Gewinnspiel: /slash Filmfestival

Slash Filmfestival

Unendlich wunderbar, blutig, intelligent, witzig und fantastisch ist das Programm des mittlerweile achten /slash – Österreichs größtem Filmfestival des fantastischen Films geworden.

Slash FilmfestivalVom 21. September bis 1. Oktober bietet das bewährte Team des /slash wieder ein geballtes Paket von über 40 (!) handverlesenen Filmhöhepunkten des internationalen Genrekinos und des Fantastischen Films auf den großen Leinwänden von Gartenbaukino und Filmcasino, zum Großteil als österreichische Uraufführungen. Eröffnet wird das Festival dabei von der Österreich-Premie von Andrés Muschiettis “It”, dem Remake des legendären Stephen-King-Meisterwerks!

Bienen und Zombies am /slash

Trotz all der Leichen auf der Leinwand wird der Kinosaal lebendig wie selten sonst und verwandelt sich sozusagen in einen Bienenstock: nebst obligatorischem Nägelbeißen, Kriechen und Jauchzen im Saal und einer Vielzahl an herausragenden Gästen ruft das /slash daher auf zum “Battle of the Beehives”, einem Wettbewerb rund um die schönste, höchste Bienenstockfrisur im Rahmen des John Waters-Specials! Außerdem tanzen die Zombies nicht nur auf der Leinwand sondern auch beim Konzert der Bloodsucking Zombies From Outer Space (über die ihr in unserer Oktober-Ausgabe einiges zu lesen bekommt!), wanken davor beim Zombie-Walk mit ihnen vom MuseumsQuartier zum Filmcasino und verkosten Wein aus Transsilvanien. Dem nicht genug bietet das /slash noch Erlebniskino der anderen Art, nämlich in Percepto (es bewegt sich was!) und Odorama (was riecht denn da?) – 3D kann jeder. Wir spoilern: Urrrrgsss!

Über das /slash

Markus Keuschnigg, Künstlerischer Leiter des /slash Filmfestivals freut sich schon auf die achte Edition und umreist die diesjährige Saison wie folgt:

Die Jahres-Selektion des /slash Filmfestivals ist wie ein Fenster: Dahinter hockt der Fantastische Film in seinem aktuellen Zustand, ein Biest, wie alle anderen herausgefordert von den mannigfachen Umwälzungen innerhalb der Filmindustrie, ein Ungeheuer, das vielleicht wie wenige andere filmische Gangarten, das Kino als Dispositiv zum Leben und Überleben braucht. Genres, die Körper und Geist gleichermaßen ansprechen, sind auf das gemeinsame Erleben angewiesen.

Insofern ist das /slash mit diesem besten Publikum der Welt wohl auch der ideale Ort – jedenfalls in Österreich – um sich dieser Auslese zu stellen. 2017, was kannst du? Viel, wenn es um Indie-Genrekino geht, das heuer mit beherzten, zutiefst originellen Arbeiten wie “Spit’n’Split”, “Dave Made A Maze” oder “Bitch” gleich zu mehreren Höhenflügen ansetzt. Aber auch größere Produktionen, von “Cult Of Chucky” über “It” hin zu “Blade Of The Immortal” begeistern und beleben mit maximaler künstlerischer Ambition inmitten all dem Bombast. Was bleiben wird, woran wir uns erinnern werden, welche Geister und Untoten uns über Jahre und Jahrzehnte begleiten werden, das ist schwer zu sagen. Insofern hereinspaziert in unsere langen Nächte der lebenden Toten, die wir heuer George A. Romero widmen, einem Gottvater unserer Veranstaltung, dessen Visionen durch unsere Vorstellungswelt wanken.

