Gewinnspiel: Sie nannten ihn Spencer

Sie nannten ihn Spencer

“Sie nannten ihn Spencer” ist der erste Kinodokumentarfilm, der die facettenreiche Biografie Bud Spencers sowie das weltumspannende Phänomen der Spencer-Hill-Kultfilme thematisiert. Es ist aber auch ein Roadmovie über zwei Fans des Neapolitaners …

Sie nannten ihn Spencer

Kinostart: 27. Juli in zahlreichen ausgewählten österreichischen Kinos

Carlo Pedersoli, besser bekannt als Bud Spencer, bringt sein Lebensmotto mit „Futtetenne“ (Scheiß drauf) auf den Punkt. Das Multitalent ist von dieser Mentalität geprägt, den Mut zu haben, Träume zu verwirklichen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Angespornt von der Botschaft der Filme, brechen die beiden Fans Jorgo und Marcus zu einem abenteuerlichen Roadtrip auf, um ihrem Idol näher zu kommen. Ihre Reise wird zu einer Schnitzeljagd quer durch Europa. Dabei treffen sie auf zahlreiche Schauspielkollegen und Wegbegleiter von Bud Spencer. Durch die beiden Fanprotagonisten erfährt der Zuseher nicht nur, wie der Kult um Bud Spencer und Terence Hill gelebt wird, sondern warum der „Dicke mit dem Dampfhammer“ immer noch Millionen von Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Sie nannten ihn Spencer: Der Weg ist das Ziel

Wenn man über Bud Spencer spricht, gerät man schnell in die Liga der Superlative. Die Spencer-Hill-Filme waren in Sachen Zuschauerzahlen jahrzehntelange Kassenschlager. Sogar die legendären Oliver-Onions-Soundtracks verkauften sich wie die warmen Semmeln. Die deutsche Synchron-Fassung ist legendär. Und die unendliche Liebe der Fans zu ihren Helden nicht minder. Bud-Fan Karl-Martin Pold wollte unbedingt einen Film über den Kultschauspieler machen. Und er ließ sich von den paar Steinen im Weg wie null Kohle, keine Förderung und wenig Erfahrung dabei nicht beirren. Denn er wusste: Er hatte die Liebe, den Tatendrang und Unterstützung zigtausender Fans hinter sich. Die Facebook-Seite des Projekts hatte 2010 in Nullkommanix mehr Freunde als so mancher Großkonzern.

So ein Bud-Film braucht echte Buddies – das erkannte Pold spätestens, als er bei seinem ersten riesigen deutschen Fantreffen dabei war. Bud-Fans sind „ne Familie von Bekloppten“, wie es im Film liebevoll heißt. Sie haben Bud-Tattoos, sie sammeln Filmposter, horten in ihren Wohnungen Berge von Devotionalien, sie basteln nächtelang Bud-Spencer-Datenbanken. Sie können in Spencer-Hill-Dialogen stundenlange Gespräche führen. Und sie messen sich im Bier-und-Würstchen-Wettbewerb. Bei so einem Fantreffen lernen sich Marcus und Jorgo kennen. Bei beiden hat Bud Spencer maßgeblich das Leben verändert: Marcus war nach einem Schiunfall gelähmt. Erst Bud-Spencer-Filme gaben ihm die Lebensfreude zurück. Und der blinde Jorgo fand schon als Kind in Bud Spencer einen Freund für’s Leben. Mit den beiden als Protagonisten machte Karl-Martin Pold sich auf einen aberwitzigen Road-Trip mit nur einem Ziel: Dem immer noch existierenden Sekretariat von Bud Spencer in Rom. Dass sie auf dem Weg dahin zig prominente Vertreter des Spencer-Hill-Universums höchstpersönlich kennenlernen durften, haben sie gern in Kauf genommen.

Sie nannten ihn Spencer: Wer ist Bud?

