Diese Witze haben keinen Barth

Zwischen Mann und Frau, da kriselt es doch gerne einmal. Dann eilt ER Blumen und Pralinee besorgen und gibt ein reumütiges „Entschuldigung!“ von sich, und für SIE ist dann alles wieder Honigkuchen. Man muss nicht Mario Barth heißen, um das aufzudecken – kann man aber. Immerhin ist er der neue Aufdecker auf RTL.

Es heißt, was sich liebt, das neckt sich. Demnach müssten Sie Frauen immens lieben …

Mario Barth: Das stimmt. Auch wenn ich ihre Eigenarten auf der Bühne natürlich überhöhe, schätze ich alle Frauen. Was wären wir Männer denn ohne sie?

Obwohl Sie Frauen gern und stark durch den Kakao ziehen, so sitzt doch im Publikum ein Übermaß an sich amüsierenden Frauen. Wie erklären Sie sich dies?

Mario: Die Frauen erkennen sich in meinen Geschichten wieder und sagen sich „Ja, so sind wir halt.“ Aber wenn es das nächste Mal Stress mit dem Freund oder Mann gibt, lachen sie vielleicht auch eher drüber.

Wie erleben Sie privat die „Fehler und Ticks“ der Frauen – machen selbige Ihr Leben komplizierter oder beleben selbige es?

Mario: Über mein Privatleben rede ich nicht, heißt ja „privat“ (lacht). Ich denke aber schon, dass in den Beziehungen zwischen Mann und Frau ein Gewitter die Luft reinigt. Wichtig bei einem Streit ist immer der gegenseitige Respekt.

Sie schöpfen aus Ihrem Umfeld. Findet sich selbiges da wieder oder wird das verschleiert? Testen Sie zuhause, wie Ihre Schmähs ankommen?

Mario: Für die Bühne wird manches überzeichnet, aber im Kern findet sich das alles schon wieder. Aber wenn meine Freundin absolut nicht will, dass ich eine Geschichte erzähle, dann lasse ich das auch – da sind wir wieder bei Respekt.

Auf der Bühne wirken Sie, als würde es nichts geben, was Sie nicht Lachen machen würde, selbst das 10.000ste Paar Schuhe. Wo hört bei Ihnen eigentlich der Spaß auf?

Mario: Wenn es ungerecht zugeht oder auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren können. Deshalb engagiere ich mich ja auch für das Kinder- und Jugendhilfswerk Arche.

Anders rum: Wo fängt bei Ihnen der Spaß an?
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Worüber lachen Sie gerne und herzhaft, abgesehen von Alltagskomik?

Mario: Ich lache bei guten Filmkomödien oder auch über Kollegen wie Paul Panzer oder Florian Schroeder.

Welche gesellschaftliche Relevanz hat Humor, ein Unterhalter? Bei Loriot herrschte Staatstrauer, soeben bei Dirk Bach nicht viel minder …

Mario: Dass Lachen gut für das persönliche Wohlbefinden ist, ist ja bekannt. Insofern haben Comedians eine positive Aufgabe. Und es sind so viele Kollegen auf Tour, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mir selbst macht mein Beruf echt viel Spaß und es ist super am Abend 12.000 Menschen zu unterhalten. Ich und meine Crew geben jeden Abend Vollgas, damit alle glücklich nach Hause gehen.

Wie viel Material bietet Ihnen das Pendel zwischen Mann und Frau eigentlich noch?

Mario: Schon Heinz Erhardt und Loriot haben das Thema behandelt und mir passieren wie gesagt auch immer noch neue Dinge, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Insofern wird der Stoff in absehbarer Zeit nicht ausgehen.

Die Gender Studies werfen Ihnen vermutlich bereits vor, kein „genauer Beobachter“ von Mann und Frau zu sein, sondern vielmehr zu überhöhen und einen Keil in den Spalt zu treiben …

Mario: In der Comedy wird immer ein wenig übertrieben. Das ist meine künstlerische Freiheit. Ich will aber einfach nur unterhalten und Männer wie Frauen kommen nach den Shows zu mir und sagen: „Du hast ja recht!“

Männer sind schuld, sagen die Frauen gilt als größte Comedy-Produktion, die jemals in Deutschland und somit auch Österreich unterwegs war. Worin darf man sich die Opulenz bei Ihrer Show vorstellen?

Mario: Wir spielen überall in den größten Arenen. Da darf man nicht vor einem schwarzen Vorhang stehen der von drei Lampen angestrahlt wird. Ich lege Wert auf gutes Licht, auf guten Ton, ein tolles Bühnenbild und es gibt ein Feuerwerk. Das wurde mit der Zeit immer größer und so fahren wir jetzt mit vier Trucks von Stadt zu Stadt.

Das Feuilleton wirft Ihnen vor, platt zu sein. Dennoch füllen Sie die Hallen. Sind Sie missverstanden, spricht der Neid aus Ihren Kritikern oder scheffelt man tatsächlich nur mit platter Attitüde die wahre Kohle?

Mario: Ich zwinge ja keinen Menschen zu mir in die Show. Die Leute kommen freiwillig und wie gesagt: die Comedylandschaft bietet für jeden Menschen etwas. Und wenn die, die zu mir kommen, zwei Stunden Spaß hatten, habe ich alles richtig gemacht. Denn für die stehe ich auf der Bühne, nicht für den Kritiker.

Der Österreicher überhöht gerne „sein“ Kabarett, bezeichnet den deutschen Humor als platte „Comedy“. Ist Humor an Landesgrenzen fest zu machen?

Mario: Das glaube ich nicht. Denn auch in Österreich sind meine Shows ausverkauft.

In Österreich stärker als in Deutschland schwingt die Geschlechterschere gleich dem Damokles-Schwert über der Kleinkunst. Sind Frauen unlustiger?

Mario: Es gibt viele lustige und sehr unterhaltsame Frauen. Vielleicht trauen sie sich nur nicht?

In Deutschland spielen Sie vor einem Publikum, das in Österreich von Rock- und Popgrößen gerade einmal erreicht wird. Hat man da ein bisschen ein Muffensausen – und: wie ist die Umstellung auf eine „kleinere“ Bühne?

Mario: Ich habe noch immer vor jedem Auftritt Lampenfieber. Wenn das mal nicht mehr so ist, dann stimmt etwas nicht mehr! Natürlich entfalten 12.000 oder gar 70.000 Menschen eine ganze Energie als 5.000, aber eines ist immer gleich: Zur Vorbereitung ziehe ich mich eine halbe Stunde vor der Show zurück.

Sie sagen, Sie seien authentisch. Stehen Sie auch im privaten Umfeld „auf der Bühne“?

Mario: Ich bin ein Mensch und habe auch nicht immer nur gute Laune. Aber das ist Gott sei Dank selten.

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