Nena: Oldschool

Ein roter spitzgeschliffener Fingernagel nähert sich schwarzem Vinyl, ein funkiger Sound setzt ein und Nena ist wieder da.

Der „Neue Deutsche Welle“-Star tanzt mit seinen 54-Jahren im Video zur nostalgischen, aber positiven Single „Lieder von früher“ über den Bildschirm und hat dabei kein Stück Lebensfreude verloren. So mancher Party-Gesell kann sich mit dieser Situation aus „Lieder von früher“ identifizieren: Man legt alte Platten oder CDs auf, und sei es die Bravo-Hits 10, und fühlt sich in Nullkommanichts in eine frische und problembefreite Zeit zurückgebeamt. „Manchmal muss man nicht einmal den Text vernünftig kennen“, Nena trifft es auf den Punkt, „Es geht nur um Melodie, das Gefühl und den Moment“.

Nenas erstes Album aus dem Jahr 1983 ist bereits so alt, dass es schon fast als Antiquität gilt. Damals war das der Ausdruck der 80er-Jahre. Ihr neues Album nennt sie nun ausgerechnet „Oldschool“. Alt und verstaubt ist das Track-Repertoire keineswegs. Da ist die Verbindung von Elektro-Pop, Funk und „Oldschool“ gelungen. Zu verdanken hat das Nena auch ihrem Produzenten und dem Hip-Hop-Guru Samy Deluxe.

Vom Laufe der Zeit, von alten Lasten loslassen und positiv in die Zukunft schauen ist die Message des Albums. Und das hat Nena mit den 16 Tracks auch geschafft.

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