Fink hat den Funk

Eine Mischung aus Singer-Songwriter-Melodien, Elektro und Funk gefällig? Mit dem UK-Trio Fink liegt man in diesem Fall genau richtig! Auch wenn Fin und Tim offenbar lieber übers Essen reden.

Das Interview mit Fin und Tim von Fink findet zur Mittagszeit während ein paar Würstel mit Saft statt. Vielleicht ist dies der Grund, dass die beiden lustigen Briten mit uns scheinbar mehr über Essen als über ihr aktuelles Album „Hard Believer” plaudern?

Mahlzeit!

Fin:Weißt du, hier in Österreich oder auch in Deutschland kannst du dir getrost Würstel bestellen, sie schmecken gut! Bei uns zu Hause würde dich dein Körper einfach nur dafür hassen!

Welches britische Essen könnt ihr mir dann empfehlen?

Tim: Currys sind gut – aufgrund des indischen Einflusses in Großbritannien! Italienisches Essen kannst du bei uns dafür wirklich vergessen.

Fin:Gut ist vielleicht auch noch irgendein Oldschool-Sonntagsbraten. Aber niemals Fish & Chips!

Zur Musik: Wo hört sich euer Album am besten? Im Auto, in der Badewanne?

Tim: Es ist ein ziemlich gutes Autofahr-Album, es ist nicht zu langsam und es ist laut.

Fin: Ich habe es oft im sozialen Kontext gehört, als wir einfach nur abgehangen sind, getrunken und geraucht haben. Ich habe es auch auf einer Dinner-Party gehört. Ich weiß es also nicht so richtig, weil wir es ja nicht konsumieren (lacht).

Tickets bei oeticket.com

Wie ist euer Live-Set-Up? Wie viele Instrumente wird es geben?

Tim: Wir arbeiten an einer Fünfer-Konstellation. Ein Extra-Gitarrist, ein Pianist – ein Jazz-Pianist. Das heißt: Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und Piano.

Fin: Wir haben unsere Bühne von einer Theater-Company designed bekommen. Nun können wir unsere Show an einem großen aber auch an einem kleinen Veranstaltungsort zeigen. Es wird alles mit vielen Lichtern sein, die Bühne soll UNSERE sein, es ist zwar nicht billig, aber für die Fans ist es großartig und bietet noch mehr.

Wie sucht ihr euch eure Opening-Acts aus?

Tim: Wir haben meistens einen Solo-Act, da wir auch ein bisschen picky sind, was unser Set-up betrifft.

Fin: Tourneen sind ja ein bisschen langweilig – also nicht der Auftritt selbst oder das Trinken nach dem Auftritt, sondern einfach dazwischen – es gibt viel zu tun, und man macht das dann zusammen. Wir versuchen immer neue
Künstler zu pushen und nehmen sie mit auf Tour. Das ist uns sehr wichtig.

Was war das schlechteste Bier, das ihr jemals nach einem Auftritt getrunken habt?

Tim: Wir waren in Griechenland, es war ein super Festival, aber sie hatten diese komische, schwarze Bierdose im Kühlschrank. Ich habe es dann gleich nach dem Auftritt getrunken, aber es hatte 9%, es war wie Wein …

Fin: Eines der besten Biere, die ich jemals getrunken habe, war übrigens in Österreich. Als DJ, ich weiß nicht mehr welches es war, aber ich war in Linz. Ich habe dort ein kleines Bier zur Reparatur getrunken – genau die richtige Größe und Temperatur.

Tim: Hier haben wir übrigens oft Ottakringer getrunken, auch sehr gut.

Würdet ihr euch selbst als Multitalente bezeichen?

Fin: Also unser Bassspieler spielt einfach nur Bass. Ständig. Es kann ziemlich anstrengend sein. Er ist einfach ein singular-minded Genius (lacht). Tim und ich sind schon in mehreren Gassen unterwegs!

Fink verzaubern uns mit ihrer Show am 10. November in der Wiener Arena!

Tickets bei oeticket.com

Der Beitrag gefällt dir? Jetzt teilen!