G.Checkt: „Electric Tentacles“ von Damian Murdoch Trio

„There are no kangaroos in Austria“, heißt es unglaublich komisch auf zahlreichen Österreich-Merchandise-Artikeln, aber ein Känguru muss dann irgendwann doch das erste sein. „Erste“ ist hier gleich ein gutes Stichwort, denn lateinisch sprechen wir hier vom „Primus“ und sind somit auch gleich bei der Formation rund um Bass-Virtuosen Les Claypool angelangt, die – ähnlich wie auch das Damian Murdoch Trio – mit ganz viel

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Hoppi-Galoppi durch eine dadaistische Landschaft galoppieren, in der selbst Dali den Eindruck gewinnen würde, er hätte es mit den bewusstseinserweiternden Substanzen diesmal ein klein wenig übertrieben.

Damian Murdoch Trio

Damian Murdoch, Gitarrist aus Down Under, ist es also. Das erste österreichische Känguru, der Crocodile Dundee der Saiten. Und wie auch das liebe Kroko hat er samt seiner Allianz Michael Posch (Schlagzeug) und Harry Stöckl (Bass; am Album noch Matthias Wieser) gehörig Biss, wie das Debüt Electric Tentacles beweist. Vergleiche mit Hendrix lassen sich mühelos anstellen, wenn man Damian beim Bearbeiten seines Instrumentes zusieht, das weniger als Werkzeug, vielmehr als verlängerter Arm der Gehirnwindungen zu sehen ist. Irgendwo zwischen erdigem Blues und verquerem Funk angesiedelt, sind die ausschließlich instrumentalen Kompositionen ein kunterbuntes Feuerwerk, das so manche Silvesterknallerei als Kindergeburtstag ausschauen lässt. Electric Tentacles ist also nicht nur Titel, sondern gleichermaßen auch Programm, denn wie auch im Shokushu Goukan bildgewaltig zelebriert finden wir hier ein Wirrwarr an Emotionen, die akustisch umschmeicheln – allerdings nicht wüst und ungestüm, sondern vielmehr zärtlich und voller Leidenschaft. Der durchaus bei allen drei Mitstreitern vorhandene technische Anspruch wird songdienlich gesetzt, es ist zu keinem Zeitpunkt eine Überforderung des Hörers zu merken, ein Abtauchen in Sphären, in welche man nur mit Siebenmeilenstiefeln folgen könnte. Aber dennoch ist es ein Galaxistrip, der schwerelos über Gestirne, Sonnen und Schwarze Löcher in ein sauerstoffarmes Nichts führt und Visionen voll farbenfroher Begeisterung entstehen lässt.

Dass dabei die Titel – allesamt mit amüsanten Namen wie The Final Absturz (Prost!) oder Sleazeball (Hallo Kätzchen!) gesegnet – durchaus tanzbar sind, ist weiteres Zeichen für die Qualität des Outputs. Einzig, dass sich die Phantasiewelt als Stummfilm offenbart, enttäuscht ein klein wenig. Es wäre für Anhänger des Fantastischen oder von Super Mario doch durchaus interessant zu erfahren, warum nun doch nicht das Gute, Liebe siegt und The Dragon Slayed The Princess. Andererseits wird hier somit die eigene Phantasie angeregt, auf das Fundament sich ein eigenes kunterbuntes Haus zu bauen und gemeinsam mit Affe und Pferd einzuziehen und zu schauen, was der Tag so bringt – und wenn es eben nur der finale Absturz ist und man nach einem Hinabpoltern über die Stiegen mit Gipshaxen Schnurspringen darf, selbstverfreilich zu Jump Rope With Electric Wires.

Das Damian Murdoch Trio ist auf Platte eine Offenbarung, der es von New Orleans bis Sydney Tribut zu zollen gilt, aber vielmehr Bewunderung verdient die Darbietung live vor Publikum – hier scheinen die Musiker, selbst hinter dem Schlagzeug sitzend, abzuheben, wie man es ansonst nur von UFO oder Led Zeppelin gewohnt wäre. Der Begriff „Supergroup“ ist dabei vielleicht etwas übertrieben gesetzt (zumal selbst schon abgenudelt), aber zumindest verbinden die Tentakel mühelos die Grenzen zwischen Blues, Jazz, Pop, Rock, Metal, Funk und was sich im selbigen Umfeld noch so auftut. Menschen aller Länder, vereinigt euch und lauscht der Symphonie, die sich genüsslich durch eure Gehörgänge direkt in die graue Masse wuselt – „Slapstick“-Musik vom Feinsten!

Live gibt’s die Herren am 7. Oktober im Wiener Chelsea, die Platte steht bereits ab 4. Oktober beim Händler des Vertrauens.

Mehr zum Trio gibts auf Facebook und der eigenen Webseite.

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