EXCUSE ME MOSES – NICHTS ZU ENTSCHULDIGEN

Im Frühjahr ist das neue Album III der heimischen Rockband erschienen. Seit 13 Jahren sind sie nun in musikalischen Gefilden unterwegs – und noch kein bisschen müde. TICKET traf Sänger Michael „Paukee“ Paukner zum Gespräch.

 

III ist bei Global Satellite (rough trade)erschienen

III ist bei Global Satellite (rough trade)erschienen

Gratulation zum neuen Album! Wie lange habt ihr eigentlich daran gearbeitet?

Paukee: Ewig! Ich glaube wir haben schon 2010 angefangen. Wir haben im Proberaum die ersten Songs geschrieben und Demos aufgenommen – noch für unser damaliges Label Universal, die uns auch ziemlich gefordert haben. Nachdem wir die ersten Demos abgegeben haben, hat die Plattenfirma relativ bald abgesagt. Ich glaube es lag weniger an den Demos, als an der Gesamtsituation. Wir haben uns dann Zeit gelassen. Wir wollten auch wieder einen Produzenten haben und sind quasi über Oliver Pinelli gestolpert – da haben wir dann noch mehr neue Songs geschrieben. Er hat uns dann auch wieder zu unseren Wurzeln zurückgeführt – der reinen Rockmusik einfach – die Funkelemente von ganz früher haben wir weggelassen. Deshalb besteht III (sprich three) auch nur aus Rocksongs. Das ist glaub ich für den Hörer auch nicht schlecht. Da gibt es einen roten Faden. Der Titel ist übrigens mit dem neuen Bandlogo entstanden. EMM aus drei Strichen. Ich bin der Grafiker – dadurch ging das dann relativ rasch. Wir wollten einfach alles ziemlich minimalistisch halten.

Wo genau kann man sich in Österreich eigentlich noch mit rockigeren Sachen medial platzieren?

Paukee: Es ist sehr schwierig. Es gibt keine Radios, die unsere Musik spielen – außer vielleicht bei House Of Pain bei FM4. Für Ö3 ist man schon zu rockig. Es war immer schon schwierig und es wird schwierig bleiben, sich als Rockband einen Namen zu machen – außer natürlich durch Live-Auftritte. Es gibt ja auch beim ORF keine Pop- geschweige denn Rockkultur.

Der Videodreh zur Single My Friend – wer kam auf die Idee?

Paukee: Christian Anderl, der Regie geführt hat, ist ein guter Freund von mir. Ich wusste, dass er ganz gute Sachen macht. Klar war auch, dass wir ein Performance-Video machen wollten. Außerdem sollte sich die Handlung auch ein bisschen auf Textpassagen beziehen – „What happened to me … sometimes I feel I’m driving in the wrong lane …“. Es musste auf jeden Fall etwas mit Rückwärtsfahren zu tun haben. Mit dem Auto ist das ja ein bisschen schwierig, deshalb bin ich dann als Opa geschminkt rückwärts in einem Rollstuhl durch Wien gefahren. Das hat Spaß gemacht und auch nicht so viel Budget aufgefressen – man muss sich ja heutzutage wirklich alles selbst basteln.

http://www.youtube.com/watch?v=xjb5LF78HhU

Wie ist dein persönlicher Musikgeschmack – hast du irgendwelche musikalische Idole?

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Paukee: Ich höre alles Mögliche. Zurzeit lasse ich mich u.a. vom Alternative-Radio-Channel von Spotify inspirieren. Dadurch, dass ich einen einjährigen Sohn habe, höre ich auch ganz gerne Peter und der Wolf. Und zum arbeiten eher ruhigere Dinge. Metal und Rock zum nebenbei hören machen mich nervös. Zum Thema Idol: Für mich gibt es nur einen Rockgott und das ist Dave Grohl.

Wie sieht denn das Rockstarleben so aus? Sex, Drugs & Rock ‘n‘ Roll?

Paukee: Das große Klischee stimmt natürlich gar nicht. Wir haben noch nie irgendwelche Fernseher zertrümmert. (Paukees Handy läutet: „ Meine Mama ruft gerade an.“) Wir sind Teilzeitrockstars. Wir genießen es unterwegs zu sein, wenn wir auf Tour sind. Die ganze Live-Crew ist ja auch mit uns befreundet. Wir sitzen dann schon auf das eine oder andere Bier zusammen und stürzen gelegentlich auch ab. Mit Maß und Ziel natürlich, weil am Montag müssen wir dann wieder arbeiten. Für uns als Familienväter ist es auch schwierig lange zu touren und jedes Wochenende weg zu sein – da kriegen wir Probleme mit unseren Frauen (lacht).

Excuse Me Moses spielen am 6.12. auf der Mainstage am Bergfestival in Saalbach Hinterglemm.

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