Vienna Rockball – maskiert durch die Nacht

Mitten in der Wiener Ballsaison gesellt sich zu den traditionellen Bällen auch ein Ball der extravaganten Art: Zum vierten Mal lädt der Vienna Rockball ein, sich in eine mystische Welt zu begeben – und das in rockiger sowie dekadenter Ballmanier!

Ladies and Gentlemen aufgepasst! Ende November heißt es, sich wieder in andere Welten zu begeben, einen Abend lang jemand anders zu sein – mystisch und geheimnisvoll, verdeckt von einer Maske. Die Magie der Maskerade zieht sich konstant durch Geschichten und Erzählungen: von der griechischen Mythologie angefangen – Zeus war ein großer Fan der Gestaltwandlung – über Märchen – Aschenbrödel war auch nicht ganz sie selbst, als sie ihren Prinzen schlussendlich verführen konnte – bis hin zu den Superhelden, man denke an Zorro und jegliche Helden aus den Werken von DC und Marvel.
Und natürlich lernt man schon als Kind wie toll es ist, einen Tag lang jemand anderer zu sein. Wer wollte im Kindergarten denn nicht durch das schönste Prinzessinnenkleid oder die größte rote Clownnase seine Tante beeindrucken? Hinter einer Maske oder gar einem kompletten Kostüm ist man nicht man selbst. Es bietet sich die Chance anders zu sein und Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht in der Lage wäre. Die Mauer, die sich manch einer um sich selbst aufbaut, damit den gesellschaftlichen Konventionen Genüge getan werden kann, fällt Stück für Stück. Der Gedanke, einmal freischnauze alles sagen zu können – und das in Form eines anderen – gefällt so gut, dass er unter anderem auch in der heimischen Kabarettszene Anklang findet. Man denke zum Beispiel an den Kaiser, der seine Gäste viel unverblümter und direkter empfangen kann, als würde Robert Palfrader selbst auf dem Thron sitzen.

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Zurück zum Wesentlichen: Wiener Bälle sind vor allem dadurch gekennzeichnet, dass es – zumindest zu früher Stunde und fernab von der Disco im Keller oder etwaigen Demonstrationen vor dem Ballvenue – ziemlich geziemt zugeht. Man ist hübsch herausgeputzt, nippt an dem einen oder anderen Sektglas und legt einen feschen Walzer aufs Parkett. Dass dies nicht immer so sein muss, beweist nun zum vierten Mal der Vienna Rockball, bei dem auch die rockige Wiener Gesellschaft zeigen kann, wie man kess das Tanzbein schwingt. Hier wird nicht von Strauss bis Mozart alles geboten, hier gibt es von Rockabilly bis Metal alles quer durch den härteren Gemüsegarten.

Bodenlang muss das Kleid der Dame nicht sein, darf es aber! Mascherl muss der Herr keines tragen, darf er aber! „Dürfen“ ist auch wirklich ein viel schöneres Modalverb als „müssen“. Man „darf“ sich auch hinter einer Maske verstecken, da das diesjährige Motto die erwähnte Maskerade sein wird. Die Möglichkeiten der Maske sind vielfältig: Ob aufgemalt, vorgehalten oder angezogen – alles ist erlaubt! Ob sich Prince Charming wohl hinter einer Kermit-Maske versteckt? Ob Prinzessin Lillifee wohl mit Medusa-Perücke antanzt? All das wird es zu erkunden geben – und eines vereint alle Maskierten an diesem Abend: der Rock!

Infos zur rockigsten Ballnacht des Jahres:

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  • Dresscode:
    Das Motto ist Maskerade – die Möglichkeiten sind
    schier grenzenlos!
  • Floors: Fünf Säle und sieben Areas
  • Musikalische Untermalung:
    Neben sechs DJs Livemusik von:
    The Slapbacks – Drumatical Theatre – Boon

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