Motorowl präsentieren “The Highest City, Pt. 1”

Ende August veröffentlichen Motorowl mit “Om Generator” ihr Debüt auf Century Media: Psychedelischer Doom Rock ist garantiert. Nun gibt es mit “The Highest City, Pt. 1” den ersten Anheizer!

13886333_1161079133931443_2419028545105784554_nMotorowl wurden erst 2014 in Gera (Thüringen) gegründet. Die fünf Bandmitglieder – Max Hemmann (g/v), Vinzenz Steininger (g), Martin Scheibe (dr), Tom Camin (b) und Daniel Dettlev (k) – waren damals noch keine 20 Jahre alt, konnten aber wenig später aus dem Stand gleich eines der größten Szenelabels von sich überzeugen: Die in Dortmund sitzenden Century Media (Dark Funeral, Napalm Death, Asphyx) waren von den fünf jungen Herren angetan und schicken sich an, am 26. August mit “Om Generator” das Debüt der Band zu veröffentlichen. “Om Generator” erscheint auf CD, auf schwarzem Vinyl (mit CD) und digital und ist direkt beim Label und bei allen relevanten Shops wie EMP, Amazon oder Napalm erhältlich.

Motorowl: Om Generator

Man stelle sich Uriah Heep auf einem ziemlich üblen Acid Trip vor: Motorowl überzeugen als eine der besten, dabei aber auch jüngsten Nachfahren der „wilden Siebziger“ – insbesondere mit einer sirenenhaften Hammond, aber auch mit schier unglaublich einlullenden Gesangsharmonien. Hier sprüht die Leidenschaft aus allen Poren, das Songwriting ist erstaunlich reif – und auch die klangliche Volledelung sitzt: Fabin Hildebrandt (von den Labelkollegen Deserted Fear) stand als Co-Produzent zur Seite, während Dan Swanö (Edge Of Sanity, Katatonia, Bloodbath, Infestdead, Therion) für Mix und Mastering verantwortlich zeichnet. Selbst die Genregröße sieht sich mehr als Fan denn als “Pflichterfüller”, wenn er über Motorowl spricht:

Amazing mixture of stoner and 70’s hard rock executed with finesse. I had an amazing time mixing their songs, that always seemed to take a turn towards the unexpected.

Motorowl Om GeneratorJa, selbst das kritische deutsche Fachmedium Deaf Forever zeigt sich begeistert, wenn Jakob Kranz 7 von 10 Punkten zückt und notiert: “Wie eine Welle in der Brandung schlägt das erste Doom-Riff zu, bedrohlich stimmt die Hammond ihr Klagelied an, und das erste Wort ist ‘Lucifer’ – das kann schon nicht mehr schiefgehen.” Und ja, dessen können wir uns anschließen: “Om Generator” ist ein klagendes, düsternes Epos, das – im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Genrekollegen – zu keinem Zeitpunkt den Fehler begeht, die Gitarre einfach auf die sprichwörtliche 11 zu drehen und glauben, gut ist: ein ähnliches Geschick haben zuletzt die Isländer The Vintage Caravan bewiesen, wenngleich sich jene von einer sexuell angeheitzten Grundstimmung an den klassischen Hardrock nähern und weniger Trübsal blasen, als die Ostdeutschen hier. Jedoch gerade der alles dominierende, epische Doom (Stichwort: Candlemass) versetzt der klassisch orientierten Basis – Stichwort Deep Purple – einen eigenständigen Touch mit Ecken und Kanten, und wie gut dieser Stilmix funktioniert, zeigen Tracks wie die Psycho-Achterbahn “Spiritual Healing” (kein Cover der legendären Death übrigens) und das zweigeteilte “The Highest City”, wobei der erste Teil nun nach dem Titeltrack auch als zweiter Albumbote gleich den vier apokalyptischen Reitern vorangeschickt wurde.

Motorowl: Videopremiere

“Wir haben ein paar Tage mit Cedric DeVoh von Pakkamocho Productions im Wald herumgehangen”, schreiben Motorowl salopp auf Facebook – ein wahres Understatement für das Video zu “The Highest City”, denn selbiges kann sich nicht nur hören – sondern auch sehen lassen. Aber: Überzeugt euch selbst – und lasst euch das Quintett live nicht entgehen, denn “live spürt man mehr”, und zwar Ende September im dasBach im 16. Wiener Gemeindebezirk!

https://www.youtube.com/watch?v=EDGh2EUhb2g&feature=youtu.be

Motorowl eröffnen am 21. September das Konzert von Seventy Seven im Wiener dasBach!

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