Chronic City stream Nom de Guerre

Die einen, besonders naseweisen, vermeinen in Künstlern wie Ja, Panik die moderne Essenz, die „blaue Blume“ der Pop-Musik, gefunden zu haben. Wir jedoch glauben, moderner Pop darf leben, atmen, sich aus Vergangenem nähren und Zukünftiges schaffen. Und das klingt dann folgerichtig so wie das Debüt Nom de Guerre des Wiener Duos Chronic City – das nun exklusiv bei !ticket vorab im Stream präsentiert wird.

Some that are particularly saucy think they found in artists such as Ja, Panik the modern essence, the „blue flower“ of pop music. But we believe modern pop may live, breathe, feed on the past and create huge things to come. And this then certainly sounds like the debut Nom de Guerre of the Viennese duo Chronic City – which is now exclusively presented by !ticket.

Nom de Guerre ist ab 7. März als Stream und Download, sowie auf CD und Vinyl erhältlich. Nom de Guerre is available on the 7th of march 2014 as stream, download and on CD and vinyl.

 

„Wir stehen zu Pop!“, sagt das Wiener Musiker-Duo Chronic City. Kräftig arbeiten sie gegen den Trend, dass Popmusik zu negativ bewertet wird. Sie stehen „zu 3 Minuten 30, die eine nette Geschichte erzählen und ein Stimmungsbild erzeugen“, erklärt die eine Hälfte von Chronic City, Emanuel Rudas. Manch einem FM4-Hörer mag dieser Name oder das dazugehörige Gesicht vielleicht noch von der austro-französischen Chanson-Rock-Band Plexus Solaire ein Begriff sein. Nun begibt er sich jedoch auf andere Pfade, gemeinsam mit seinem Kollegen Florian Marko wählt er solche aus, die noch nicht völlig ausgetrampelt seien in der Pop-Musik. Das versuchen sie zu bewerkstelligen, indem sie unterschiedliche Künstler in die Produktion ihres Debütalbums einbauen.

Der Prozess

chronic_city_albumRudas erklärt das Songwriting-Prinzip von Chronic City: „Im Regelfall entsteht bei uns im Studio eine rohe Idee einer Nummer. Wir arbeiten sie bis zu dem Punkt aus, an dem wir sagen: Hier wünschen wir uns ein Element von außen, das diese Nummer weiterbringt.“ Das sei dann entweder der Sound eines Sängers oder einer Sängerin oder auch Unkonventionelles: Am Album sind auch eine Kirchenorgel und ein Saxofon zu hören. „Die hinzugezogenen Partner haben sehr großen Einfluss auf die Nummer, manchmal übernehmen sie komplett das Ruder“, so Rudas weiter. Klingende Namen liest man in der Produktionsliste, und natürlich Geheimtipps aus dem europäischen Underground: Die Berliner Singer/ Songwriterin Illute hat etwas beigesteuert (mit der Chronic City übrigens nur per Mail kommuniziert haben), mit Henri Joel findet sich ein gebürtiger Franzose auf dem ersten Song des Albums, Key Biscayne, welcher auch zur ersten Single gewählt wurde, außerdem ist der Wiener Sound-Tüftler und Sänger Sleep Sleep dabei, den wir in unserer letzte Ausgabe bereits vorgestellt haben.

Die Party

Die Künstler wurden nicht zufällig ausgewählt: „Die grundsätzliche Frage ist für uns immer: Was benötigt eine Nummer? Was fehlt ihr?“, erklärt Rudas. Recherche und Brainstorming würden dann letztendlich zum richtigen Künstler führen. Live werde dann anders gearbeitet, nicht mit allen einzelnen Feature-Kollegen, sondern mit einer Live-Band. „Elektronik trifft hier auf Percussions, Gitarren vermengen sich mit Synthesizern, Laptops mit Rock-Bässen. Kein Frontalunterricht wie in der Schule, sondern eine schöne Party für alle Beteiligten.“

 

Die nächsten Termine / Upcoming Shows:

7. März Flex, Wien (AT)
8. März Jazzkeller, Krems (AT)
15. März Spielboden, Dornbirn (AT)
17. März Roxy, Prag (CZ)
21. März PPC, Graz (AT)
28. März Club Glam, Feldbach (AT)
10. Mai Frühlingserwachen-Festival, Bleiburg (AT)

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