MØ – No Mythologies To Follow

Dass aus dem hohen Norden tanzbare Musik kommt, beweisen aktuell die Schwedinnen Icona Pop und Lykke Li. Aber auch im Staate Dänemark ist es diesmal alles andere als faul, und die soulige Electronica-Queen [highlight color=”yellow”]MØ[/highlight] hat in den Iden den März ihr Debütalbum veröffentlicht.

Sie wirkt wie das klassische Bubenmädchen von Nebenan, mit dem man keine Ponys, sondern richtig große Warmblüter stehlen würde. So ganz nebenbei, ist sie aber auch noch eine talentierte Sängerin, die sich dem Genre-Mix angefangen bei den 80ern bis hin zum aktuellen Elektrosound verschrieben hat.

Produziert ist ihr Erstlingswerk No Mythologies To Follow auch in dieser Manier: Da swingt es in der einen Richtung, soult in der anderen und elektrot wild drum herum. Mittendrin glaubt man kurz Cyndi Lauper zu hören, dann ein bisschen Lorde und schlussendlich irgendeine Girl-Band der Neunziger. Dennoch ist MØ keine Kopie, wer so viel vereint kann nicht in nur eine Schublade gesteckt werden.

Sony Music

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So eignet sich das Erstlingswerk auch für die verschiedensten Anlässe: Einmal lässig im Auto mitsingen bei Maiden, den Wohnungsputz im popschwingenden Eiltempo hinter sich bringen bei Walk This Way (hat übrigens nichts mit Aerosmiths Version zu tun) und dann noch eine Runde eng umschlungen Tanzen und Schmusen mit dem Lieblingsgegenüber – alles inklusive!

Am 30. April beehrt uns MØ im Wiener Fluc, Hinpilgern ist angesagt!

 

 

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