/slash: Von Japan bis Tromaville

Die Filme des japanischen Vielfilmers Takashi Miike sind gern gesehen beim /slash Filmfestival, dieses Jahr sind’s gleich drei an der Zahl! Seinen einhundertsten (!!) Film präsentiert das /slash mit “Blade Of The Immortal”, einem
zweieinhalbstündigen Action-Crescendo mit schwindelerregenden Schwertkämpfen, weiter geht’s mit “JoJo’s Bizarre Adventure: Diamond Is Unbreakable – Chapter 1”: basierend auf der überaus erfolgreichen gleichnamigen Manga-Reihe rund um die Abenteuer von JoJo greift Miike hier ganz tief in die zuckerlbunte Trickkiste und fabriziert einen flotten, exzentrischen Blockbuster, der den Einstand für eine Kino-Trilogie geben soll. Als Dritten im Bunde präsentiert man mit
“The Mole Song – Hong Kong Capriccio” den zweiten Teil einer vergnügungswütigen Melange aus Slapstick-Eskapaden, Martial Arts-Kämpfen und ästhetisch herausfordernden Kostümen, schnell, wild und brachial!

Man bleibt auch über Miike hinaus in Japan, dem Land der blühenden Kirschbäume und Regiemeister: Yoshihiro Nishimura bringt mit der lang erwarteten Fortsetzung des Kultfilms “Meatball Machine” Japan-Splatter vom Feinsten auf die Leinwand, denn in “Meatball Machine Kodoku” stürzt eine gigantische Glasglocke aus dem All direkt auf Tokio, wer das Pech hat, da drunter zu sitzen, wird zum Wirten für außerirdische Parasiten, autsch!

Neues aus Troma und vom Meister Lloyd Kaufman (/slash Festivalgast 2014) präsentiert man mit “Return To Return To Nuke ‘Em High Aka Vol. 2” – subversive Gesellschaftskritik eingepackt in einer Wundertüte an Wahnsinnigkeiten! Die fiese Mörderpuppe Chucky mit dem noch fieseren Grinsen kehrt in “Cult Of Chucky” von Don Mancini zurück und die Braut ist auch dabei – der bereits siebente Teil der Kult-Horrorreihe wartet mit einigem kreativen Esprit auf, um allfällige Opfer, und die gibt’s zuhauf, möglichst spektakulär um die Ecke zu bringen!

Gäste am /slash

Neben dem diesjährigen Festivalstargast John Waters wartet das /slash Filmfestival auch 2017 mit einer Vielzahl an großartigen Gästen auf, die ihre Filme in Wien präsentieren. Auch wir freuen uns auf Bruno Forzani und Hélène Cattet, denn nach “Amer” und “The Strange Colour Of Your Body’s Tears” liefert das belgische Regie-Duo mit “Let The Corpses Tan” (Welturaufführung in Locarno 2017) seinen nächsten großen Wurf: die Verfilmung des ersten Romans des französischen Krimi-Erneuerers Jean-Patrick Manchette ist ein Avantgarde-Thriller mit Western-Anleihen: Eine Räuber-Bande flieht mit 250 kg Gold in ein verlassenes Dorf irgendwo am Mittelmeer, das von einer exzentrischen Künstlerin und ihren Anhängern bevölkert wird. Dennoch, das Versteck erscheint ideal, Sonne & Meer tun ihr übriges zur Entspannung. Doch als zwei Dorfgendarmen auftauchen, ist es vorbei mit der Idylle und das Paradies verwandelt sich in ein Schlachtfeld. Das spektakuläre Sound-Design und die grobkörnigen Bilder von Ausnahmekameramann Manu Dacosse graben sich tief hinein in den Glanz des europäischen Genrefilms der 60er und 70er.

Ebenfalls aus Belgien stammt ein weiterer Festivalgast: Jérôme Vandewattyne präsentiert mit “Spit’N’Split” eine Mockumentary rund um die real existierenden belgischen Musiker von The Experimental Tropic Blues Band, die auch den kompletten Soundtrack zu diesem im besten Sinne weirden Film liefern. Vandewattyne hat die eigenwillige Truppe zwei Jahre lang begleitet, dermaßen nah und persönlich, dass sich am Ende Wahrheit und Fiktion einen wüsten Faustkampf liefern: schön, hässlich, laut, dreckig und rau.

