Review: Mark Knopfler – Tracker

Der Dire-Straits-Gründer Mark Knopfler müsste niemandem mehr etwas beweisen: Er hat im Laufe seiner Karriere bereits 135 Millionen Platten verkauft und zählt zu den größten Gitarrengöttern seiner Zeit. Aber darum, andere zu überzeugen, darum geht es in der Kunst ja schließlich nicht. Und einen hohen Kunstanspruch hat der 65-jährige Schotte auf alle Fälle. Sein neues Album ist wieder einmal ein Wohlklang gepaart aus Stimme und Gitarrenspiel, das das Trommelfell streichelt. Das bewirken auch die langen Saxofon-Soli, so wie etwa im Song „River Towns“. Bei Knopfler klingt nichts angestrengt oder konstruiert, einem Hype nachjagend: Egal ob er dabei wie im Song „Laughs And Jokes And Drinks and Smokes“ den guten alten Zeiten nachtrauert oder in „My Heart Has Never Changed“ über seine Gefühlslagen singt. Vor allem der zweite Teil der 15 Tracks (auf der De-luxe-Version) gehen in die Brustgegend. Dazu trägt auch die aus Australien stammende Singer-Songwriterin Ruth Moody bei, mit der Knopfer seit 2013 zusammenarbeitet. Mark Knopfler möchte so lange weiter Musik machen, wie es nurgeht. Mehr gibt es von ihm auch in Österreich: am 12. und 14. Juli auf der Burg Clam und im Steinbruch St. Margarethen.

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