Nova Rock – ein heißes Spektakel

Der Wettergott hat es, bis auf zwei kleine Ausnahmen, richtig gut gemeint am diesjährigen Nova Rock. Die Veranstalter auch, boten sie dem Publikum ein neu gestaltetes Gelände, das sehr viele Vorteile mit sich brachte.

Drei Tage lang im Irgendwo. Das Festivalfeeling kommt wohl bei keinem einzigen so gut auf, wie beim Nova Rock. Das auf den Pannonia Fields errichtete Gelände hat nur einen Zweck: als Festivallocation zu dienen. Man taucht in eine ganz eigene Welt ein, eine Welt, in der der Alltagsstress vergessen ist und in der das Laissez-faire zählt: Umgeben von Musik, glücklichen Menschen und Entertainment verbringt man im Juni oftmals das beste verlängerte Wochenende des Jahres.

Tag 1

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Friska Viljor (c) Geli Goldmann

Das erste, was man freudestrahlend auf dem diesjährigen Nova-Rock-Gelände feststellte: Die beiden Hauptbühnen waren nur 4 Minuten Gehweg von einander entfernt! Und selbst die Brandwagen-Stage konnte in unter einer Viertelstunde erreicht werden. Apropos Brandwagen: Mit Lagwagon wurde hier ein ganz besonderes Schmankerl – vor allem für die Generation 30+ (ja, auch von denen gab es ein paar am Nova Rock) – gefunden. Entzückt zeigten sich ebenda in den Nachmittagsstunden auch einige ob der feiner Performance von Friska Viljor.

Auch auf den Hauptbühnen bot sich ein durchgemischtes Programm, das wohl für jeden etwas im Talon hatte. Ob man mit den äußert kraftvollen Life Of Agony oder den deutschen RockerInnen von Guano Apes eine Reise in die Neunziger bestreiten, mit Rise Against und den Beatsteaks zu Punkrock hüpfen oder mit Mastodon und Lamb Of God den Metalgott anbeten wollte – alles da! Hervorzuheben sind außerdem die Eagles Of Death Metal, die am späten Nachmittag ihre Fans begeistern. Dass Jesse Hughes und Josh Homme Spaßvögel vor dem Herren sind, von dem konnte ich mich auch im Interview überzeugen:

„Unsere Musik wird vor allem in Kokain-Fabriken gespielt. Die Leute sind dann schneller bei der Herstellung.“ (Jesse)

Josh Homme (c) Patrick Pfirrmann

Josh Homme
(c) Patrick Pfirrmann

„Unsere Band darf nicht mit uns reden. Aber sie sind ganz spaßig. Wenn wir sie aus ihren kleinen Käfigen befreien, gehen sie immer etwas gebückt. Das ist sehr lustig anzusehen.“ (Josh)

Feurig wurde es dann bei Mötley Crüe, da brannte und blitzte es auf der Bühne. Die Show an sich war gewohnt trashig (back to the 80s) und:

Hat Vince Neil vielleicht den selben Schönheitschirurgen wie Mickey Rourke?

Und dann? Als Late Night Special holte man Scooter auf die Bühne und die waren genau so, wie man sie sich vorgestellt hat:Laut, schnell und so unpassend, dass sie dann doch witzig waren.

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