Feat. Respect: Musik als ein völkerverbindendes Gut

Feat Respect

„Feat. Respect“ ist der erste von hoffentlich vielen Samplern mit Musik von geflohenen Menschen und musikalischen Supportern aus Österreich, u.a. Bauchklang, Mother’s Cake, Mono & Nikitaman und Sofa Surfers.

feat. RespectGegenseitiger Respekt ist zwar eine Grundvoraussetzung, in unserer heutigen Welt dennoch rarer denn je. Unsere Gesellschaft kennt etliche sogenannte „Randgruppen“ und findet viele Wege, gewisse Menschen auszugrenzen. Die Musik erweist sich einmal mehr als verbindendes Element, als Medium, sich mitzuteilen und wichtige Botschaften auszusenden, und als Beweis dafür, dass wir alle dieselben Empfindungen hegen. Unabhängig davon, wer tatsächlich österreichischer Bundespräsident, Kanzler, Wiens Bürgermeister, niederösterreichischer Landeshauptmann oder sonst auch eine Führungsposition ergreifen wird – wir stehen neben allen Beteiligten hinter dem „Feat. Respect“-Projekt dauerhaft auf gegen Xenophobie, Rassismus, Menschenverachtung und die damit verbundenen Ungerechtigkeiten.

Feat. Respect: die Idee, das Team, das Produkt

Die erste Ausgabe von „Feat. Respect“, einem Sampler mit Musik von geflohenen Menschen und musikalischen Supportern aus Österreich, wird der Beginn einer musikalischen Bewegung sein, mit der sich Künstler und Unterstützer gleichermaßen klar positionieren können, um aufzuzeigen, mit welcher Gesellschaft es die Politik tatsächlich zu tun hat – einer Gesellschaft für ein respektvolles Miteinander

Das Produzententeam Zebo Adam (Bilderbuch), Alex Lausch (Listencareful Studio) und Christoph Hahn (Alpharudel Records) produziert einen Sampler mit dem Titel „Feat. Respect“. Dieser wird von Universal Music vertrieben werden und ab Herbst im Handel erhältlich sein. Der Verkaufserlös der Volume 1 wird dem Haus Arjan zugute kommen – Anfang 2016 in Mistelbach errichtet, beherbergt es 90 Flüchtlinge (vor allem unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und geflüchtete Familien).

Auf der Compilation werden 20 Tracks vertreten sein; Zwei Drittel davon werden von Flüchtlingen gespielt und gesungen: Eine Art „Casting“ hat für die Qualitätssicherung gesorgt, Genregrenzen gab es keine. Das Team produziert mit den Menschen Eigenkompositionen, Heimatlieder, Chorlieder, klassische Klavierstücke, etc. Für mehr Gewichtung sorgen im Rahmen des verbleibenen Drittels einige namhafte heimische Acts, die jeweils ein Musikstück zum Thema beitragen – bisher sind Bauchklang feat. Yasmo, Mono & Nikitaman, Sofa Surfers, Teaming Satellites und Mother’s Cake bestätigt.

Langfristig soll die Compilation regelmäßig – zumindest ein Mal jährlich – erscheinen, das Team wird mehrmals jährlich Live-Events organisieren. Der daraus erwirtschaftete Reinerlös soll immer einem Flüchtlingsprojekt zugute kommen. Das Team hinter „Feat. Respect“ arbeitet eng mit der Caritas und „Open Piano for Refugees“ zusammen mit dem Ziel, gemeinsam und laut gegen Hass und Hetze aufzustehen und gleichermaßen einen Einblick in fremde Kulturen zu gewehren.

Feat. Respect: unterstützenswürdig

Wer sich finanziell am Projekt beteiligen möchte, kann dies auf der Homepage von respekt.net tun. Für den Start werden € 15.904 benötigt – davon werden u.a. die Studiokosten, die Kosten für Mixing & Mastering, die Kosten für Studiomusiker und die Vervielfältigung gedeckt. Details sind in der Finanzaufschlüsselung einsichtlich. Für die Spender gibt es tolle Goodies: Zum einen wird es eine limited Edition des Albums geben (100 Stück), die jeder Spender ab einem dreistelligen Spendenbetrag bekommt; mit persönlichem Dankschreiben und den Autogrammen aller mitwirkenden Musiker. Zusätzlich erhält der Spender auch einen Ausweis, mit dem er auf alle zukünftig stattfindenden Konzerte, die von „Feat. Respect“ veranstaltet werden, gratis Eintritt erhält. Spender, die zwischen 50 und 99 Euro spenden, erhalten den Ausweis mit dem sie alle zukünftigen Veranstaltungen von „Feat. Respect“ gratis besuchen können.

Natürlich ist das Projekt auch im Sozialen Netzwerk, das in den letzten Monaten leider immer wieder äußerst unsozial wurde, erreichbar.

Der Beitrag gefällt dir? Jetzt teilen!