Vom Kirchenchor zur Rockband

Mit ihrem langersehnten Debütalbum liefern Olympique den eindrucksvollen Beweis, dass Rockmusik und Österreich doch keinen Widerspruch bilden.

„Bitte dreh doch mal lauter! Haben Muse und Soundgarden jetzt eine Supergroup gegründet?“ So oder so ähnlich hat es sich wahrscheinlich in manchen Haushalten von Fans der rockigeren Klänge zugetragen, als man „The Reason I Came“ zum ersten Mal auf dem Radiosender FM4 gehört hat. Nach einem kurzen Blick auf Shazam, dem Googeln nach dem Bandnamen Olympique und der Offenbarung, dass diese Gewaltnummer doch tatsächlich aus heimischen Gefilden stammt, wird eines klar: Man ist Fan und kann sich einmal mehr mit österreichischer Musik identifizieren.

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Sobald man die zweite Single „Ivory“ gehört hat, werden Vergleiche mit anderen Granden des Rock wieder vergessen, denn Olympique besitzen Eigenständigkeit – Wiedererkennungswert inklusive! Leo C. Scheichenost, Keyboarder und grafisches Mastermind des Trios, verrät uns, dass es der Band bei der Rockmusik viel mehr um die Vermittlung von Emotionen geht als um die Lautstärke. Die Texte der bereits veröffentlichten Songs spiegeln das auf jeden Fall wider.

Professionelles Zusammenspiel

Ihr Debütalbum „Crystal Palace“ hätte schon letztes Jahr erscheinen sollen, nun ist es aber erst diesen Herbst so weit. Leo fasst zusammen: „Rückblickend war die lange Vorlaufzeit das Beste, das uns passieren konnte. Hinter einem Album muss eine Strategie sein, es muss alles passen. Es war wichtig, sich die Zeit zu nehmen, die es braucht. Wir wollten es wirklich gescheit machen, so dass es Hand und Fuß hat!“

Crystal Palace erscheint am 14.11.14 bei Acoda (Sony Music Austria)

Crystal Palace erscheint am 14.11.14 bei Acoda (Sony Music Austria)

Die Professionalität der drei Salzburger in Sachen Musik kommt übrigens nicht von ungefähr: Leo und Fabian hatten bereits im Kinder-Kirchenchor ihre ersten gemeinsamen Auftritte, und so nahm die Geschichte von Olympique ihren Lauf. „Sobald wir Nirvana-Akkorde konnten, hatten wir uns dazu entschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Ich hatte vorher eine eigene Band, Fabian und Nino sind gemeinsam zur Schule gegangen und haben eine Band gegründet. Ich stieß später dazu. Am Anfang war das mehr ein Hobby.“ Leo zeigt sich außerdem begeistert, seine beiden „Edelhobbys“ zu verbinden und professionell auszuüben: „Abgesehen von der Musik, bin ich in der Band für alles verantwortlich, das optisch daherkommt.“

 

Ziele und Träume gibt es auf jeden Fall noch massig! Man kann bei der Erfüllung dieser nur viel Glück wünschen und davon ausgehen, dass man noch viel von dieser olympischen musikalischen Fügung hören wird.

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