NAZAR – LEIWAND AUF LEINWAND

Der Ausnahmekünstler NAZAR, seines Zeichens österreichischer Rapper und Musikvideoregisseur, schoss mit seinem aktuellen Album „Camouflage“ kurz nach Veröffentlichung auf Platz 1 der heimischen Charts und erreichte Goldstatus! Als Geschenk hierfür, wurde ihm von seinem Laben Universal Music Austria eine 211m² große Leinwand beim Wiener Naschmarkt spendiert. !ticket war bei der Enthüllung live vor Ort, und holte sich auch ein kurzes Statement des Künstlers:

 

Tickets bei oeticket.com

 

Und hier ein paar Eindrücke der Leinwandenthüllung:

 

kleinIMG_2321

Mithilfe eines Krans wurde der Wand der letzte Feinschliff verpasst.

 

kleinIMG_2324

Perfekt! NAZAR überlebensgroß auf 211m2 einer Hauswand der Rechten Wienzeile.

 

Hannes Eder, General Manager von Universal Music Austria, gratuliert NAZAR zu seinem Erfolg

Hannes Eder, General Manager von Universal Music Austria, gratuliert NAZAR zu seinem Erfolg

 

Es wurde auch auf den Erfolg angestoßen!

Es wurde auch auf den Erfolg angestoßen!

 

Unsere Redakteurin, Astrid Radner, hat für euch schon vor 2 Wochen in „Camouflage“ reingehört:

NazarCoverVoll in die Fresse! Das könnte die Attitüde von Nazars siebtem Album sein. Trotz aggressivem Grundton muss man dem Wiener Rapper mit iranischen Wurzeln eines lassen: seine eigene Meinung. Die äußerte er schon 2010, indem er in einem Song gegen Heinz-Christian Strache wetterte. Auch heute spricht er sich gegen Xenophobie und gegen den Angriff anderer Religionen und Kulturen aus.„Camouflage“beginnt mit einer Ansage an die Medien-Hetze, die Nazar in der Vergangenheit erfahren hat. Ein selbst ernanntes Opfer der Lüge. Jetzt klärt der Amadeus-Award-Gewinner auf. Und das mit einer beachtlichen Summe an bösen Worten auf den 16 Tracks. Unentwegt ist die Rede von vercheckten „Bitches“, „Schüssen in der Luft“ oder etwa eine Besonderheit „Mistkindgestalt“ (zu finden im Song „RapBeef“). Die Schimpfereien gesellen sich zu runden, treibenden Beats, zu durchdachter Sozialkritik, elektronischen Elementen und Liebesgefüster wie im Song „Borderliner“ und „Richtig oder Falsch“. Zu dem Sprechgesang des Wieners mischt sich der ein oder andere Sängerkollege wie Sido oder Mark Forster im Song „Camouflage“. Letzterer passt mit seiner zart-weinerlichen Stimme gar nicht ins Konzept. Außerdem: Wäre Falco über das gerappte Duett glücklich gewesen?

 

Der Beitrag gefällt dir? Jetzt teilen!