Let’s Cee Film Festival 2017

Das Programmangebot der fünften Ausgabe des Let’s Cee-Filmfestivals wird vom 21. bis zum 27. März 2017 mit 141 Filmen noch umfangreicher ausfallen als schon zuletzt. Tickets ab sofort erhältlich!

Vom 21. bis zum 27. März 2017 werden im Rahmen des bereits fünften Let’s Cee Filmfestivals an mittlerweile sechs Spielstätten in Wien sowie erstmals auch in Graz und Villach insgesamt 141 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus Zentral- und Osteuropa sowie aus der Kaukasus-Region und der Türkei gezeigt werden. Bei der Zahl der Screenings wird es mit 183 ebenso einen neuen Rekord zu vermelden geben wie bei der Zahl der aus dem Ausland anreisenden Gäste, unter denen sich Kaliber wie das Regie-Genie Béla Tarr aus Ungarn, Schauspiel-Legenden wie Ksenija Marinković aus Kroatien und Lazar Ristovski aus Serbien und die beiden Oscar-Preisträger Danis Tanović und Asif Kapadia befinden werden. Und natürlich erhoffen sich die Organisatoren auch, bei der Anzahl der Festivalbesucher – zuletzt waren es knapp über 15.000 – nochmals zulegen zu können. Deutlich verbreitert haben sie mit ihrer neuen Let’s Cee Talent Academy und ihren erstmals zweitägigen Let’s Cee Industry Days zudem ihr Angebot für Filmschaffende. Verringert hat sich nur die Zahl der Spieltage, von neun auf sieben, dafür gibt es jetzt bereits tagsüber mehr Vorführungen als zuletzt.

Festivaldirektoren Wolfgang P. Schwelle und Magdalena Zelasko (Credit AB Photography)

Allein im Rahmen von vier erneut sehr stark besetzten Wettbewerben werden insgesamt 43 Österreich-Premieren zu sehen sein, darunter im Kurzfilm-Wettbewerb erstmals auch einige Welturaufführungen. Und wie immer ausschließlich in Originalversion mit englischen oder deutschen Untertiteln. Eröffnet wird mit “The Citizen” von Roland Vranik, einer nuancierten und in eine ungewöhnliche Liebesgeschichte verpackten Auseinandersetzung mit dem Thema Integration.

Der Dokumentarfilm-Wettbewerb spiegelt die aktuellen sozialgesellschaftlichen Phänomene wider und zeichnet sich durch Mut und politische Relevanz aus. Einer der stärksten Beiträge in dieser Kategorie kommt heuer aus Russland: Der mit einem Budget von nur 15.000 Euro produzierte Film “My Friend Boris Nemtsov” der 26-jährigen Zosya Rodkevich wurde unter anderem bereits auf dem Krakow Film Festival zum besten Beitrag gekürt.

Weitere Produktionen aus Österreich finden sich etwa auch in der neuen Programmschiene Austrian Day, bei der ausgewählte Produktionen gezeigt werden, die beim letzten Österreichischen Filmpreis Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten, darunter “Maikäfer flieg” von Mirjam Unger und “Die Nacht der 1000 Stunden” von Virgil Widrich.

Im Programm des Festivals wird es auch einige länderspezifische Schwerpunkte geben, wie etwa das Kulturjahr Österreich-Kroatien 2017, bei dem die kroatische Schauspielerin Ksenija Marinković im Mittelpunkt steht, rumänische Highlights, bei denen es ganz schön unterhaltsam zur Sache geht, ein polnischer Fokus mit ausgewählten Produktionen der letzten Jahre, sowie ein zusammen mit dem A-Festival Tallinn Black Nights kuratiertes Pöff-Kurzfilmprogramm und ein zusammen mit der Krakow Film Foundation präsentiertes Best-Of des polnischen Animationsfilms.

Parallel zum Filmprogramm bringt das Let’s Cee 2017 erstmals auch ein sehr umfangreiches und international ausgerichtetes Angebot für die Filmbranche. Neu ist nicht nur die Let’s Cee Talent Academy mit rund 30 jungen Filmschaffenden, sondern auch die zweitägige Fachtagung Let’s Cee Industry Days, bei der Experten aus dem In- und Ausland über aktuelle filmwirtschaftliche Themen referieren werden.

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