Künstlerischer Leuchtturm

Mit seinem unberechenbaren Spielplan ragt das Festspielhaus St. Pölten wie ein Solitär aus der österreichischen Kulturlandschaft. In ihrer dritten Saison ist Intendantin Brigitte Fürle wieder ein toller Programm-Mix gelungen.

 

Bereits mit einem Höhepunkt wird in die Saison 2015/16 gestartet: Die deutsche Choreografin Sasha Waltz, von vielen als Erbträgerin Pina Bauschs, der Ikone des deutschen Tanztheaters, bezeichnet, zeigt ihr Werk „Continu“ zu Edgard Varèses „Arcana“. Erstmals wird das Werk mit Livemusik, gespielt vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, zu sehen sein. Einige Wochen später ist dann das Tanztheater Wuppertal mit der letzten Choreografie von Pina Bausch zu Gast: „… como el musguito en la piedra, ay si, si, si …“ entstand nach einem Chile-Aufenthalt des Ensembles. Außerdem ist es gelungen, die französische Starballerina Sylvie Guillem mit ihrer Abschiedsproduktion „Life in Progress“ nach St. Pölten zu holen – übrigens ihr letzter Auftritt in Europa, bevor sie ihre unvergleichliche Bühnenkarriere, die über 35 Jahre andauerte, in Japan beendet.
Kooperation mit ImPulsTanz
Nachdem die Saison mit Tanz gestartet hat, endet sie auch mit Tanz. Neu ist, dass das Saisonfinale im Festspielhaus St. Pölten auch gleichzeitig der Start von ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival ist: Der belgische Starchoreograf und Regisseur Alain Platel zeigt gemeinsam mit dem Theatermacher Frank Van Laecke „En avant, marche!“. Mit dabei ist auch eine niederösterreichische Marschkapelle, die neu arrangierte Werke u. a. von Strauss, Verdi und heimisches Marschrepertoire zum Klingen bringt.

Tonkünstler und Zirkus
Auch das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich ist wieder an zahlreichen Abenden, einerseits mit klassischem, aber auch zeitgenössischem Programm zu Gast im Festspielhaus. Dazu kommen Auftritte u. a. von Gregory Porter, Carminho, Dee Dee Bridgewater oder Cameron Carpenter. Ein besonderes Anliegen ist Brigitte Fürle auch der zeitgenössische Zirkus, und so gastiert der Cirque Éloize mit „Cirkopolis“, einer Produktion, die von Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ inspiriert wurde.

 

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