Gewinnspiel: Ed-Ph0n3s von Iron Maiden

In Zusammenarbeit mit Iron Maiden-Bandleader und Bassist Steve Harris entstand der neue On-Ear-Kopfhörer von Onkyo, die Ed-Ph0n3s. Wir fragten uns: Macht hier der Ton die Musik?

Ed PhonesDie britischen Heavy-Metal-Giganten Iron Maiden sind jetzt nicht die ersten, die auf die zündende, aber doch naheliegende Idee kamen, ihre audiophile Fanschar von der Pike an zu befriedigen und Kopfhörer auf den Markt zu bringen: Bereits vor drei Jahren frohlockte eine Vielzahl an Röck-Döt-Fetischisten mit Mano-cornuta-Reflex ob der Ankündigung, Motörhead werde fortan auch direkt an die Ohrmuschel angeschmiegt den Pegel auf die sprichwörtliche 11 drehen, Lemmy war ja bekanntlich kein Kostverächter und ging nur allzu gerne auf “Tuchfühlung”. In Zusammenarbeit mit der schwedischen Firma Krusell, die auf intensive Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Sony, Samsung, LG und weitere namhafte Hersteller verweisen kann, veröffentlichte die lauteste – und vielleicht auch ikonischste – Band der Welt drei verschiedene Over-Ear Kopfhörer und zwei In-Ear-Stecker, allesamt vom “Bomber” über den “Iron Fist” und den “Motörizer” bis hin zum “Overkill” und dem “Trigger” mit klingenden, an eigene Songtitel angelehnte Namen. Und ja, gerade die beiden teuersten Modelle – der “Iron Fist” mit € 114,- und der “Motörizer” mit € 149,- – konnten neben einem nicht zu verachtenden Coolnessfaktor auch mit Tragekomfort und klanglicher Leistung überzeugen – sowohl in den Höhen, als auch in den Tiefen.

Seitdem zog die erste Antwort der Hard Rock-Sozietät auf die iniativen Dr. Dre-Headphones von Beats – übrigens nicht mehr als ein überteuertes Spielzeug – seine kleinen Kreise: Natürlich finden wir in der Kollektion von KISS neben Action Figuren, Häferln und Bettwäsche auch Kopfhörer, und auch die amerikanischen Megaseller Metallica stellten als Testimonial ihren guten Namen Skullcandy zur Verfügung – für ein zwar streng limitiertes, dafür aber potthässliches und qualitativ minderwertiges, verzichtbares Produkt. Und auch bei der neuen deutschen Härte, bei Rammstein, finden wir “Schallwandler”: Diese werden von beyerdynamic in Deutschland handgefertigt und sind tatsächlich gute Mittelklasse – für knapp 50 Euro Aufschlag bekommt man die handelsüblichen Custom One Pro mit Logoaufdruck, ob es das einem wert ist, muss man selber wissen. Wohlgemerkt: Sowohl “the Four Horsemen”, als auch die geschminkten “Knights in Satan’s Service” und die Feuerbrigade gaben lediglich (für einen mehr oder minder geringen Obolus) ihren guten Namen für ein Produkt, waren jedoch nicht (maßgeblich) an der Entwicklung mit beteiligt. Ganz im Gegensatz zu Lemmy – und nun Steve Harris.

Iron Maiden: selbst ist der Mann

Iron Maiden-Schlagzeuger Nicko McBrain führt in Hollywood, Fl. das Rock-n-Roll-Ribs, ein Tempel für Fleischtiger mit sensationeller, eigens kreierter BBQ-Sauce. Als ich Ende 2012 im Zuge der Barge to Hell-Kreuzfahrt dem Restaurant einen Besuch abstattete, war er es, der mich höflich fragte: “Ein Tisch für zwei?” Richtig gelesen: Der millionenschwere Musiker lässt es sich nicht nehmen, in seinem Lokal nicht nur nach dem Rechten zu sehen, sondern auch mit anzupacken – sofern er nicht gerade auf Tour oder im Studio ist. Nachdem ich darob sowohl meine Freude, als auch meine Verwunderung nicht unterdrücken konnte, setzte er sich sogar auf einen kleinen, gelösten Plausch zu uns an den Tisch dazu.

