The Dead Daisies mit Kurzfilm zur Tour

The Dead Daisies

Die Hardrock-Supergroup The Dead Daisies veröffentlicht ihre neue Single “Song And A Prayer”, acht Tage vor dem Start der großangelegten sechswöchigen Co-Headliner-Tour durch Europa mit The Answer.

The Dead DaisiesUm die Musik von The Dead Daisies zu lieben, braucht man weder Gebrauchsanweisung noch akademische Vorbildung. Ihre Songs treffen zielsicher das vegetative Nervensystem, setzen sich sofort in Herz und Seele fest und animieren Bein- und Nackenmuskultur zu freudig-erregter Bewegung. „Es gibt ja durchaus triftige Gründe, weshalb diese Form des Rock´n`Roll nie aus der Mode gekommen ist“, sind sich The Dead Daisies einig. „Unsere Songs sind einfach zeitlos, unsterblich, eben klassisch! Deswegen macht es dermaßen viel Spaß mit den Dead Daisies, und deshalb sind die Reaktionen so überragend, egal wann und wo die Band auftaucht.“

Gründer, Gitarrist und Songschreiber David Lowy hat mit sicherem Gespür und klarer Vision eine Gruppe aus grandiosen Musikern zusammengestellt, die seit 2012 in wechselnden Besetzungen bei gleichbleibend hohem individuellem Bekanntheitsgrad und überragender künstlerischer Substanz für Furore sorgt. Waren zu Beginn unter anderem Richard Fortus und Dizzy Reed von Guns N` Roses, die Rolling Stones-Mitglieder Darryl Jones und Bernard Fowler sowie John Tempesta und Charley Drayton von The Cult involviert, so hat sich Lowy auch für die neue, dritte Scheibe “Make Some Noise” absolute Weltstars zur Seite geholt. „Für mich als Sänger ist eine solch hochkarätige Besetzung natürlich absolut traumhaft“, erklärt John Corabi „denn bei den Dead Daisies ist jeder bis in die Haarspitzen motiviert, sein Bestes abzuliefern.“ Das aktuelle Album trägt seinen programmatischen Titel also zu Recht: kraftvoller, energetischer und vitaler könnte eine Rockscheibe kaum klingen.

The Dead Daisies Make Some NoiseBrian Tichy (Ozzy Osbourne, Foreigner) – Drums
David Lowy (Red Phoenix, Mink) – Guitars
John Corabi (Mötley Crüe, The Scream) – Vocals
Doug Aldrich (Whitesnake, Dio) – Guitars
Marco Mendoza (Thin Lizzy, Whitesnake) – Bass

The Dead Daisies “make some noise”

“Make Some Noise” feiert den klassischen Rock´n`Roll, wie er seit den frühen 1970ern regelmäßig immer wieder neue Blüten treibt und aus verschwitzten Clubs, heiligen (Konzert-)Hallen, Arenen und Stadien nicht wegzudenken ist. Starke Hooks und feurige Riffs, mit denen Gitarrist Doug Aldrich immer wieder seine Extraklasse unter Beweis stellt, dazu eine kompromisslos vorwärts marschierende Rhythmusfraktion aus Schlagzeug und Bass sowie Corabis charismatischer Gesang – diese Scheibe rockt von der ersten bis zur letzten Note. Querverweise an namhafte Bands der Vergangenheit findet man ebenso wie topaktuelle Sounds und zukunftsweisende Direktiven. Eine Nummer wie “Long Way To The Top” hätte von AC/DC nicht besser intoniert werden könnte. Bei “Mainline” oder “Last Time I Saw The Sun” fühlt man sich an Aerosmith oder Mr. Big erinnert. Der Titeltrack ist nicht weniger als ein selbstbewusstes, mit Augenzwinkern verfasstes Rock-Statement, das die generelle Ausrichtung dieser Scheibe zusammenfasst und gerne wörtlich genommen werden darf – dann nämlich, wenn ein berauschtes Publikum der Band ihre Begeisterung zum Ausdruck bringt. Nicht zu vergessen das wunderbare “Song And A Prayer” mit an Guns N` Roses verweisendem Gitarrenlick und hymnischem Refrain.

