Monster Hype

Sie sind schrill, bunt und herzig gruselig: Die unzähligen Charaktere der Kult-Puppenserie „Monster High“, die nicht nur Kids und Teenies begeistern, sondern so manchen Erwachsenen in ihren Bann ziehen. Jetzt auch live!

 

Frankenstein hat eine Tochter. Die Existenz von Frankie Stein, die übrigens romantische Gefühle für Neighthan Rot, den Sohn eines Zombies und einer Einhorn-Mutter, hegt, hat Mary Shelley allerdings in ihrem legendären Prometheus-Roman von 1818 verschwiegen. Ähnliches kehrte auch Bram Stoker unter den Teppich: Das Töchterchen von Graf Dracula, Draculaura – sie feierte erst kürzlich ihren 1.600. Geburtstag, – dated Clawd Wolf, einen jungen Werwolf. Das sind die Ingredienzien des Neo-Monster-Hypes!

Monsternachwuchs
Das Konzept des Multi-Millionen-Coups von Spielzeuggigant Mattel ist einfach, aber grenzgenial: Man verpasste den bekanntesten Monstern aus antiker Mythologie, Literatur und Hollywood-Geschichte eine Familiengeschichte samt Nachwuchs. Neben Dracula und Frankenstein tummeln sich die Sprösslinge der Mumie und der Medusa, des Ungeheuers der Schwarzen Lagune, des Phantoms der Oper und zahlreicher Zombies im „Monster High“-Universum.
Doch im Gegensatz zu ihren Eltern saugen sie weder Blut, noch reißen sie Menschen die Köpfe ab und Gedärme heraus. Ganz im Gegenteil: Die Puppen, sie sind im Durchschnitt dreißig Zentimeter groß, erinnern in Aussehen und Styling zwar an ihre Eltern, sind im Großen und Ganzen ganz liebenswerte Geschöpfe. Und die Girls und Guys besuchen brav eine Highschool, die „Monster High“, in der sich alles genauso abspielt wie im normalen Teenager-Leben.

Vom Schulhof in die Welt
Schon ist das Setting der schönen, neuen Puppenwelt fertig, die drauf und dran ist, Barbie & Co. in den nur fünf Jahren ihrer Existenz den Rang abzulaufen. Längst hat sich neben den Plastikgeschöpfen eine „Monster High“-Welt etabliert, mit Büchern und DVDs, mit einer Web-Serie und jedem erdenklichen Merchandise, von der Bettwäsche über Kaffeetassen, Schmink-Sets und das gesamte Schul-Outfit, Schultasche, Federpennal, Lunch-Box & Co. inklusive.
Doch damit allein erzeugt man noch lange keinen weltweiten Hype. Mattel hat, unter anderem mit der kanadischen Erfolgsautorin Lisi Harrison („The Clique“), eine Unzahl von Charakteren samt individuellen Biografien erschaffen, deren Vorlieben und Geschichten mithilfe neuer Produkte ständig erweitert und aktualisiert werden. Dazu gehört natürlich eine aufwendige Website.

Für alle von 0 bis 99
„Monster High“ ist dermaßen exzellent gemacht, dass nicht nur Kids dem Horror spielerisch verfallen sind, sondern auch Erwachsene – vornehmlich weibliche Twens. Sogar ein amerikanischer Porno-Star geht in einem Set im „Monster High“-Style samt passendem Kostüm und Make-up seiner Arbeit nach …

Parallel-Welt
Damit es niemals langweilig wird und die Kassen weiter klingeln, schickte Mattel 2013 bereits die Nachfolger von Frankie Stein, Draculaura & Co. ins Rennen, die nicht gruselig, sondern zauberhaft sind: „Ever After High“ nennt sich die Parallel-Serie, angesiedelt in der Welt der Märchen und gestrickt nach dem gleichen Muster wie „Monster High“: Darin tummeln sich die Töchter von Schneewittchen (Apple White) und Cinderella (Ashlynn Ella) genauso wie Alistair Wonderland, der Sohn von Alice …

 

Informationen zur Show:

Jenes Produktionsteam, das bereits das Musical „Yakari“ geschaffen hat, bringt nun auch „Monster High“ auf die Showbühne: Alle einhundert Jahre findet der Highschool-Tanzwettbewerb statt, dessen Vorbereitungen unter der Leitung der kopflosen Schuldirektorin Bloodgood ein wenig aus dem Ruder geraten. Die Clique um Draculaura, Frankie Stein & Co. stehen vor Herausforderungen, die umrahmt von fetzigen Songs, Choreografien, Videoeffekten und Special Effects gelöst werden müssen. Natürlich stecken die Darsteller in den bekannten „Monster High“-Outfits.

Atemberaubende Spezialeffekte und faszinierende Licht- und Videoanimationen machen diese Arena-Show zu einem unvergesslichen Erlebnis und erwecken die „Monster High“ zum Leben. Kinder, die im Kostüm ihrer Stars zur Show kommen, werden Teil einer einzigartig großen Kostümparty. Die Show ist für Kinder ab 4 geeignet, Kinder unter 14 Jahren dürfen sie nur in Begleitung einer vertretungsberechtigten Person besuchen. Die erste Hälfte dauert ca. 60 Minuten, dann folgt eine Pause von 20 Minuten, anschließend gibt es nochmals 50 Minuten Tanz, Musik und Show. Die Sprechtexte und Songs sind deutschsprachig.

 

Die „spuktakuläre“ Arena-Show zieht am 19. April in die Olympiahalle München, und am 21. April in die Wiener Stadthalle (Halle D) ein. Tickets gibt es auf oeticket.com und unter 01/96096.

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