Thomas Köck erhält Mülheimer Dramatikerpreis 2018

Der steirische Autor Thomas Köck gewinnt für sein Stück „paradies spielen (abendland, ein abgesang)“ die renommierte Theaterauszeichnung.

© Stanislav Jenis

Vergangenen Sonntag wurde der Dramatiker Thomas Köck für sein Stück „paradies spielen (abendland, ein abgesang)“ in der Inszenierung des Nationaltheaters Mannheim (Regie: Marie Bues) mit dem Mülheimer Dramatikerpreis 2018 ausgezeichnet. Der 32-Jährige setzt sich gegen sechs weitere Theaterstücke – unter anderem „Am Königsweg“ von Elfriede Jelinek – durch.

Mülheimer Theatertage: Fokus Text

Im Rahmen der Mülheimer Theatertage NRW werden jährlich 7 bis 8 Stücke in der jeweils wirksamsten Aufführung, meist ist dies die Uraufführung, gezeigt. Im Fokus stehen dabei die Stücktexte statt deren Inszenierung. statt deren Inszenierung. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus fünf KritikerInnen und Theaterschaffenden den mit 15.000 dotierten Mülheimer Dramatikerpreis an den besten Autor beziehungsweise die beste Autorin.

Thomas Köck studierte Philosophie und Literaturtheorie (Universität Wien, Freie Universität Berlin) sowie Szenisches Schreiben und Film (Universität der Künste Berlin). Er war Regieassistent und Performer beim theatercombinat Wien.

Mit dem Dokumentarfilmprojekt „Architecture at Gupoint“ über Beirut nach dem Bürgerkrieg wurde Köck zur Berlinale Talents eingeladen und für den Robert-Bosch-Filmpreis nominiert. 2016 rief er gemeinsam mit anderen AutorInnen den Blog „nazisundgoldmund.net“ ins Leben. Köck arbeitet als Autor, Theatermacher und Musiker. Derzeit ist am Schauspielhaus Wien als auch am Theater Kosmos (Bregenz) sein Stück Die Zukunft reicht uns nicht (Klagt, Kinder, Klagt) zu sehen.

Quelle: www1.muelheim-ruhr.de

Pausenlos Kultur mit oeticket.com!

Der Beitrag gefällt dir? Jetzt teilen!