Gewinnspiel: Dirk Stermann liest aus seinem dritten Roman

Der Humorist und Bestsellerautor hat den traurigsten Roman der Welt geschrieben. Am 8. Dezember liest Dirk Stermann im Ehrbar Saal aus “Der Junge bekommt das Gute zuletzt”. Wir verlosen 2×2 Tickets!

Wer sich von Dirk Stermanns neuem Roman “Der Junge bekommt das Gute zuletzt” eine heitere Bettlektüre erwartet, wird bitter enttäuscht. Tiefe Trauer trieft aus dem Buch, das einen so schnell nicht loslässt. (Alex Wagner, FM4)

Man kennt Dirk Stermann als humoristischen Mann und auch seine bisherigen Bücher waren witzig (“6 Österreicher unter den ersten 5”, “Stoß im Eisen”). Mit seinem Roman Der Junge bekommt das Gute zuletzt hat der Wahl-Österreicher erstmals ein Werk verfasst, in dem nicht die Komik im Mittelpunkt steht. Der Autor erzählt darin die Geschichte von Claude, der noch nicht einmal vierzehn und schon ganz alleine ist.

Claude ist anders als andere Dreizehnjährige; dafür muss erst gar nicht seine Faszination für die Geschichte der Todesstrafe in Wien erwähnt werden. Claude lebt zusammen mit Vater und Mutter im ersten Wiener Gemeindebezirk und besucht eine Eliteschule. Claudes Leben bricht plötzlich zusammen, als ein echter Indio in die Wohnung zieht und eilig eine Mauer hochgezogen wird:  Auf der einen Seite wohnt die Mutter mit Claudes Bruder und dem neuen Liebhaber, auf der anderen Claude und sein Vater. Der Vater hat aber auch rasch eine neue Liebe – Flötistin, Veganerin, Deutsche. Bald sind beide Parteien ausgezogen, Claude bleibt unglücklich allein zurück und findet einzig im serbischen Taxifahrer Dirko einen Ansprechpartner und Freund.

“Sieh mal, deine Mutter ist Ethnologin. Da muss man doch sagen, gut, mit diesem Straßenmusiker, mit dem hat sie sich einen Traum erfüllt. Ein peruanischer Straßenmusiker. Sie ist im Panflötenparadies. Besser, als wenn sie sich einen Pantomimen genommen hätte, oder? Claude? Stell dir vor. Lieber so einen Poncho-Compañero als einen Kerl, der nur so tut, als täte er was, stimmt´s?”
Papa lachte. Ich sah, dass an seinem Schneidezahn Eigelb klebte.
“Claude, wir haben uns das so überlegt. Wir behalten die Wohnung, ziehen aber eine Wand ein. Drüben ist Lateinamerika, bei uns ist Österreich.” (Stermann (2016): 8)

Mit großer Sympathie für seine Hauptfigur begleitet Dirk Stermann Claude auf seinem Weg vom jugendlichen Einzelgänger zum Erwachsenen, der von der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit geprägt ist.

Kurz und prägnant ist die Sprache, anrührend und amüsant, ohne jedoch in billigen Witz zu verfallen. (Mein Bezirk)

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ritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Gewonnene Karten sind nicht übertragbar, bitte Lichtbildausweis mitbringen. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria und deren Angehörige sind von der Teilnahme am Gewinnspiel ausgeschlossen.

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