Gewinnspiel: Das neue Outdoor-Bassmonster von Sony

“Boom! Tschack! In die Goschn!” – in einem alten Hektiker-Programm erklärt der Ringer Rene Dattel auf für Sportler typische prägnante Art so seine Technik. Er hätte genauso gut derart aber auch den neuen kabellosen Lautsprecher von Sony beschreiben können.

Sony BoxFür den Produkttest des kabellosen Lautsprechers Sony SRS-XB40 haben wir wie bei unseren bisherigen Produkttests für Sony, Sennheiser, Soundboks und Onkyo erneut auf herausforderndes Musikmaterial zurückgegriffen: Mit “Savage Sinusoid” liefert der Franzose Gautier Serre, besser bekannt als Igorrr, eine Überdosis metallischen Dadaismus – eigentlich ist es ziemlich schwer zu sagen, was auf seinem Metal-Blade-Einstand überhaupt abgeht.

Mit “Savage Sinusoid” ist es wie mit einer modernen Kunstgalerie – man kommt an allerlei Gemälden, Plastiken und Objekten vorbei, die verstören, mit ihrer verqueren Ästhetik aber doch fesseln und postwendend zu allerlei Interpretationen hinreißen lassen. Ist’s durchdacht und durchgeplant, oder lachend keck im Zuckerrausch irgendwie zusammengeschustert? Ist ein Künstler am Werk, oder ein Schelm vor dem Herren – man weiß es nicht: Jazz trifft auf Electronic, Breakcore und Minimal, Ethno und Worldmusic auf barocke Klassik und schwülstig-brachialen Metal, es ist ein wirres, postmodernes Potpourri, in dem sich die Töne überschlagen, die Bässe dröhnen, die Sirenen singen und die Klänge in jedwede Richtungen stieben.

Zimperlichkeit ist Serres Sache nicht, sondern vielmehr der gepflegte Wahnsinn – dass er nebenbei u.a. auch für die Remixes von Morbid Angel’s “Illud Divinum Insanus” verantwortlich zeichnet, sei nur der Vollständigkeit halber, nicht als Qualitätsmerkmal erwähnt. Auf “Savage Sinusoid” donnern ungebremst elektronische Manipulationen, wie wir sie etwa von Fantomas “Suspended Animation” her kennen, in verquere Zigeunerklänge, Streicher quietschen über Saxofon, Cembalo und Mandoline, während sich operettenhafter Gesang und gequältes Gekeife und urzeitliches Gebrüll, für das stellenweise Cattle Decapitation’s Travis Ryan verantwortlich zeichnet, die Klinke in die Hand geben.

Der Sony SRS-XB40: Sein oder Schein?

Wie geht der Sony – mit einem Listenpreis von knapp über 200 Euro – mit einer derartigen Kriegserklärung um? Wird schwer verwundet die weiße Fahne geschwenkt, ähnlich wie in “Ritter der Kokosnuss” auf ein halbherziges “Unentschieden” plädiert – oder ist’s gar ein Aufeinandertreffen auf Augenhöhe?

Vorab: Es mag eine dämliche, unnötige Spielerei sein – aber witzig ist das Strobo-Gewitter der LED-Illumination, die sich der Musik in allerlei Farben und mit wildem Geblinke beinah synchron angleicht, durchaus. Die per App anpassbare Lichtleiste zieht sich einmal um die gesamte Front, extra beleuchtet werden die beiden 60 Millimeter großen Treiber, die natürlich von einem robusten Gitter vor den Widrigkeiten des Outdoor-Lebens geschützt sind. Im Test zeigt sich zum Glück aber auch schnell, dass der Outdoor-Bluetooth-Lautsprecher kein Blender ist und sehr wohl mehr Sein als Schein zu bieten hat – insbesondere, weil sich die Lichtlein natürlich auch ausschalten lassen:

Während der böse Wolf im Märchen der drei kleinen Schweinchen nach dem Stroh- und Holzhaus schließlich daran scheitert, auch das Steinhaus umzupusten, pflügt der Lautsprecher von Sony dermaßen querbeet, sodass im Anschluss selbst eine Metropole nur mehr auf wackeligen Beinen steht – nicht zwangsweise bloß Venedig. Ja, mit sündhaft teuren Indoor-Anlagen hat man gerade komplexe, sehr feine Musik deutlich besser im Ohr, und auch weniger dumpf – aber für ein (hochwertiges) Outdoor-Gerät ist’s eine solide Leistung – vor allem für den Preis. Kräftig und selbst bei Maximallautstärke nicht übersteuernd schieben die Treiber und die beiden passiven Bassradiatoren mächtig nach vorne – und in einem Nu sind selbst lange Haare nach einem Tauchgang im nebenstehenden Pool wieder trocken geföhnt. Gerade mit der beigestellten App und den darin befindlichen Equalizern kann man auch noch einiges steuern und ein mehr als akzeptables Maß an Klang rausholen. Es fällt natürlich aber auch das intendierte Einsatzgebiet auf: Alles was donnert, dröhnt und hauptsache laut ist, kommt besser rüber, als introspektive Musiken.

Abgesehen vom kompakten Auftreten (nicht ganz 1,5 Kilo bei knapp 30 x 10 x 10 Zentimetern) ist das gute Teil selbstverständlich robust und hochwertig verbaut – wir entdecken weder garstige Spaltmaße, Kunststoffgrate oder ähnliche Produktionsmängel, und wasserfest ist der Sony zudem auch noch. Auch die Anschlüsse liegen gut geschützt hinter einer wasserdichten Klappe auf der Rückseite, neben einem Stromanschluss findet sich auch ein Line-In und ein USB-A-Port, so lässt sich der SRS-XB40 auch als Power Bank zum Laden anderer Geräte verwenden – die Akkulaufzeit beträgt übrigens bis zu 24 Stunden.

Und auch wenn die Box natürlich niemals eine gute Anlage ersetzen wird können: Es lassen sich bis zu zehn (!) Speaker zu einer “Wireless Party Chain” verbinden, und dann läuft nicht nur die Musik synchron, sondern auch die Lichtschau wird entsprechend abgestimmt.

In dem Sinne: Boxen auf 10, Musik auf 11 – von nun an hören auch im Garten meine Nachbarn mit.

 

Detailinformationen zum Sony SRS-XB-40 finden Sie auf der Produktseite bei Sony.

Sony LautsprecherWir verlosen ein Stück des Sony SRS-XB40 Outdoor-Lautsprecher!

Sie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das untstehende Formular aus oder senden eine E-Mail an gewinn@ticketmagazin.com. Einsendeschluss ist am 1. August! Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das Stichwort “Sony”!

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