Review: Steve Aoki – Neon Future II

Der US-DJ Steve Aoki bringt seine neue Platte auf den Markt. Die Fortsetzung von “Neon Future I” lebt vor allem von einem: seinen Gastmusikern.

Es braucht nur einen Blick auf die Tracklist der Fortsetzung von „Neon Future I“ und man merkt es: Steve Aokis frisch getuntes drittes Album lebt vor allem von seinen Featurings wie Moxie Raia, Snoop Lion oder Linkin Park. Das ist auch gut so. Denn die Vocals dieser Stars bringen etwas Emotion in das Album. Alleine durch die Elektro-Beats müsste schon eine enorme Partystimmung aufkommen, um die ganzen 12 Tracks durchzustehen. „Time Capsule“, der erste Song, startet bereits mit einer klanglichen Reise direkt ins Weltall und in eine ferne Sphäre. Auch für Elektro-Abgeneigte empfehlen wir, die Augen zu schließen, Kopfhörer auf erträgliche Lautstärke zu stellen und sich einzulassen. Fans werden auch diesen Track lieben. Enttäuscht werden sie eher von „I Love It When You Cry“ sein: Die Vocals sind melodisch, die Beats aber zu simpel, um etwas Besonderes zu sein.

Besonders sind hingegen die Live-Shows des Amerikaners, mit denen er Tausende Besucher anzieht und zum Abtanzen bringt. Es ist jetzt schon vorauszusehen: Bei den Songs „Lighning Strikes“, „Heaven On Earth“ oder „Holding Up The World“ werden die Massen wieder bis in die frühen Morgenstunden shaken.

steve aoki

Nach Österreich kommt Steve Aoki am 10. Juli aufs „Electric Love“ Festival am Salzburgring.

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