Mittlerweile gehört es ja beinahe zum guten Ton, als Metal- oder Rock-Band dein eigenes alkoholisches Getränk auf dem Markt zu haben. Auch hier waren Motörhead mit ihrem Vodka Wegbereiter, mittlerweile vertreiben von AC/DC, Doro und Hammerfall über Amon Amarth, Nightwish, Kataklysm und Blind Guardian bis hin zu Slayer und Megadeth eine Vielzahl an Künstler ihren eigenen Whisky, Vodka oder Bier. Qualitativ zeigen sich hier jedoch vor allem Iron Maiden federführend: Wenn die vielleicht größte Heavy-Metal-Band ein eigenes Bier kreiert, muss das Ergebnis mindestens genauso hochwertig sein wie die besten ihrer Alben (zweifelsohne “Aces High”, “Somewhere in Time” und “The Number of the Beast”). Kein Geringerer als Bruce Dickinson, charismatischer Sänger und Pilot (!) der Band, hat gemeinsam mit der kleinen, aber feinen Privat-Brauerei Robinsons Brewery, einem Familienunternehmen aus Stockport bei Manchester, mit dem Trooper ein Premium Ale abgeliefert, das mittlerweile in einer leichten (4,7%) und starken (6,6%) Variante erhältlich ist – und tatsächlich auch geschmacklich hält, was der ikonische Aufdruck verspricht. Ab 1. September wird mit dem limitierten Trooper Red n’ Black (6,8%) ein feines, dunkles Porter erhältlich sein, das – angelehnt an ein Stück des aktuellen Albums “The Book of Souls” – eine schokoladig-karamellige Note und einen Hauch von Honig verspricht.

Tja, und mittlerweile hat auch Bassist und Bandleader Steve Harris sein eigenes Projekt: Zu Beginn des letzten Jahres wurde auf der CES in Las Vegas unter großem Publikumsinteresse bereits ein Prototyp der bandeigenen Kopfhörer, plakativ auf Ed-Ph0n3s getauft, gezeigt. Seitdem arbeiteten die Ingenieure des japanischen Audiospezialisten Onkyo in enger Zusammenarbeit mit dem peniblen Perfektionisten am Feinschliff, Ende des letzten Jahres wurden sie auf der IFA in Berlin dann vorgestellt: Auf den Ed-Ph0n3s konnte man das brandneue Album erstmalig erleben. Ja, selbst für die Abmischung von “The Book of Souls” kamen die Ed-Ph0n3s bereits zum Einsatz, nutzte Steve Harris hierfür ein handgefertigtes Modell, das Onkyo in weiterer Folge neun Monate lang akribisch anpasste und weiterentwickelte, um auch für die Massenproduktion höchste Qualitätsansprüche sicherstellen zu können.

Iron Maiden: die Testobjekte für die Ed-Ph0n3s

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Bei einem stolzen Preis von € 299,- muss wirklich viel passen – von der Optik über die Verarbeitung bis hin zum Tragekomfort und Klang. Deshalb haben wir die Ed-Ph0n3s mit gleich zwei der wichtigsten Genre-Veröffentlichungen des Herbstes einem knallharten Test unterzogen: “Metal and all genres of Rock need clarity and presence in the mid-range to display the full sound spectrum”, weiß Steve Harris seine Kopfhörer zu bewerben – wer, wenn nicht die Stockholmer Prog Rocker Opeth, als auch das Groove Monster Meshuggah aus dem etwas nördlicher liegenden Umeå wären somit besser geeignet, um zu überprüfen, ob Iron Maiden Wort halten und sich nicht erstmalig übernommen haben?