Vor rund sieben Jahren begann das Wunder von Wakaliwood, denn damals schlug der Trailer für den ugandischen Actionfilm “Who Killed Captain Alex” zumindest im Netz hohe Wellen. Da gab‘s Martial Arts-Kämpfe in Bretterverschlägen, Pixelblutfontänen und Spielzeughubschrauber vor dem Green Screen, herzhafte DIY-Kracher direkt aus den Wakalinga-Slums der ugandischen Hauptstadt Kampala. Dem New Yorker Produzenten Alan Ssali Hofmanis und seiner brückenbildenden Arbeit ist es zu verdanken, dass die Filme samt ihrer Supa Action mittlerweile ihren Weg Richtung Westen aufnehmen konnten, wir freuen uns, zwei Wakaliwood-Filme zeigen zu können und zudem Alan Ssali Hofmanis beim Festival begrüßen zu dürfen. “Wakaliwood Forever!” heißt es definitiv nach Sichtung von Isaac Nabwana aka Nabwana IGGs bereits erwähntem “Who Killed Captain Alex”, in gut einer Stunde fliegt dem geneigten Publikum dermaßen viel an Hubschraubern, Explosionen und MG-Salven um die Ohren, es ist quasi der Inbegriff der Supa Action! In “Bad Black”, ebenfalls von Isaac Nabwana, bringt ein Ghetto-Kid einem weißen Arzt (gespielt von Produzent Alan Ssali Hofmanis) Kung Fu bei, damit sie gemeinsam einer verbrecherischen Bande das Handwerk legen können. Auch hier wird tief in der Spektakelkiste gewühlt, Verfolgungsjagden, Schießereien, Explosionen, Schlägereien – alles da und obendrauf eine Riesenportion Kunstblut und VJ-Emmi, der die Filme in der Tradition der Video Joker der ugandischen Cinema Halls kommentiert. Anschauen, selbst erleben!

Auch der Ausnahmeregisseur Simon Rumley (“Johnny Frank Garrett’s Last Words”, “The ABC’s Of Death”) wird in Wien begrüßt: der Brite präsentiert seinen raffiniert konstruierten Thriller “Fashionista”. Darin betreibt April mit ihrem Mann einen Vintage-Laden in Austin, Texas, alles sehr bunt und wunderbar zwischen den Stofffetzen. Doch die Idylle beginnt zu bröckeln, als sie ihn einer Affäre verdächtigt. Komplett auseinander bricht das Ganze, als April von Rache angetrieben zweigleisig fährt, denn ihr Love Interest entpuppt sich als extrem gefährlich und wahnsinnig.

Das /slash Filmfestival wird zwar des Öfteren als Horrorfilmfestival tituliert, tatsächlich frönt man aber nicht nur Blut, Beuschel und all den anderen Körpersäften sondern unter anderem auch der Cleverness und dem Witz des extrem breiten Spektrums des Fantastischen Filmschaffens. Das heißt, man gehen zum Lachen nicht immer in den Keller, sondern in diesem Fall ins Labyrinth: in der grandiosen Horrorkomödie “Dave Made A Maze” von Bill Watterson, der ebenfalls als Festivalgast in Wien sein wird, baut sich der wenig erfolgreiche und darob frustrierte Künstler Dave nämlich von Langeweile getrieben ein ebensolches aus Pappkartons im Wohnzimmer auf. Einmal drinnen, gibt sich dieses aber als Riesenteil zu erkennen, inklusive blutrünstigem Minotaurus. Freundin Anni tritt mit einer Gruppe Forschern zur Rettungsmission an, was folgt, ist ein Wahnsinn an unglaublich kreativem Set-Design, übervoll an blühenden Ideen und obendrauf mit Verve und Witz garniert, die ihresgleichen suchen.

Der Co-Erfinder der [REC]-Reihe Paco Plaza wird sich auch als Festivalgast in Wien einfinden und präsentiert mit seiner Partnerin und Schauspielerin Leticia Dolera seinen neuesten Wurf: in “Veronica” verknüpft der Spanier hintersinnig und sehr clever die Gefühlswelten eines heranwachsenden Mädchens, das zudem mit dem Tod seines Vaters umzugehen hat, mit dem universellen Grauen eines Schattenreiches, das plötzlich zu sehr in der Wirklichkeit stattfindet, denn nach der Spielerei mit einem Ouija-Brett steht fest: die Séance hat (leider) funktioniert!

