The beat goes on …

Gerade gaben sie noch am Nova Rock Vollgas, schon kommen sie wieder in unsere Gasse. Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum lassen es die Beatsteaks in der Wiener Arena so richtig krachen.

Am diesjährigen Nova Rock ging es vor der Bühne der Beatsteaks gewohnt rund: Es wurde Pogo getanzt, die Menge war erfreut! Nun beehren sie uns im Sommer in Wien wieder, um gemeinsam mit ihren Fans ihr 20-jähriges Bestehen zu feiern. Ort der Sause wird die Wiener Arena sein, ein ganz besonderer Veranstaltungsort, wie uns Schlagzeuger Thomas Götz unter anderem im Gespräch erzählt.

Du bist ja „erst“ seit 1998 dabei. Wie bist du denn zu den Beatsteaks gekommen?

Der Manager von den Beatsteaks ist zu mir gekommen und dann haben wir uns in so einer Butze in Ostberlin getroffen. Das war nur eine halbe Stunde vom Proberaum entfernt und wir haben gleich mal angefangen Musik zu machen. Und dann bin ich nicht mehr weg.

Und sie waren zufrieden mit dir?

Ich glaube, ich war der Zufriedenere. Ich dachte mir nur: „Das ist ja geil hier!“

Hast du mit dem Erfolgsanstieg gerechnet?

Ich habe gleich im Proberaum gemerkt, ass sie toll sind. Ich hatte keinen Zweifel am Erfolg.

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Ihr spielt ja jetzt wieder in der Wiener Arena, mögt ihr die Konzertlocation?

Wir haben ja auch schon im Gasometer gespielt, das ist ja ein bisschen größer. Ich persönlich finde die Arena fantastisch. Das ist echt so sauschön da. Die Leute, die das machen, sind total nett, wir verstehen uns sehr gut mit ihnen. Es ist immer schön, da hinzukommen. Deshalb wüsste ich jetzt nicht, warum ich in einen unpersönlicheren großenLaden gehen soll in der Stadt, wenn das Gute so nahe liegt.

Ist dir Open Air oder die Halle lieber?

Ich finde beides schön. In der Halle knallt es halt und es ist kompakter. Ich hatte aber auch schon wunderschöne Abende Open Air. Ich weiß noch, als wir die Deconstruction Tour gespielt haben und ich auf dem Gestänge vom FOH saß und mir NOFX angekuckt habe, dachte ich, dass das echt ganz toll hier ist.

Wie bist du persönlich zum Schlagzeugspielen gekommen?

Mein Papa war der Kirchenorganist in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, und hat mir relativ schnell Klavierunterricht gegeben. Als er mich dann gefragt hat, was ich noch lernen wollte ist mir das Schlagzeug eingefallen. Er hat mich immer gefördert. Seit meinem sechsten Lebensjahr hat er mich der Musik nähergebracht. Bei uns standen auch überall Klaviere, und da hat man sich dann einfach hingesetzt. Als es mit dem Schlagzeug begann, waren die Nachbarn bei uns im Dorf ziemlich gestresst. Als ich ausgezogen bin, kam die Zeit der Proberäume, und dann ging es einfacher.

War dir schon jemals etwas peinlich auf der Bühne?

Ich habe mich nie für die Band geschämt. Man stolpert vielleicht, man fällt von der Bühne. Also ich sitze ja, aber die Gitarristen fallen runter oder die Hose reißt. Zu betrunken auf der Bühne ist auch scheiße. Ich hab einmal die Gitarre ins Gesicht bekommen, da war sehr viel Blut im Spiel. Aber es gab nie einen einzigen Moment, in dem ich mich geschämt habe. Ein Glück.

Findest du es manchmal schade, nicht ganz vorne auf der Bühne zu sitzen?

Man muss auch als Schlagzeuger Bock haben, sich gerne auf die Bühne zu stellen. Man zeigt ja auch gerne her, was man kann. Ich habe keine Angst, mich Leuten zu präsentieren, auch ich bekomme gerne Applaus (lacht). Aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich in der zweiten Reihe stehe und nicht derjenige bin, der mit dem Publikum spricht, ich bin froh, dass ich in der U-Bahn fahren kann und nicht erkannt werde. Es hat viele Vorteile, am Schlagzeug zu sitzen, aber ich glaube, es hat nichts mit Schüchternheit zu tun.

Die Beatsteaks spielen am 14. August in der Arena Wien Open Air. Tickets gibt es hier

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