Opeth - Sorceress - ArtworkDas neue Opeth-Album “Sorceress” ist nach einer überdeutlichen Stilkorrektur das dritte Album im Bunde: Seit “Heritage” (2011) setzen die vormaligen Death Metaller rund um Mastermind Mikael Åkerfeldt auf progessive, stellenweise flirrende und somit dem Space Rock angelehnte Klänge. Der nicht selten wahnwitzige Parforceritt durch archaische Musikuniversen mit einer ungemein warmen Instrumentierung und immens dichter Atmosphäre, nicht selten obskuren, unberechenbaren, immer unglaublich komplex-fordernden Strukturen wurde nach “Pale Communion” auf dem aktuellen Longplayer, der am 30. September via Nuclear Blast u.a. auf (zwei)färbigem Vinyl, Digipack und in einer Holzbox erscheint, wohl gleichermaßen zum Exzess getrieben, dabei aber auch auf das homogene Wesentliche reduziert. Vom gefühlvollen, umschlingenden “Persephone” über “The Wilde Flowers” und “Strange Brew” bis hin zu den titelgebenden Zwillings-Titeltracks ist Opeth ein vielschichtiges, grandioses Abenteuer gelungen, das ähnlich wie im Kinderbuch über Florians “wundersame Reise über die Tapete” den Blick verändert, Farben vor dem Auge verstummen lässt und Raum und Zeit komplett aushebelt. Chef-Architekt Åkerfeldt stapelt wieder einmal tief, wenn er sagt: “Das Album ist sehr abwechslungsreich geraten.” Natürlich: Bisher hatte jeder Longplayer eine hohe Klangvielfalt, 1995 dekonstruierte “Orchid” den Death Metal, sechs Jahre später wurden mit “Blackwater Park” bis dato ungewohnte Melodien ins Genre verwoben. Bereits mehrfach haben Opeth jegliche Normen gesprengt – mehr denn je mit “Sorceress”, verarbeitet Åkerfeldt nun erstmalig seine neue Liebe zu Jazz – tiefgehender, ausgefallener hat er bis dato noch nicht komponiert.
Einen expliziten Brückenschlag zu Iron Maiden gibt es übrigens: Der britische Orchestermagier Wil Malone, der nicht nur u.a. für die Streicher auf Black Sabbaths “Sabbath Bloody Sabbath” und die Chor-Arrangements auf “Sabotage” verantwortlich zeichnet, sondern auch als Produzent vom Debüt der “eisernen Jungfrauen” auftritt, konnte ebenfalls als (Mit-)Produzent für “Sorceress” gewonnen werden. Live kommen Opeth im November übrigens in die Wiener Arena.

https://www.youtube.com/watch?v=LhqijfqecvA

Meshuggah - The Violent Sleep Of Reason - ArtworkIm Englischen gibt es das wundervolle Wort “gargantuan”. Die deutsche Übersetzung ist naheliegend simpel: “gigantisch”. Doch in der schnöden sprachlichen Transformation geht irrsinnig viel an der ursprünglichen Imposanz verloren, eine Imposanz die jedoch nötig, ist, um den aktuellen Longplayer Meshuggahs, “The Violent Sleep of Reason”, ausreichend beschreiben zu können. Das achte Album der experimentellen Kampfmaschine erscheint am 7. Oktober ebenfalls über Nuclear Blast, auch hier auf (zwei)färbigem Vinyl, Digipack und als Boxset mit gruseliger, dem Covermotiv nachempfundener Maske: hierfür wie auch für das Titelstück stand Goyas-Gemälde “Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer” Pate. Kommendes Jahr feiert das Quintett sein 30-jähriges Bestehen und kann auf eine Karriere zurückblicken, in der sie seit Anbeginn jedweden Einschränkungen, die das Genre ihnen aufzulegen trachtete, strotzten. 1987 und somit noch vor den Referenzkünstlern Tool gegründet, stapeln sich hier seit “Contradictions Collapse” (1991) komplexeste Strukturen zusammen, bäumen sich wie ein schwerfälliger Koloss auf und lassen sich hierauf in glühende Lava plumpsen – und das in einer Zeit, als Jazzfusion mit Bands wie Atheist und Pestilence erst langsam und zaghaft in das Brachialgenre vordrang. Wart ihr schon einmal am Giant’s Causeway, dem “Damm des Riesen” in Nordirland? Ungefähr ähnlich imposant wie das UNESCO-Kulturerbe ist das abgedrehte, manische Klangspektrum, das Meshuggah erbauen, sie zerren den geneigten Rezipienten in ein dröhnendes, dunkles, allmächtiges Nirwana, verschlingen gierig-gefräßig seine Existenz. “The Violent Sleep of Reason” pflastert diesen Weg weiter, stellt aber gerade auf technischer Ebene alles bisher Dagewesene beinahe mühelos in den Schatten, behalten die neuen Stücke zwar die mechanische Destruktivität der letzten Alben, greifen aber auf die Natürlichkeit des bahnbrechenden Meisterwerks “Destroy. Erase. Improve” (1992) zurück – man stelle sich vor, man käme drauf, der Terminator sei keine Maschine, sondern in all seiner Zerstörungskraft ein Mensch. Das nimmt ihnen die Sterilität, die klinische Sauberkeit, und macht die absolute Zerstörungswut spürbarer, erlebbarer, greifbarer. Somit klingen Meshuggah organischer als zuvor, nicht mehr hochgezüchtet – dafür aber unbarmherziger denn je, und gerade, wenn der führerlose Panzer einmal einen Gang zurückschaltet, und vergleichsweise langsame, sludgy Passagen reinschiebt, kommt sich der geneigte Hörer vor, als würde er sich in einen Bugatti Veyron setzen, und dieses 1.200 Pferdestärken starke Gefährt mit 431 km/h ungebremst in eine Stahlbetonmauer lenken. Und nein, Sicherheitsgurte gibt es auf “The Violent Sleep of Reason” keine.

