Nickelback – No Fixed Adress

Nickelback zeichnen sich fernab von ihrer Musik auch dadurch aus, dass ihnen das Attribut „meistgehasste Rockband“ schon jahrelang anhaftet.

Ob es an ihren weichgespülten Radionummern, der Tatsache, dass sie aus Kanada kommen und somit den meist liebevoll gemeinten Hass der Amerikaner auf sich zogen, oder am verpönten Post-Grunge-Dasein liegt sei dahin gestellt. Fakt ist, dass sie mindestens genauso viele Fans haben und Stadien weltweit ausverkaufen.

Nun ist also Album Nummer acht erschienen und wird von Kritikern gleichermaßen gelobt wie verrissen, die Nickelback-Polarisierung ist eine allgegenwärtige. Was für die einen ein kläglicher Versuch ist, es sich mit allen Kritikern gut zu stellen, ist für die anderen eine erfrischende neue Selbstfindung: Der Schritt hin zu teilweise elektronischen Tanzbeats, der Einsatz von mehr Pop. Fazit der hier Schreibenden: Es ist nicht alles schwarz und weiß, man muss die Welt wetterangepasst auch einmal in Grautönen sehen und genauso verhält es sich mit dem vorliegenden Werk. Eingängige, singbare Melodien, eine gut eingespielte Band, Nickelback, wie sie ihre Fans lieben. Und dennoch geht der Rock seit „Curb“ ab. Die gemeinsame Nummer mit Flo Rida wird nicht wertend als sehr speziell, vielleicht noch mit der Beigabe „eh nett”, bezeichnet.

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