Anna Badora verlässt das Volkstheater

Die Intendantin des Wiener Volkstheaters wird ihren Vertrag nach August 2020 nicht verlängern.

© Lupi Spuma

Anna Badora hat beschlossen, ihren Vertrag als künstlerische Direktorin des Hauses über den August 2020 hinaus nicht zu verlängern. Damit steht sie für eine zweite Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

In einer Presseaussendung des Wiener Volkstheaters begründet die gebürtige Polin ihre Entscheidung mit der fehlenden Kommunikation zwischen den InteressensvertreterInnen wie auch mangelhafter „finanzieller Planungssicherheit“. Bis zu ihrem Vertragsende im August 2020 verpflichtet sich die 67-Jährige weiterhin das Volkstheater als junges und offenes Haus weiterzuführen.

Gesellschaftsvertrag und Stiftungszweck des Volkstheaters verlangen wörtlich, zeitgenössische Theaterliteratur, davon insbesondere die österreichische Theaterliteratur, zu pflegen, bei den Spielplänen eine tolerante und humane Gesinnung zu vermitteln und den Schwerpunkt auf Aufklärung und Anregung durch gesellschaftspolitische Themen zu setzen. Diesem Ziel fühle ich mich nach wie vor verpflichtet. […] Ich verspreche dem Publikum in diesem Sinne spannendes, anregendes, aufregendes Theater. (Anna Badora)

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