https://www.youtube.com/watch?v=xtO3VCu5wv4

Iron Maiden: die Ed-Ph0n3s im Qualitätscheck

Ihr seht: Zum Qualitätscheck der Ed-Ph0n3s haben wir uns zwei Objekte besorgt, die ihre klanglichen Ansprüche stellen – keinen schnöden Wald-und-Wiesen-Black Metal, der selbst aus einem von MacGyver mithilfe von Kaugummi, Zwirn und Sandkörnchen gebastelten Lautsprecher zumindest erträglich klingt. Wir benötigen Kopfhörer, die sowohl die ungebändigte, basslastige, niederschmetternde Wucht von Meshuggah als eines der Extreme vertragen, wie auch die filigrane, beinahe zarte Kleinteiligkeit von Opeth als Gegenpol, die in ihrem jazzigen Getänzel verträumt vor sich hinflirrt. Wir brauchen Höhen, Mitten und Tiefen, und wir brauchen Kopfhörer, die selbst auf Maximallautstärke nicht dröhnen, sondern jede Note haargenau betonen, die Struktur stets in seiner Gesamtheit, aber auch seinen Einzelteilen reproduzierbar bleibt. Und hier kommen die Ed-Ph0ne3s ins Spiel.

Ed Phones

Wenn es um hochwertige Audioprodukte geht, kommt man an Onkyo nicht vorbei: Komponenten der japanischen HiFi-Schmiede zählen mit zum qualitativ Besten, zudem sorgt man mit innovativen Technologien und Produkten immer wieder für frischen Wind am Markt, u.a. mit der WRAT Technologie und etablierten Standards wie Ethernet-Schnittstellen in seinen AV- und Stereo-Receivern und -Verstärkern. Den Markt für Kopfhörer überließ Onkyo bis dato der Konkurrenz, bisher fokussierte man sich auf klassische HiFi-Geräte, Heimkino-Komponenten. Erst seit wenigen Jahren fertigen die Japaner eigene Modelle – und mit den Ed-Ph0n3s wagt man sich mutig in die wohl penibelst Zielgruppe nach den Klassik-Aficionados vor.

Packt man die Ed-Ph0n3s aus der stilechten Pappschachtel aus, macht sich kurz Enttäuschung breit: Im Gegensatz zu den hochwertig und edel verpackten Kollegen bei beispielsweise Sennheiser ruhen die Ed-Ph0n3s in einer billigen, blisterartigen Verpackung. Doch schon macht sich die Freude breit, die Kopfhörer selbst sehen ungemein schick aus und fühlen sich wertig an. Das Design ist cool und besticht durch eine schlichte, puristisch-elegante Linienführung. Farblich dominiert klarerweise tiefes Schwarz, aber auch kräftiges Blau, wobei gerade letztes unweigerlich die grandiose “Live After Death”-Scheibe in Erinnerung ruft. Der aufgedruckte Cyborg-Eddie The Head selbst jedoch ähnelt vielmehr einer Mixtur aus “Aces High” und den “Somewhere in Time”-Singles “Wasted Years” und “Stranger in a Strange Land”. Das gefällt. In bisher lediglich einem Test fiel genau die Grafik durch, sie sei “zu polarisierend, grob” – dies hörte man zuletzt auch schon bei den Werbeplakaten zu “The Book of Souls”, die in Berlin-Kreuzberg für eine Kontroverse sorgten: Um das Wohl von Jim-Coco, Lennox-Jasper, Mila-Zoe und Story-Monroe besorgte Eltern überklebten den Kopf von Bandmaskottchen Eddie mit großen Zetteln, auf denen darauf hingewiesen wurde, dass sich in der Nähe des Standortes mehrere Kindergärten befänden, weshalb dieses Plakat an dieser Stelle nichts zu suchen habe. Tatsächlich fallen die Ed-Ph0n3s natürlich auf, allerdings ohne dick aufzutragen.
Auch die Haptik überzeugt: Wie von Onkyo gewohnt wurden hochwertige Materialien verwendet, die hervorragende Verarbeitung erkennt man sofort – einen brachialen Moshpit zu Kreators “Riot of Violence” werden sie vielleicht nicht überleben, aber für den alltäglichen Gebrauch sind sie bestens geeignet. Der Kopfbügel aus Metall und wertigen Kunststoff ist ebenso wie die Ohrmuscheln gut gepolstert, das Softtouch-Material fühlt sich angenehm an, was nicht nur in Verbindung mit dem geringen Gewicht von 245 Gramm, sondern auch mit den flexiblen Stellmöglichkeiten an Bügel und Gelenken für einen sehr guten – dabei aber stabilen: leichtes Headbangen geht sich aus – Tragekomfort sorgt. Zum optimalen Handling trägt schließlich auch die beidseitige Kabelführung bei, die Hochwertigkeit zeigt sich hier beim Stoffbezug und versilberten Steckern, die für eine tadellose Signalübertragung sorgen. Was mich etwas wundert: Die Ed-Ph0n3s setzen weder auf eine kabellose Übertragung, noch – was in der Preisklasse eigentlich üblich ist – auf abnehmbare Kabeln. Denn dies sind die Teile, die tendenziell zuerst in Mitleidenschaft gezogen und somit leicht ausgetauscht werden können. Aber trotzdem: Sitzt gut, tut gut.