Es gibt allerhand, was über Bud Spencer bekannt ist. Dass er im echten Leben Carlo Pedersoli hieß. Dass er sich nach seinem Lieblingsbier und seinem Lieblingsschauspieler benannte. Dass er in jungen Jahren Schwimmprofi war. Später Schauspieler, Pilot, Abenteurer und Erfinder. Doch die Freunde und Wegbegleiter, die Marcus und Jorgo, „der Blonde und der Blinde“, auf ihrer Reise u.a. in Rom und Paris treffen, verraten den Jungs allerhand unbekannte Fakten über den Mann mit dem Dampfhammer. Er konnte 40 Fleischlaberl essen (ok, das haben wir geahnt). Er hat den Eilbrief per Flugzeug und die Einwegzahnbürste erfunden, es hat ihn aber nicht reich gemacht. Und er besaß eine eigene Jeans-Marke. Er hatte immer seine Köchin mit am Set. Und er war fast blind – also konnte man bei Bud-Stunts, wenn man nicht aufpasste, tatsächlich ordentlich was in die Fresse kriegen.

Sie nannten ihn Spencer

Bud Spencer und Regisseur Karl-Martin Pold

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Terence Hill und Regisseur Karl-Martin Pold

Den Jungs öffnet ihre bedingungslose Fanliebe und ihr in Jahrzehnten verehrungsvoll erworbenes Expertentum in der Filmbranche Tür und Tor. Stuntman und Stuntkoordinator Ottaviano Dell’Acqua, Mitglied der legendären italienischen Stunttruppe „Il Miraculosi“ lüftet das Geheimnis der Endschlägerei. Filmbösewicht Ricardo Pizutti zeigt ihnen, wie man vor laufender Kamera Schläge einsteckt. Dialogregisseur Rainer Brandt, der für die sagenumwobenen Dialoge der deutschen Synchronversion verantwortlich war, verrät seine Tricks. Star-Autor Luciano De Crescenzo erzählt von der gemeinsamen Jugend in Neapel, der Stadt, in der jeder quasi Schauspieler qua Geburt ist. Und ja, sogar Terence Hill, Mario Girotti selbst, der sich seit Jahren nicht mehr öffentlich zum Thema Bud Spencer äußern wollte, ließ sich von den Fans zu einem ausführlichen Gespräch überreden. Guido und Maurizio De Angelis, das Bruderpaar hinter Oliver Onions, erklären, wie die Kult-Soundtracks erstanden sind und machen mit Jorgo Musik. Russel Crowe schwärmt von Bud. Und als wäre das nicht alles schon genug, konnte auch noch Thomas Danneberg, der Synchronsprecher von Terence Hill, für das Projekt als Sprecher, ähm, Sprücheklopfer gewonnen werden.

Sie nannten ihn Spencer: Marcus und Jorgo

Marcus ist 32 und Ex-Polizist aus Augsburg. Seit Jahren gibt er zigtausende Euro für seine Spencer/Hill Sammlung aus. Marcus ist kein normaler Fan, sondern spricht selbst schon von einer Manie und Besessenheit, die weit über das normale Fantum hinausgeht. Aber dann im Jahr 2000 hatte Marcus einen folgenschweren Arbeitsunfall: Er brach sich das Genick und ihm drohte ein Leben im Rollstuhl. In dieser schweren und traurigen Zeit waren das einzige, das Marcus zum Lachen brachte, die Spencer/Hill Filme. Monatelang verschrieb er sich selbst eine tägliche stundenlange Zerstreuung durch die Filme. Vielmehr noch als das Lachen selbst, weckte die Botschaft der Filme eine neue Lebensfreude und er nahm den Kampf an. Ein halbes Jahr später stand Marcus wieder auf dem Fußballplatz und war genesen. Die Ärzte sprachen von einem Wunder.

Seit diesem Moment verspürt Marcus diese tiefe Dankbarkeit und möchte Bud Spencer, seinem Lebensretter, ganz nah sein. Er weiß selbst: „Ja, in dem Punkt hab’ ich halt ne Macke.“ Es handelt sich um eine Verrücktheit, die ihm aber eine Herzensangelegenheit ist. Meistens ist seine Miene sehr ernst, er spricht in tiefer Überzeugung über die Sache. Bud Spencer zu treffen ist sein Ziel und Lebenstraum. Marcus hat „typisch deutsche“ Tugenden. Sein Tun und Handeln ist geprägt von perfekter Organisation und Vorbereitung. Nichts Schlimmeres gibt es für ihn als im Stau zu stehen oder sich unvorbereitet auf ein Ereignis einzulassen. Mit dieser Einstellung hat er bisher sein Leben gemeistert und alles erreicht. Doch bei dem Vorhaben Bud persönlich zu treffen, steht ihm diese starre Mentalität im Weg.

