La Strada 2018

Ende Juli bis Anfang August verwandelt sich der gesamte Grazer Stadtraum bei La Strada wieder in eine große Bühne der Straßenkunst und des Figurentheaters. Tickets für das Festival sind ab sofort auf oeticket.com erhältlich.

© axekoerpertheater.at

Jedes Jahr aufs Neue die Stadt mit Leben zu erfüllen und seine BesucherInnen zu berühren – das hat La Strada auf die Fahnen geschrieben. Das Grazer Festival zeigt auch heuer wieder herausragende Produktionen des Straßen- und Figurentheaters, des Neuen Zirkus wie auch der Community Art. Mit dabei unter anderem die Compagnie XY, die Company Improbable und die Compagnie Baro d’evel.

Oper im öffentlichen Raum und stumme Masken

Zur Eröffnung in der Oper Graz am 27. Juli experimentieren die 22 ArtistInnen der französischen Compagnie XY mit ihren Körpern, katapultieren sich von Sprungbrettern, wirbeln durch die Luft, türmen sich in atemberaubender Höhe, um dann wieder auseinanderzufallen. Und erzählen dabei Geschichten über Leichtigkeit, Zusammenhalt, Präzision und Spiel.

Bodies intertwined, creating magic together… The party still raging, this joy still surging, we haven’t reached our limits… Midnight approaches… It will soon be the hour. (Compagnie XY)

Der Geschichte der österreichischen Fußball-Legende Matthias Sindelar, „der Papierene“, geht die Company Improbable in ihrer Figurentheaterproduktion nach. Das Körpertheater aXe entwickelt in Kooperation mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen eine Oper im öffentlichen Raum. Mit der Uraufführung von „Seppi:Das Kind, das nicht aufhörte zu wachsen„, interagieren die KünstlerInnen hautnah und fernab von geschlossenen Räumen.

Die neueste Produktion von Familie Flöz kommt wie gewohnt ohne verbale Kommunikation aus. Einzig Masken und die bis ins Detail präzise ausgearbeiteten Bewegungen erzählen berührende Geschichten. „Dr Nests“ alte Gedanken vermischen sich mit denen seiner Patienten ab 29. Juli in der Grazer Oper. Die Grenzen zwischen Imagination und Realität geraten dabei immer mehr ins Wanken.

Den menschlichen Körper im urbanen Raum behandeln die Asphalt Piloten in ihrem Tanzprojekt „Still Motion„. Das urbane Leben hat ähnlich die Choreografie von Liquid Loft zum Thema. Mit „Foreign Tongues“ verhandelt das Kollektiv den Akt des Sprechens samt seiner Vielstimmigkeit.

Die Compagnie Baro d’evel bringt eine der fantastischsten Produktionen des Neuen Zirkus nach Graz und Jan Martens schwitzt zugunsten der Liebe.

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