One Direction – Four

Teenie-Dream pur und pur. Es ist fast eine November-Tradition, dass die fünfköpfige Jungsband aus England und Irland jedes Jahr zu dieser Zeit eine neue Platte veröffentlicht. Auch das neue Album „Four“ verkauft sich wieder rekordverdächtig.

OneDirectionBegonnen hat das 2011. Alle drei Alben waren bisher an der Spitze der Billboard Charts, gleich eine Woche nach der Veröffentlichung. Auch „Four“ klingt wieder nach Süßholzraspeln und Honigkuchenpferden gemischt mit wenigstens ein bisschen frechen Pop-Rock. Genau eine Mischung, mit der die Bubis die Stimmbänder ihrer Fans zum Kreischen bringen. Die Songs funktionieren nach typischen „Boyband-Prinzip“. Zunächst sind sie ruhig und treiben die Gänsehaut empor, nach und nach steigern sie sich zu einem Motivationspush à la „Wir sind jung und lieben es“. Zugegeben: das ist ganz schön erfrischend und man kauft es ihnen ab, wenn die Jungs von der großen wahren Liebe singen. Es passiert schnell: plötzlich fühlt man sich wieder wie 16. Vor allem beim Song„18“. Hier wird ordentlich mit der Lebensweisheit aufgetrumpft, die die im Schnitt 20-Jährigen von sich singen. Bei „Four“ versuchen Liam, Zayn, Niall, Harry und Louis jeder für sich besser hörbar zu sein. So gibt es ein paar mehr Solos. Auch beim Sound des Albums hatten die Fünf ein Wörtchen mehr mitzureden. Richtig von einander abheben. Das ist durch die 16 Tracks nur selten (wie bei „Act My Age“) gelungen. Das macht nichts. Denn „Four“ hat sich einer Erhebung von Nielsen SoundScan zufolge in der ersten Woche nach Veröffentlichung 387.000 Mal verkauft.

 

 

Der Beitrag gefällt dir? Jetzt teilen!