HALESTORM ROCKT!

Halestorm sind bereits seit 1997 auf kleinen und großen Bühnen unterwegs! Die Rockband um das Geschwisterpaar Lzzy und Arejay Hale haben schon mit und vor so einigen Rockgrößen das Publikum zum Toben gebracht. Und das ist kein Wunder – wie Lzzy uns erzählte, liegt der Rock bei ihnen eindeutig in der Familie!

Du stehst ja bekanntlich total auf die 80er – gibt es eine Lieblingsband?

Lzzy Hale: Da gibt es so viele! Cinderella, Black Sabbath, Van Halen und so einige mehr. Ich bin zwar in den 90ern groß geworden, war aber dennoch immer ein Fan der Musik der 80er. Meine Eltern waren große Rockfans, von ihnen hab ich das wohl mitbekommen.

Würdest du sagen, dass deine Eltern dich dazu inspiriert haben, Rockmusik zu machen?

Lzzy: Auf jeden Fall. Mein Vater spielt Bass, beide sind – wie schon erwähnt – große Rockfans. Als mein Bruder und ich dann entschieden, eine Band zu gründen, unterstützten sie uns dabei. Ich bin so froh darüber, dass meine Eltern uns damals gesagt haben, dass wir es ausprobieren sollen. Sie haben uns gesagt, dass wir später noch immer einen „normalen“ Job machen können, aber dass wir es bereuen würden, wenn wir nicht das tun, was wir lieben.

Wie ist es denn eigentlich mit deinem Bruder in einer Band zu spielen?

Lzzy: Bei uns hat das immer super funktioniert! Wir wussten immer, egal was passiert, es werden immer wir gegen den Rest der Welt sein. Ich hatte immer schon ein sehr enges Verhältnis zu meinem kleinen Bruder. Wir sind eigentlich komplett unterschiedlich – keine Ahnung wie das passiert ist (lacht). Aber wir hatten schon immer die Musik, die uns verbunden hat. Als wir damals mit der Band begonnen haben, waren wir besessen davon – wir haben in jeder freien Minute geprobt. Es ist wirklich großartig, dass wir nun angekommen sind und Musik als Job machen können. Das Sschöne daran, ein Familienmitglied in der Band zu haben ist, dass das Familiengefühl sich auf alle Mitglieder überträgt, auch wenn sie nicht verwandt sind. Wir haben diesen Familien-Vibe – man macht mit einer Familie ja auch nicht einfach so Schluss, deshalb auch nicht mit der Band.

Ist der Songwriting-Prozess auch familiär?

Lzzy: Eigentlich fange ich immer an mit einer Idee – die Jungs lassen mir da ziemlich viel Freiraum bei den Lyrics. Ich glaube manchmal bereuen sie das ganz schön, weil ich mit ziemlich verrückten Ideen und Harmonien daher komme (lacht). Inspiriert werde ich dabei natürlich von meiner Band – es kommen immer wieder neue Gitarren-Riffs und Bass-Lines dazu. Manchmal sitzen wir einfach zusammen und jammen und es kommt etwas Neues dabei raus, oder ich sitze alleine vor meinem Klavier oder mit meiner Gitarre … manchmal schreibe ich etwas mit meinem Gitarristen, manchmal kommt auch einfach mein Bruder mit einer neuen Idee. Wir haben also ganz viele verschiedene Arten Songs zu schreiben. Wir sammeln oft Ideen, da wir viel auf Tour sind und so einiges erleben, kommt da ganz schön viel zusammen.

Ihr habt schon mit so vielen fantastischen Bands gespielt – fehlt euch noch jemand auf der Liste?

Lzzy: Es gibt noch viele tolle Bands da draußen. Eine der Bands, wo wir finden, dass wir toll dazu passen würden, wären die Foo Fighters. Wir waren noch nie mit ihnen auf Tour – wir kennen ein paar Bandmitglieder, auch von Queens Of The Stoneage … es wäre einfach mal interessant zu sehen, wie ihre Fans auf uns reagieren würden. Wir haben schon vor so vielen Bands der unterschiedlichsten Genres gespielt – Megadeth, Daughtry, …  – ich glaube einfach, dass wir zu einigen Stilen als Opener dazu passen.

Wir kann denn eine „normale“ Person sich das Leben als Rockstar vorstellen?

Lzzy: Es ist nicht so glamourös wie jeder denkt – ich bin eines der wenigen Mädchen, das sich mit einem Haufen stinkender Jungs im Tourbus herumschlagen muss (lacht). Du kannst nicht aufs Klo gehen, wann du willst, du musst erst mal eines finden! Du kannst manchmal auch nicht jeden Tag duschen. Das sind mal die Nachteile, die wir auch ganz lustig finden – aber gleichzeitig gibt es viele Vorteile! Man kann viel herumreisen, man tut einfach das, was man liebt, mit den Menschen, die man liebt. Ich wollte immer schon einmal die Welt sehen – und nun kann ich das mit dem Musikmachen kombinieren – was gibt es denn Schöneres?

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