Und klanglich? “A Real Live One” – oder doch eher “A Real Dead One”? Bürschchen, mit knapp 300 Euro bist du nicht gerade eine Occassion, also solltest du hier, so kurz vorm Ziel, besser nicht schlapp machen!

Vor allem bei minimaler Lautstärke kommen alle Instrumente wirklich gut zur Geltung und wie versprochen sind die mittleren Frequenzen glasklar, während viele andere Kopfhörer viel zu basslastig sind: die dicksten Eier produzieren nicht immer die besten Nachkommen. Gerade bei (mehrstimmigen) Gitarren funktionieren die Ed-Ph0n3s wirklich toll, weil man die Riffs, jede noch so feine Note – akustisch wie elektrisch – sauber hört. Aber natürlich werden auch all die anderen Instrumente – Bass, Schlagzeug und Gesang – wunderbar differenziert dargestellt, gerade bei Meshuggah fällt auf, wie kräftig und knackig ein Bass klingen kann, ohne zu dick aufzutragen. Hingegen fällt gerade bei den akustischen Nummern Opeths auf, wie erstaunlich detailgetreu, präzise und dynamisch Musik klingen kann, dabei aber kraftvoll und atmosphärisch – voll und ergreifend, wenn man will. Ja, und selbst die subtilsten Feinheiten dringen unterschwellig nach außen, in die Ohrmuschel – mit den Ed-Ph0n3s klingt die Musik so, wie man es dem Medium Vinyl zuschreibt: “authentisch”. Der Kopfhörer liefert selbst bei schnellen, energiegeladenen Songs – und derer gibt es gerade auf “The Violent Sleep of Reason” zahlreiche – ungeheuer aggressiv, dabei aber sauber, satt und detailtreu, pendelt sich dabei niemals in der lärmenden roten Zone ein. Die Stücke tönen wunderbar druckvoll, direkt und präzise, lassen jedoch nicht einmal einen Hauch von Dröhnen aufkommen – tja, und erst, als ich die Lautstärke wirklich aufs Maximum hochjage, meldet sich die Kollegin vom Arbeitsplatz nebenan: “Nun höre auch ich mit.” Das kann man diebisch vielleicht als kleinen Nachteil werten: Der Sitznachbar hört bei den Ed-Ph0n3s leider nicht zwangsweise mit, und das, obwohl man so gern mit dem besten Genre der Welt missioniert!

Verglichen mit handelsüblichen Kopfhörern einer ähnlichen Preisklasse muss man gerade bei der Neutralität, der Weitläufigkeit und bei einigen wenigen Finessen (z.B. abnehmbarer Kabel) Abstriche machen – aber man muss sich auch klar sein: Hier zahlt man den Namen Iron Maiden natürlich mit. Dies eingedenk sind die Ed-Ph0n3s ein wirklich tadelloser Gebrauchsgegenstand für den Alltag, wo der Ton tatsächlich die Musik macht und selbst besonders audiophile Fans glücklich und zufrieden stimmen sollte: Hier passen Verarbeitung, Tragekomfort, Design und die Klangwelten gleichermaßen: Screaaaaaaam for me!

 

Wir verlosen ein Exemplar der Ed-Ph0n3s von Iron Maiden!

 

Sie möchten an unserer Verlosung teilnehmen? Dann schreiben Sie uns einfach eine Postkarte (!ticket, Heumühlgasse 11, A-1040 Wien), füllen das untstehende Formular aus oder senden eine E-Mail an gewinn@ticketmagazin.com. Einsendeschluss ist am 15. September! Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der Ticket Express GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ den Betreff „Ed Phones“!

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