Tja, und schließlich ist nicht zuletzt die Freude auch darüber groß, dass John Waters, der Mann mit den schönsten Anzügen von hier bis Baltimore der diesjährige Stargast – gezeigt werden “Pink Flamingos”, “Female Trouble”, “Desperate Living” und “Polyester” – des /slash Filmfestivals sein wird und uns alle mit seiner One-Man-Vaudeville-Show “This Filthy World” zum Abschlussabend beehrt. Markus Keuschnigg frohlockt:

Der “Pope of Trash” aus Baltimore/Maryland hat das Selbstverständnis des /slash Filmfestivals geprägt wie wenige andere: Lustvolle Provokation, radikale Transgression und intelligente Subversion als Stützstrümpfe für ein unmäßiges, überbordendes Kinowerk aus der gegenkulturellen Twilight Zone. Vom legendären Midnight Movie “Pink Flamingos” bis zum Mainstream-Erfolg mit “Hairspray” erzählen die Filme von John Waters auch, wie das vormals Unduldbare in die breitenwirksame Popkultur überführt wurde und dabei – jedenfalls in seinem Fall – nichts von seiner Respektlosigkeit, Verspieltheit, Camp- und Queerness verliert. Wir sind stolz, diesen Wegbereiter einer gerechteren, besseren Kinowelt in Wien begrüßen zu dürfen und ernennen unseren geliebten Plastik-Flamingo ab sofort zum inoffiziellen Maskottchen des /slash Filmfestivals.

In seiner Show “This Filthy World” zieht der Tausendsassa, der neben seiner Regietätigkeit auch als Fotograf, Autor und Schauspieler arbeitet, nun live und direkt für die Dauer von 90 Minuten Bilanz: Waters, der berüchtigt ist für seine pointierten Live-Auftritte und Interviews und ganze Generationen von KünstlerInnen geprägt hat, lässt seiner Faszination für True Crime-Storys, Exploitation-Filme, Mode-Wahn, böse Vorbilder, Perversionen und Kleinstädte freien Lauf. Eine Kundgebung, ja ein Aufschrei gegen die Tyrannei des guten Geschmackes und ein mitreißender Appell an alle Filth Followers, sich mit den trashigen Seiten des Lebens zu beschäftigen!

Waters hat das /slash Filmfestival aber auch mit drei Filmen kuratiert, die da wären: “The Tingler” von William Castle, “In A Glass Cage” von Agusti Villaronga, sowie “Tremors” von Ron Underwood”.

Kurzfilmwettbewerb am /slash

Der Internationale Kurzfilmwettbewerb “Fantastic Shorts Competition”, letztes Jahr erstmalig ins Leben gerufen, geht in die zweite Runde und konnte heuer mit einem rasanten Anstieg an Einreichungen (180 an der Zahl, beinahe dreimal mehr als 2016) aufwarten. 19 kurze aber umso gruseligere Großartigkeiten haben es in die Endauswahl geschafft, wir schauen von Großbritannien über Frankreich, Österreich und Südkorea bis nach Amerika und Kanada, was das Mysteriöse, das Unheilbringende, das Monströse in kurzdargebrachter Form so zu bieten hat und am Endes dieses in drei Kapiteln unterteilten Wettbewerbs wird auch heuer wieder der einzige /slash-Preis, nämlich der Publikumspreis, vergeben. 1.000 € Preisgeld, gestiftet vom Fachverband der Film- und Musikwirtschaft Österreich, liegen im Topf!

 

Das komplette Programm des /slash Filmfestival findet sich online, der Startschuss zum Ticketverkauf fällt am 8. September um 17 Uhr sowohl im Filmcasino als auch online auf der Festivalwebsite via Ntry.at.

Wir verlosen je 2×2 Tickets für “My Friend Dahmer” und “Return To Return To Nuke ‘Em High Aka Vol. 2” inklusive je einer Festival-tasche mit Poster.

Sie möchten an unseren Verlosungen teilnehmen? Dann füllen Sie einfach das untstehende Formular aus oder senden eine E-Mail an gewinn@ticketmagazin.com. Einsendeschluss ist am 19. September! Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist nicht an den Erwerb des Magazins gebunden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Eine Barablöse des Gewinnes ist nicht möglich. Mitarbeiter der CTS Eventim Austria GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Bitte notieren Sie im Feld „Wunschgewinn“ das Stichwort „slash Dahmer“ oder “slash Nuke”!

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