Südstaaten-Rock

Das vierte Album „Magic Mountain“ der Rockband aus Kentucky Black Stone Cherry schellte in der ersten Woche nach Veröffentlichung auf Platz 22. der Billboard Debut-Charts. !ticket hat Sänger Chris und Gitarristen John getroffen.

Euer Sound ist beeinflusst durch eure Herkunft – die US-Südstaaten. Was wissen wir Europäer nicht über diese Umgebung?

Chris Robertson: Es gibt etwas Spezielles in diesem Sound, der uns zu dem macht, was wir sind.

Ben Wells: Wir sind aus einer kleinen Stadt, so hatten wir nicht wirklich eine bestimmte Musik-Szene, der wir angehörten. Deshalb haben wir einiges aufgeschnappt von dem, was wir gerne gehört haben: Wir sind sehr stark von Classic Rock beeinflusst. Wir sind aus Kentucky und dieser Vibe ist ein Teil von uns. Selbst wenn wir eine Metal-Band wären.

Ihr seid nach einer Zigarren-Marke benannt. Wie ist es dazu gekommen?

Chris: Hauptsächlich wegen des Namens.

Ihr mögt also Zigarren?

Ben: Wir waren 15 Jahre, als wir die Band gegründet haben. Also war Zigarren zu rauchen eher eine coole Sache. Black Stone Cherry sind sehr billige Zigarren.

Ihr kennt euch schon seit der High School. Was sind die komischsten Sachen in dieser Zeit, die ihr voneinander erzählen könnt?

Ben: Wir haben viele Geschichten, aber keine, die wir erzählen würden. Wir sind eigentlich wie Brüder, Freunde zuerst und dann eine Band. Viele Bands gehen gemeinsam on Tour und lernen miteinander zu leben. Wir hatten das schon, bevor wir getourt sind, weil wir so viel Zeit miteinander verbracht haben. Das hat viel damit zu tun, wie wir sind und mit unserer Chemie zusammen.

Beeinflusst das auch euren Sound?

Chris: Ja, denn wir schreiben die Lyrics selbst und dadurch werden unsere einzelnen Leben ausgedrückt. Wir haben uns nie darum gekümmert, irgendwo hineinzupassen. Wir haben einfach die Musik gespielt, die wir lieben.

Kann man in euren Songs auch kritische Zeiten heraushören?

Ben: Wir haben ganz bestimmt solche Songs, besonders auf dem neuen Album. Wir haben solche Themen in unseren Lyrics oder eine gewisse Spannung in der Komposition der Songs.

Ein Song des neuen Albums ist mir besonders aufgefallen „Hollywood in Kentucky“, weil er im Vergleich zu den anderen Songs sehr emotional ist. Ist das schwer für eine härtere Rockband?

Chris: Das glaube ich nicht. Durch Musik werden Gefühle hörbar. In jedem Song ist Emotion, es berührt Menschen nur unterschiedlich. Es kommt immer auf die Interpretation an. Wenn wir einen Song aufgenommen haben überlassen wir dem Hörer die Entscheidung.

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Wie habt ihr entschieden, welche Songs auf das Album kommen?

Ben: Das ist ein schwieriger Prozess. Jeder sollte von der Reife eines Songs überzeugt sein.

Chris: Ein Album ist eine Zusammenstellung von Songs, alles sollte von Anfang bis Ende kohärent sein. Es ist eine grundsätzliche Ähnlichkeit vorhanden. Bei dieser Platte gibt es zwei großartige Songs in der Deluxe-Version. Es gibt etwas Außergewöhnliches dieser zwei Songs, deshalb wollten wir sie als Bonus-Tracks.

black stone cherry

“Magic Mountain” landete 1 Woche nach Veröffentlichung auf Platz 22 der Billboard Debut-Charts.

 

 

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