Rock in Vienna – Sonne, Musik und super Stimmung

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Heuer ging das Rock in Vienna auf der Donauinsel zum ersten Mal über die Bühne(n). Trotz einiger Kritik im Vorfeld konnte das Festival in der Bundeshauptstadt für Begeisterung beim Publikum sorgen.

Auch !ticket war drei Tage lang vor Ort, um sich einen Eindruck zu verschaffen und ein bisschen mit den Bands zu plaudern. 

„Hat das kleine Land Österreich wirklich noch ein Rock-Festival nötig?“ und: „Wird bei einem Festival auf der Donauinsel überhaupt gute Stimmung aufkommen?“ Solche oder ähnliche kritische Stimmen waren im Vorfeld von Rock in Vienna des Öfteren zu hören. Und sie alle wurden eines Besseren belehrt! Bis auf ein paar Kinderkrankheiten war die Resonanz des Publikums und der vor Ort tätigen Mitarbeiter durchwegs eine positive.

Tag 1

Hürde Nummer eins: Von der U6 zum Festivalgelände zu finden. Die Beschriftung fehlte leider, dafür waren die anwesenden Securities hilfsbereit und somit hat man sich auf der Donauinsel auch nicht verlaufen. Auf dem Gelände angekommen stach einem vor allem das ausgeklügelte Bühnenkonzept ins Auge. Die beiden von Künstler Joachim Luetke gestalteten Bühnen, trugen die Namen „Mindstage“ (optisch an Sigmund Freud angelehnt) und „Soulstage“ (Gustav Klimts Adele diente hier als Inspiration) und befanden sich direkt nebeneinander. Es gab also zwischen den einzelnen Konzerten kaum Pausen, wenn man sich damit zufrieden gab, den Act auf der Video-Wall zu verfolgen, musste man sich nicht einmal vom Platz bewegen. Dort, wo der Sound meistens am besten ist, in der Nähe des FOHs (Mischpult), war man prinzipiell bestens bedient. Der optimale Platz war wohl zwischen den beiden Mischpulten – nicht nur, weil man gleich gute Sicht auf beide Bühnen hatte, sondern weil eben auch der Sound passte.

Nach A Caustic Fate, die ihren Slot bei der diesjährigen Planet.tt Festival-Tour verliehen bekamen, meldeten sich die französischen Death-Metaller von Gojira musikalisch zu Wort. So „böse“ sie sich auf der Bühne gaben, so sympathisch waren sie im Interview mit meiner Kollegin Astrid Radner. Schlagzeuger Mario erklärte ihr bereitwillig, warum sie nicht in ihrer Mutterspache singen:
„Auf Französisch zu singen ist nicht so leicht, um es musikalisch zu machen. Wir sind damit aufgewachsen, Metallica zu hören und so wollten wir auch sein. Unsere Mutter (Anm.: Sänger Jospeh + Schlagzeuger Mario sind Brüder) ist außerdem Amerikanerin, wir haben deshalb auch die amerikanische Kultur mitbekommen.“

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