Das Original: Bud Spencer und Terence Hill in “Zwei sind nicht zu bremsen” (1978).

Sie nannten ihn Spencer

Die Kopie: Jorgo (links) ist blind, Marcus (rechts) drohte ein Leben im Rollstuhl. Beide verbindet die Liebe zu Bud Spencer.

Jorgo ist 40 Jahre alt und wohnt in Berlin. Von Geburt an ist er blind. Mit seiner Behinderung geht er offen um und trägt weder Armbinde noch Sonnenbrille. Jorgo hat einen normalen Job. Er arbeitet in einer Bank und betreut dort Kundenanfragen per E-Mail. Neben der Arbeit baut er gerade an seinem Haus. Er ist Bud Spencer Fan von Kindesbeinen an. Jorgo ist vor allem Filmsoundtrack-Spezialist. Er hat ein absolutes Gehör und spielt am liebsten die Filmsoundtracks mit seinem Akkordeon nach. Gerade diese heiteren Soundtracks von Oliver Onions haben ihm durch so manch dunkle Stunde geholfen. Jorgo hatte keine leichte Kindheit. Schon im Alter von 13 Jahren ging er von zuhause weg und wuchs überwiegend im Waisenhaus auf: „Naja, das Leben hat es nicht immer gut mit mir gemeint. Wenn mir dann mal alles zuviel wurde, dann hab’ ich mir meine Kopfhörer aufgesetzt, und ein, zwei Bud Spencer Filme reingezogen und dann war’s wieder gut. Der Bud hat es ja auch nicht leicht. Der gerät immer in ein Schlammassel rein, obwohl er doch nur seine Ruhe haben will. Und irgendwie kommt er wieder raus.“

Für Jorgo ist das eine wesentliche Botschaft der Filme: Nimm das Leben nicht so schwer. Es geht weiter. Die Filme tragen eine Fröhlichkeit in sich, die sich auf ihn überträgt. Mit seiner positiven Art hat er keine Scheu auf Menschen zuzugehen. Er nimmt das Leben mit Humor und bleibt stets gelassen. Selbst seine Behinderung nimmt er selbstironisch auf den Arm. Lediglich sein Fernweh kann er alleine nicht stillen. Er würde gerne in die Welt reisen, ganz wie sein Idol Carlo Pedersoli. Jorgo hat sich intensiv mit dessen Biografie beschäftigt, fasziniert davon, dass hinter Bud Spencer nicht nur irgendein italienischer Schauspieler, sondern der Tausendsassa Pedersoli steckt. So war er von Anfang an begeistert von den Erfolgen und der Lebenseinstellung der bürgerlichen Person Carlo und nahm sich an ihm ein Beispiel.

„Sie nannten ihn Spencer” erzählt von einem legendären Kapitel Filmgeschichte. Und vom Traum, einen besten Freund zu haben, der für uns bis in alle Ewigkeiten die Bösen haut. Ein Film „von Fans, für Fans, mit Fans“ und ein echtes Werk der Liebe. Nicht mehr und nicht weniger. „Sie nannten ihn Spencer” startet am 27. Juli in zahlreichen ausgewählten Kinos österreichweit.

Wir verlosen 2 x 2 Kinotickets und Goodies zu “Sie nannten ihn Spencer”!
(Goodies: 3 T-Shirts zum Film, davon 2 für Männer und 1 für Frauen, 1 DVD-Box “Monster-Box Reloaded”, und 1 Download-Code inkl. Shirt für das “Slaps and Beans”-Videospiel, das im Dezember erscheint)

Verratet uns doch im Gewinnspiel-Kommentar euren Lieblingsspruch von Bud Spencer!

Bud SpencerSie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das untstehende Formular aus oder senden eine E-Mail an gewinn@ticketmagazin.com. Einsendeschluss ist am 7. Juli! Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das Stichwort „Bud Spencer“!

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