Der Herr Novak

Gerhard Haderer ist für seinen tiefgründigen Witz und die flotten, dabei nicht minder prägnanten Striche durch das allmonatliche MOFF.-Comic bestens bekannt. Nun gibt es ein großes Solo für einen seiner Protagonisten, den Herrn Novak.

 

Normalerweise geht man in den Zoo und ergötzt sich an Wildtieren. Hat man dann aufgrund glücklicher Fügung ein paar Euronen übrig, so schafft man es vielleicht einmal im Leben, selbige auch in freier Wildbahn zu beobachten. Karikaturist Haderer dreht nun den Spieß um: Normalerweise geht man ins Amt und ergötzt sich mit Widerwillen am Amtsschimmel, hat somit auch nur bedingt Muße, auf jenen in freier Wildbahn zu treffen.

In sicherer Distanz der literarischen Darstellung Haderers jedoch darf man’s wagen: Ein nicht näher benannter Tropf trifft in einem Cafe auf Herrn Novak, Angestellter des BMI und bestens durch seine scharfsinnigen Gesellschaftsanalysen im MOFF.-Strip bekannt. Mit lichtem Haupthaar sitzt er dort, über ein Schmierblatt gebeugt, und wartet auf sein Rendezvous – ist jedoch gern bereit, einstweilen dem Gast einen Platz zu bieten und sich mit Erzählungen über das Einst und Heute die Zeit zu vertreiben. Da lernt man, der Herr Novak ist ein konsequenter Zeitgenosse, mit klaren Prinzipien. Er ist ein Autonarr mit tadellosen Fremdsprachenkenntnissen, war in seiner Jugend geschickter Kicker und rockte auf der Bühne den einen oder anderen wilden Ton. Bis heute ist er ein Freund des sauberen Austropops geblieben. Als Abkömmling von Kurt Waldheim ist er zudem auch ein überaus zuvorkommender Neffe und Kavalier.

Klar ist auch: Novak ist

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gegen die Begegnungszone, ganz gleich wo. Aber: Gerade durch sein überaus feines Gespür für heikle Sachverhalte weiß er: Migration ist das Um und Auf, Rehaugen hin oder her, da gibt’s gar nichts.

Verzichten muss der MOFF.-Junkie hier nur auf andere Protagonisten des Strips – aber in Afrika wollen Sie ja auch keinen Pudel fotografieren, sondern Löwen. Und eine Wallemähne, die hat die liebreizende Fiona ja auch. Nur, was macht die am Männer-Abort?

Novak LiveMit dem Herrn Novak ist Haderer erneut ein überaus kurzweiliges, scharfsinniges Büchlein gelungen, eines, das wie auch Cordoba den Weg auf die Bühne schafft: Premiere feierte das gute Stück mit Ferry Öllinger als Amtsschimmel unter der Regie des Obergurus Haderer am 21. März im Theater Phönix in Linz, Folgetermine gibt’s im März und April ebenda, sowie im Mai im Kino Ebensee.
Ab Herbst tut der Herr Novak eine Reise in die Bundesländer, und natürlich steht auch die Bundeshauptstadt am Programm. Wir halten euch am Laufenden!

Der Herr Novak. Aufzeichnungen eines Zeitgenossen von Gerhard Haderer. Erschienen am 13. März bei Scherz & Schund Fabrik.

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