Dabei: The Dead Daisies huldigen zwar stilistisch der langen Rocktradition, dokumentieren aber mit jedem ihrer Songs absolute Eigenständigkeit. “Make Some Noise” zitiert namhafte Vorbilder und erweckt zusätzlich – wie schon auf den beiden Vorgängern “The Dead Daisies” (2013) und “Revolución” (2015) – fast vergessene Rockklassiker zu neuem Leben. Waren es in der Vergangenheit der Alex Harvey-Knaller “Midnight Moses” oder “Helter Skelter” von den Beatles, die von den Fans gefeiert wurden, so sind es auf “Make Some Noise” die The Who-Hymne “Join Together” und “Fortunate Son” von Creedence Clearwater Revival, die in neuem Gewand und mit topaktuellem Sound den Brückenschlag zur buntesten Epoche der Rockgeschichte vornehmen. Seinen Beitrag zum Gelingen dieses Albums hat auch Produzent Marti Frederiksen (Aerosmith, Def Leppard, Mötley Crüe, Buckcherry) geleistet, der “Make Some Noise” in Nashville mit einem fulminanten Sound ausgestattet hat.

The Dead Daisies unterwegs

Kein Zweifel: The Dead Daisies liefern mit “Make Some Noise” ein wahres Rock-Pamphlet ab. Folgerichtig, dass nach Tourneen unter anderem mit Kiss (unter anderem auf ihrer Kruise, von heute bis 9. November), ZZ Top, Aerosmith, Bad Company, Lynyrd Skynyrd oder Def Leppard die Fans nun sehnlichst auf eine eigene Headliner-Tour warten. Diese Hoffnung wird tatsächlich erfüllt: Die Band kommt mit The Answer auf große Europatournee und wird das Motto der neuen Scheibe in die Realität umsetzen. Wie formulierte es David Lowy so zutreffend: „The Dead Daisies bedeuten für mich purer Spaß. Bei dieser Band geht es in erster Linie um Leidenschaft für diese Musik und darum, den klassischen Rock´n`Roll zu feiern. Denn eines ist klar: Wenn wir im Studio und auf der Bühne Spaß haben, wird er automatisch auch auf die Fans überspringen.“

Als Einstimmung wurde heute der Kurzfilm “Song And A Prayer” veröffentlicht.

Producers: Sally Madgwick, Benjamin Evans & Matti Crocker / Production Company: Luminare Media http://luminaremedia.com / Creative Concept: Sally Madgwick / Director: Damian Lang / Designer: Matti Crocker / DOP: Dan Macarthur www.danmacdp.com / Editor: Karen Joseph / Cast: Alex Ftizalan (Ren), Ruby O’Kelly (Grape), Curtis Bock (Bok), Cliff Ellis (Top Hat Man) 

Über “Song And A Prayer” erzählt Sänger Corabi:

Die Nummer entwickelte einen ganz besonderen Vibe, sehr eingängig, was ich ziemlich cool finde. Die Lyrics allerdings fallen eher düster aus. Schlussendlich geht es um Hoffnung. Der Text erzählt von den Problemen, mit denen wir uns alle rumschlagen müssen – und davon, dass man die Hoffnung nicht verlieren soll und dass man alles hinter sich lassen wird. Man soll immer die positive Seite sehen, das ist die Botschaft.

The Dead Daisies gelten zu Recht als großartige Live-Band, was sie auf ihrer letzten Europatour vor ausverkauften Clubs und auf großen Festivals, darunter das Wacken Open Air und Woodstock Poland, unter Beweis stellen konnten. Zu uns kommen sie am 30. November ins Backstage München, am 19. Dezember in die ((szene)) Wien. Tickets gibt es bei oeticket.com.

 

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