“Der Liebestrank” feiert Premiere in St. Margarethen

Umjubelter Startschuss für Gaetano Donizettis selten gespielte Oper im Römersteinbruch St. Margarethen. Besondere Highlights: Die internationale Starbesetzung und ein imposantes Bühnenbild.

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Gaetano Donizettis romantische und spritzige Opernkomödie “Der Liebestrank” wurde am Mittwoch erstmals im Steinbruch St. Margarethen aufgeführt und vom Publikum mit tobendem Applaus belohnt. Viel Lob findet auch das heimische Feuilleton. Wir haben einige Pressestimmen für Sie zusammengefasst.

Gaetano Donizettis “Liebestrank” überzeugt szenisch und musikalisch in St. Margarethen.
(Kurier)

Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit, in der sich abends Autokolonnen durch das Mittelburgenland schlängeln, hin zu den zwei Hotspots des Freilufttheaters. In St. Margarethen ist es diesen Sommer nicht ganz so schlimm: Weil im großen Römersteinbruch, wie alle fünf Jahre, Passion gespielt wird, zeigt man die Opernproduktion im kleineren Ruffini-Steinbruch. Dieser bietet immerhin noch Platz für knapp 2300 Besucher. Passioniert geht’s auch hier zur Sache: “Amore” prangt als mannshoher, feuerrot leuchtender Schriftzug auf einem Felsen, wobei einem als gelerntem Wiener der Jetztzeit natürlich sofort eine Zeile gegenwartsnahen Liedguts im Gedächtnis aufflammt: “Wenn jemand fragt, wofür du stehst, sag für AMORE”.
(Der Standard)

Von der begeistert gefeierten Premierenbesetzung überzeugt vor allem Tamás Tarjányi: Der ab Herbst am Gärtnerplatztheater engagierte Ungar berührt mit seinem hellen, weichen, himmlisch schönen Tenor, der lediglich bei den Spitzentönen ein wenig an Glanz einbüßt. Unschuld, Tölpelhaftigkeit, unbedingte Liebe transportiert er zudem hervorragend.
(Der Standard)

Die Bühne (Raimund Bauer) stellt einen riesenhaften Wurlitzer dar, die Handlung spielt sich meist auf dem Plattenteller ab, und Himmelmann widersteht der Versuchung, diesen zu oft in Schwung zu setzen. Bei anderen Einfällen greift er daneben, wenn etwa Belcores Brutalos sich nicht einfach im Dorf einquartieren, sondern dieses mit automatischen Waffen überfallen. Und dass der arme Dulcamara am Schluss vom Sergeanten erschossen wird, sagt uns genau was? Ach so, ja, Krieg entmenschlicht. Freilich steht Dulcamara für den Schlussapplaus so rasch wieder auf, dass das Vergnügen für die ganze Familie kaum getrübt ist.
(Die Presse)

Karsten Januschkes Leistung in der Einstudierung und der Wiedergabe kann nicht groß genug eingeschätzt werden. Denn, trotz der Lage des unsichtbaren Orchesters hinter der Bühne und den einzigen Kontakt zu den Sängern lediglich über den Bildschirm auf der Tribüne gegenüber der Bühne, entstand eine spritzige Musiksprache im Sinne der italienischen Frühromantik und Donizettis mit fein aufgebauten und rhythmisch federnden Ensembles und deren entsprechend dynamischen Schattierungen und Tempowechseln.
(Der neue Merker)

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Herzlicher Applaus nach der gelungenen Premiere!!!

 

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