Sommer in unseren Ohren

Die heißen Monate lassen jede Menge Neuerscheinungen auf dem Musikmarkt sprießen. !ticket hat sich angehört, welche Alben man diesen Sommer nicht verpassen darf.

Rezensionen: Astrid Radner, Petra Albrecht

71Vpr9nxYAL._SL1500_Robin Thicke – Paula

Kann man eine Frau mit einem Album zurückgewinnen? Diese Frage stellt sich diesen Sommer jeder, der „Blurred Lines“ Robins ruhig gequälten Flehlauten lauscht. Langsames Gitarrenzupfen, hastiges Pianospiel, bluesige Trompeten – der Sänger heult und schreit. Eine abwechslungsreiche Platte, aber auch eine mit schizoiden  Zügen. Mit guter Marketingstrategie.

 

 

 

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5 Seconds of Summer – 5 Seconds of Summer

Die Punk Rock Sound der vier australischen Jungs ist wie ein 12 Tracks langer Teenie-Tagtraum. Die Themen passen dazu: Verliebtheiten, schlechte Mädchen, gebrochene Herzen.  Nach einer Weile möchte man doch wieder erwachen. Pluspunkt: Die Songs stammen aus der eigenen Feder der Boyband.

 

 

 

 

 

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Jason Mraz – Yes!

Er bleibt es. Der Sunny Boy, der seine positiven Vibes in Form von Schallwellen in die Welt zu sprühen versucht. Der liebestrunkene Singer-Songheuler mit dem Spezialgebiet:  bedingungsloses Vertrauen und ewige Seelenverwandtschaft. Ja eh! Aber trotzdem bleibt hier nur noch zu sagen: eine Runde Pfeffer für den Herrn bitte.

 

 

 

 

 

 

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Brendan Adams – Spirit

Der Südafrikanische Lockenschopf bietet uns mehr als klassisches Singer-Songwritertum. Eine ausgeklügelte Leichtigkeit durchzieht das ganze Album, ohne dabei langweilig zu wirken. Sitzt man nun am Strand? In der US-Prärie? Oder ist man doch in die 60er zurückversetzt? Die Platte hört sich wie eine gechillte Entdeckungsreise verschiedenster Einflüsse.

 

 

 

 

RiseAgainst

Rise Against – The Black Market

Wer Rise Against mag, wird sich auch in dieses Album verlieben. Die Jungs aus Chicago schaffen es mit “The Black Market” einmal mehr, eine Scheibe auf den Markt zu bringen, die wohl neu ist, aber dennoch vor 10 Jahren hätte erscheinen können. Authentizität inbegriffen, Hardcore-Punk, bei dem immer ein klein wenig Melancholie mitschwingt.

 

 

 

CTM_ocfalm_page1Call The Mothership – Of Cold Fusion And Light Mass

Wer es gern ein bisserl härter mag, für den ist das Debütwerk der Wiener Band auf jeden Fall geeignet! Metal in Reinstform: viel Groove, Gesang, der mit Growls untermalt wird, sowie eine astreine Gitarre, die eindeutig beherrscht wird. Kleines Zuckerl: Die Band hat ihr Album als “Free Download” veröffentlicht.

 

 

 

JaySmithJay Smith – King Of Man

Dass Gewinner einer Castingshow so klingen, gibt es auch nur im hohen Norden! Der schwedische Singer/Songwriter überzeugt mit bluesigem Rock, der ein bisschen an die 60er und The Animals erinnert. Seine außergewöhnliche, kratzige Stimme zieht einen sofort in ihren Bann. Ein Album, dass man nicht mehr aus dem CD-Player geben sollte, so man noch einen besitzt.

 

 

 

 

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Killerpilze – Postkarten

Deutscher Rock mit Ecken und Kanten, dennoch im Ganzen rund. Das Trio schaffte es zuletzt mit ihrem sechsten Album „Grell“ die internationalen Lauscher auf sich zu ziehen.  Die fünf Songs der neuen EP sind allesamt individuell und ohrwurmen auf eine neue Art. Die Pilze rocken übrigens mit ihrem eigenen Label „killerpilzerecords“.

 

 

 

Morrissey-World-Peace-Is-None-Of-Your-Business1Morrissey – World Peace Is None Of Your Business

Morrissey polarisiert – entweder man liebt oder man hasst ihn. Dazwischen gibt es keinen Spielraum! Nun hat der arrogante Typ schon wieder ein Album rausgebracht, der “Song” „The Bullfighter Dies“ – was für ein Mist! Das Album – ein Traum! Klassisch Morrissey, lässig, provokant und irgendwie, kann er es sich dann doch leisten.

 

 

 

 

Judas PriestJudas Priest – Redeemer Of Souls

So soll Heavy-Metal klingen! Sechs Jahre musste man warten, nun ist endlich ein neues Album da! Viel kann man dazu nicht mal sagen, denn Judas Priest ist Judas Priest ist Judas Priest und klingt auch mit neuem Gitarristen nach … Judas Priest! m/

 

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