Review: The Chemical Brothers – Born in the Echoes

Nach fünf Jahren Studio-Pause haben sich die Big Beat Kings The Chemical Brothers an ihr achtes Album gemacht. Aufgepasst: Am Anfang muss man sich durch technolastige Nummern durchkämpfen.

Bumdabum. Es beginnt langsam, dann steigert sich der Rhythmus und schließlich: zack! Der Beat setzt ein, bis es kein Halten mehr gibt und man einfach mittanzen muss. So kennt man The Chemical Brothers schon von ihrem ersten Album „Exit Planet Dust“. Auch Singles wie „Hey Boy Hey Girl“ aus 1999 verbreiten auch heute wieder ihre Power und werden nie langweilig. Das erwartet man auch beim neuen Studioalbum der Brit-Brothers Tom Rowlands und Ed Simons. Zunächst ist da Enttäuschung: Die erste Nummer „Sometimes I feel So Deserted“ erstreckt sich über 5 Minuten und verändert sich kaum.

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Der Pepp fehlt, monotones Wippen macht sich breit. Aber dann geht es spätestens bei „Go“ los.

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Synthies, elektronische Experimente, Gastsänger, gemischt mit Rap-Passagen. „Das wichtigste beim Album ist, dass es eine emotionale Beziehung zu uns herstellt“, sagt Tom Rowlands in einem Interview, „Wir träumen von einem neuen Sound und anderen Frames.“ Eine Beziehung entsteht auch mit „Born In The Echoes“ zu den Hörern und den alteingetanzten Fans. Denn der Sound ist noch immer Chemical Brothers. Live kann man außerdem eine ereignisreiche Visual-Show erwarten.

 

Auch am Frequency Festival werden The Chemical Brothers am 20. August zu sehen sein. Tickets gibt es hier.

 

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