eines kann man auf keinen Fall abstreiten: Es wird eine enorme Vielfalt geboten, es könnte gar sein, dass „The Magic Whip” einmal als Synonym für eben diese verwendet werden wird. Was sich anfangs noch holprig anhörte, entpuppt sich nach längerem Studium zu einem kleinen, sphärisch abgehobenen Meisterwerk.

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