Gewinnspiel: Kvelertak

Kvelertak

Obacht! Kvelertak, die Norweger mit der Eule, lassen den Punk auflodern, wie es schon lange nicht mehr zu erleben war – und das mit einer gekonnten Melange aus Punk, Rock’n’Roll und Black Metal.

KvelertakDieses Frühjahr veröffentlichten Kvelertak aus dem norwegischen Stavanger mit „Nattesferd“ ihr drittes Studioalbum – und mit selbigem neben der „Popestar“-EP von Ghost wohl eine der wenigen Metal-Scheiben, welche die Breitenwirkung gar im Feuilleton verdient haben. Ja, selbst wenn – verglichen mit dem selbstbetitelten Debüt und dem Nachfolger „Meir“ – eine populärmusikalischere Tendenz merklich spürbar war: Auch heute noch reichen „Ääärgh“ und „Eeeeeeärrrrk“ bei Kvelertak oft aus, um alles zu sagen, was gesagt werden muss. Aber so klingt nun einmal Norwegisch, nach einem schwerst alkoholisierten Gegurgel mit rostigen Vokalen – nicht umsonst bedeutet der Bandname in der deutschen Übersetzung „Würgegriff“. Zudem schaut Sänger Erlend Hjelvik ja auch aus, als sollte man ihn im Park besser mal anleinen, der will nicht nur „spielen“ – wie er neben Kvelertak viel mehr noch bei Djevel, einer Supergoup mit Mitgliedern von Enslaved, Kolbrann und eben Kvelertak, beweist.

Geblieben sind freilich Kvelertaks Alleinstellungsmerkmale, die ausgetüftelte Raserei aus flirrenden Terzgitarren ähnlich alter Iron Maiden, der kristalline Permafrost des Black Metal und sehr, sehr, wirklich sehr viel bierbetriebener Lederundnietenrock. Es ist erstaunlich, wie mühelos die Truppe zwischen den Subgenres wechselt, ohne dabei selbstgefällig in Altem zu schwelgen oder die Referenzen karnevalesk zu umspielen. Es wandeln sich komplex aufgeschichtete, brutal verzerrte Gitarrenläufe plötzlich zum primitiven Ufta-Punk, dunkles, alle Sinne vernebelndes Bollern löst sich in schnauzbärtigem Rock’n’Roll auf – man vermeint gar, hier stünde Tom Selleck mit elegantem Hüftschwung auf der Bühne und kratze sich maskulin-lasziv seine Südkaper-Eier im Schritt. Wenige Takte später verschwindet die Melodie dann wieder hinter loderndem Gefauche und einem Gesäge, das mit infernalischer Energie und schier ungebändigter Intensität herausgerotzt wird. Das ist wahrlich ein wildes Vergnügen – eines, das am 22. November in der Wiener Arena live zelebriert wird.

Im Vorprogramm von Kvelertak spielen Skeletonwitch, die hierzulande zuletzt vor der schwarzmetallischsten NOLA-Legende – Goatwhore – ebenfalls in der Wiener Arena mit ihrem gelungenen Gebrodel aus Black Metal und Thrash Metal anstatt Gänsehaut Stahlnieten durch die Hautoberfläche sprießen machten und wie eine wilde Sau auf Stereoiden querbeet preschten. Auch hier ist das Spiel mit den unterschiedlichen Genres, das nicht selten auch in klassische Gefilde mäandert, von traumwandlerischer Sicherheit – und drischt dabei wie ein omnipotenter Berserker.

Dieses Traumpackage ist wie ein von Aphrodite angefeuerter, gelöst-ekstatischer Gang Bang unter einer erfrischend kühlen Bierdusche – sowas sollte man zumindest einmal im Leben erlebt haben, bevor man zum alten Eisen gehört und sich fortan auf der trist grauen Couch das Nachmittagsprogramm auf ORF2 reinzieht. Und GIS bezahlt.

Wir verlosen zwei mal zwei Tickets für Kvelertak am 22. November in der Wiener Arena!

 

Sie möchten an unserer Verlosung teilnehmen? Dann schreiben Sie uns einfach eine Postkarte (!ticket, Heumühlgasse 11, A-1040 Wien), füllen das untstehende Formular aus oder senden eine E-Mail an gewinn@ticketmagazin.com. Einsendeschluss ist am 18. November! Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ den Betreff „Kvelertak“!

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