“I am from Austria”: Umjubelte Weltpremiere

Vor gut einer Woche feierte die neue Musical-Produktion des Raimund-Theaters seine Weltpremiere. Die Presse zeigt sich von “Windbäckerei” und “Wiener Schmäh” höchst erfreut.

©VBW Karl Schöndorfer

Guter, alter Wiener Schmäh, die wohl süßeste Versuchung, die Österreich zu bieten hat und die Austropop-Hits von Rainhard Fendrich, eingebettet in eine nicht minder süße Liebesgeschichte – das sind die Zutaten für eine erfolgreiche Saison im Raimund-Theater Wien.

Pressestimmen

Die lang erwartete “I am from Austria”- Premiere ging mit einem großen Erfolg über die Bühne: Das neue Musical der Vereinigten Bühnen Wien mit den größten Hits von Rainhard Fendrich reüssierte mit einer grandiosen Welturaufführung am Wiener Raimund Theater. (Leadersnet)


Die fröhlich-freche Story rund um das fiktive Wiener Traditionshotel “Edler” überzeugte mit viel Romantik und amüsanter Situationskomik bis in die letzten Reihen. (Leadersnet) 


Regisseur Andreas Gergen ließ sich viel einfallen, wechselte große vertanzte Massenszenen mit intimen Kammerspiel-Momenten ab, alles in schnellem Tempo. (Passauer Neue Presse)


Gergen spielt seine Force aus, er sorgt für Temperament, Tempo und perfekten Ablauf. (Die Presse)


Vor allem Philharmoniker-Tochter Irena Flury, die als Schauspielerin bereits einige Erfolge hatte, ist als semmelblonder Hollywoodstar mit sympathischer, auch warmherziger Ausstrahlung, ein echter Gewinn. Die Besetzung ist überhaupt gut, etwa Fabio Diso als Muskelmann Pablo Garcia oder Matthias Trattner als herziger Bellboy Felix. (Die Presse)


Andreas Steppan überrascht mit Fendrich-Timbre, Martin Bermoser als Agent oder Dolores Schmidinger als sehr schrullige Concierge haben markante Einsätze. (Kronen Zeitung)


Großartig sind die Leistungen des Tanzensembles (Choreografie Kim Duddy) – etwa bei “Blond” und “Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehn”. Auch die Arrangements von Michael Reed, die die Hits verbinden, ermöglichen eine flotte Gangart. Das Orchester spielte souverän wie immer (Leitung Michael Römer). Stimmig zur Buchvorlage und somit gelungen ist das Bühnenbild von Stephan Prattes. (OÖN)


Eine dreistöckige kitschige Riesentorte mit drei Spielebenen und großer Showtreppe, die per Drehbühne sich in zahlreiche andere Schauplätze verwandelte, u. a. auch in “das arme Wien mit der Suppenküche”. (Passauer Neue Presse)


Der Höhepunkt: „I Am From Austria“. Im Hubschrauber landen die Liebenden vor einer Alpinkulisse, mit Gipfelkreuz und Gamsbock. (Kronen Zeitung)


Bei der Uraufführung wurden die Lachmuskeln des Premierenpublikums bei “Macho Macho”, “Razzia” und “Es lebe der Sport” trainiert. (Kleine Zeitung)


Den Vogel abgeschossen hatte der Regisseur aber mit seiner Fußballszene, in der Österreich im Endspiel steht und nur 1:0 gegen Argentinien verliert. Und natürlich schlenderten viele Machos immer wieder durch die Szene, und natürlich triefte der Kitsch in der Berghütte samt Gämse davor. So viel Selbstironie können nur unsere österreichischen Nachbarn haben! Diese blitzte bei vielen Szenen durch und machte richtig Spaß. (Passauer Neue Presse)


Eines ist klar: Das Musical ist kein Ersatz für den originalen Fendrich, aber eine kleine Zugabe, ein Sahnehäubchen oder wie der Wiener sagt: eine kräftige Portion Schlagobers, die das Leben versüßt, für den, der es zuckrig mag. (Passauer Neue Presse)

Der Kurier bringt es auf den Punkt, und ein/e jede/r, der/die in die quirlige Tortenwelt bereits eingetaucht ist, muss wohl zustimmen: “I am from Austria” muss man mögen.

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