Die Vampire tanzen wieder in Wien!

1997 feierte das Musical “Tanz der Vampire” in Wien seine Weltpremiere und ist zum Jubiläumsjahr nach Hause zurückgekehrt. Die Vampire sind noch quicklebendig und ziehen heute wie damals ihr Publikum in den Bann.

©VBW/Deen van Meer

Bereits bei seiner Uraufführung am 4. Oktober 1997 begeisterte das Musical “Tanz der Vampire” international ein millionenfaches Publikum. Basierend auf dem Filmklassiker von Roman Polanski fand die Produktion damals in der Regie des Meisters selbst seine geniale Umsetzung. Aufgrund der großen Publikumsnachfrage ist das Kultmusical in der Regie von Cornelius Baltus nun anlässlich seines 20. Geburtstags an seinen Uraufführungsort Wien, diesmal ins Ronacher Theater, zurückgekehrt. Die Vampire sorgten bei der Premiere vergangenen Samstag nicht nur auf der Bühne für einen Blut-, sondern ähnlich bei Publikum und Presse für einen wahren Begeisterungsrausch.

Pressestimmen

Jetzt sind die musikalischen Blutsauger wieder nach Wien – diesmal ins Ronacher – zurückgekehrt und haben nichts an
Beißkraft verloren. (Kurier)


Mit einem guten Cast und einer beeindruckenden Ausstattung wird die Suche von Professor Abronsius und seinem Assistenten Alfred nach Vampiren zur gelungenen Show. (Die Presse)


Dennis Callahan hat Szene für Szene effektvoll durch-choreografiert. Diese Vampire und Leder-Vamps tanzen rasant, aber auch mit Witz! Und wieder ist das Kultmusical in der Ausstattung von Kentaur zum luxuriösen Schauvergnügen geworden. (Kronen Zeitung)


Illustrativ zieht man alle Register. Himmelbetten werden bekraxelt, Vampirscharen entsteigen Särgen zu kraftvollen Chor- und Tanznummern (Choreografie: Dennis Callahan). Opulente Kostüme von Seidenrüschen bis zur Lederkluft kleiden zweimal ein. Timing und Stimmen sitzen auch. Liebe- und auch effektvoll sind Szenendetails – taut der kalte Gast in der Schenke auf, knacken seine Glieder (Regie der Fassung: Cornelius Baltus). Multimediakünstler Kentaur lässt Schloss, Schenke (märchenhaft) und Landschaft (schwarzweiß) als Kulissen und Projektionen zu spektakulärer Optik erstehen, hängende Gewölbe die Gruft der Bluttrinker überspannen. […] Beinahe schade, dass naturgemäß – nachtaktiv! – so viel davon im Dunkel bleibt. (Der Standard)


Fantastische Stimmen, düstere Stimmung und äußerst beeindruckende Videotechnik. Vor allem Drew Sarich als Graf Krolock (ihm werden Mark Seibert und Thomas Borchert folgen) zog das Publikum magisch in seinen Bann. (Kurier)


Jeder Blick, jede Bewegung des Grafen strahlen den richtigen Grad an Macht, Leere und Arroganz aus. Sarichs Kunst, zwischen klaren, rockigen, kopfigeren Tönen mit einer erstaunlichen Festigkeit zu wechseln, überzeugt einmal mehr. “Unstillbare Gier” wird so zur düsteren Melancholie. Auch die weiteren Hauptrollen wurden exzellent besetzt. Marle Martens beeindruckte schon als Cover Eleonore in “Schikaneder”, hat als “Magda” bei den Vampiren nun weniger zu tun. Wirt Chagal (Nicolas Tenerani) und seine Frau Rebecca (Dawn Bullock) sorgen für die Prise Humor. Unglaublich gut: Die kraftvollen Tanz-Soli von Artlan Andzhaev als “Schwarzer Vampir”. (Die Presse)


Rundum ausgezeichnet besetzt die komischen Partien: Sebastian Brandmeir als schrulliger, realitätsferner Professor Abronsius, der ratlos durch das Schloss schlurft. Deftig spielen Nicolas Tenerani und Dawn Bullock Sarahs Vater Chagal und Mutter Rebecca; das verführische Dummerchen Magda, die Schankmagd, ist Marle Martens, der der zum Vampir gewordene alte Chagal nachsetzt und sie in seinen Sarg holt. (Kronen Zeitung)


Auch im Ensemble hält man das Niveau. Raphale Groß als Alfred und Diana Schnierer als Sarah sind klassische, sichere Musicalstimmen, Sebastian Brandmeir ein schusseliger, schnell sprechender Professor Ambrosius par excellence. (APA)


Gefühl ist alles, was zählt! Schmerzlich, sehnend, romantisch – jede Musiknummer will die bombastischste sein. Das Sängerensemble hält mit. Schnierer als Wirtstochter Sarah klingt energisch. Sicher, kräftig und klar auch Raphael Groß (Gehilfe Alfred) und Drew Sarich als Graf von Krolock. (Der Standard)


Eine Show, die kaum Wünsche offen lässt. Junge Talente zeigen neben den Stars der Branche ihr Können. (Die Presse)


Der Vampirtanz 2017 ist düster und beeindruckt mit einer Videotechnik, die die Grenzen zwischen Bühnenbauten und digitalen Projektionen gänzlich verschwimmen lässt. (APA)


Auch dem Sounddesigner Thomas Strebel gehört Lob ausgesprochen. (Die Presse)

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Tanz der Vampire – Ronacher – Tickets

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