Der Kampf des Löven

Löven

Löven, das sind zwei Großstadtmillenials und ein oberösterreichischer Pfarrerssohn: Gemeinsam bespielen sie die komplexen Seiten des Lebens – auch während Corona.

Sänger und Songschreiber Sami Fischer, des Lövens Kopf, wurde 1982 als Sohn eines österreichischen Pfarrers und einer britischen Missionarin in einem kleinen Dorf in Oberösterreich geboren. Doch die vermeintlich frohlockende Familiarität zerbricht noch in seiner Kindheit – der Vater verlässt die Familie, die geschiedene Ehefrau samt Kind ist im Dorf nicht mehr willkommen. Der Moloch der Großstadt, der nicht nur bei Kafkas Prag ein „Mütterchen mit Krallen“ ist, jagt hierauf die Fänge in Sami: Es beginnt ein langer, steiniger Weg mit zahlreichen inneren Konflikten und daraus resultierenden Eruptionen – die, wie so oft, allein in der Musik ihre Besänftigung finden.

Schließlich gründet Sami gemeinsam mit den Zwillingen Gregor und Paul Sailer die Band My Glorious: Sie beide – aus gutbürgerlichem Hause stammende, zu Sami konträre Charaktere – sind es auch, die ihm neben der Musik erstmals in seinem Leben Stabilität bringen. Stabilität freilich, die Kontinuität nicht ausschließt: Das Bandgefüge von My Glorious wird bald zu eng und wie dereinst der Phönix aus der Asche erbricht ein Löwe – Löven – aus den Überresten. Seit 2016 streift nur der Löven beobachtend durch den Großsstadtdschungel, bis sich im Frühjahr 2019 erste Auseinandersetzungen manifestieren: Die erste Single „Anananda“ wird von FM4 in Rotation genommen, im Herbst folgt ebda. „Immer mehr immer mehr“ und schließlich „Das ist VIEN“ – inspiriert von den das Donauinselfest durchströmenden Menschenmassen und der daraus resultierenden Erkenntnis (und wenig erklärt Wien mehr als dieser Konspekt), dass es ohne schiach auch kein schön geben kann. Löven besingt also das Komplexe, die Zerbrochenheiten des Lebens – und wann waren die Menschenmassen auf dieser Erde zuletzt vor diffusere Wirren als aktuell, inmitten von Corona gestellt?

Nun sind wir schon seit über zwei Monaten in der Krise, einer Krise, die die Kunstbranche mit am stärksten und dauerhaftesten betroffen hat. Wie weit ist auch euer Leben auf den Kopf gestellt worden?

Unser persönliches Leben hat sich fast mehr auf den Kopf gestellt als unser künstlerisches, würde ich sagen. Persönlich geht’s uns ja wie allen anderen auch. Corona hat uns überrumpelt und hat Angst und Unsicherheit gebracht: Wie lebt man in Quarantäne?

Künstlerisch ist das Leben sowieso immer ein Kampf gesehen zu werden und relevant zu sein. Man stellt sich also ständig auf etwas ein und versucht möglichst ohne Krampf auf die Umgebung und den Zeitgeist zu reagieren. Das ist die eine Strategie. Die andere ist, gar nicht zu reagieren, sondern nur das eigene Ding zu machen. Und egal welche von beiden Strategien man fährt, beide sind in der „normalen“ Zeit wie auch in der Coronazeit gleich herausfordernd, finde ich.

In einem anderen 2020 hättet ihr konzertiert, geprobt, Interviews gegeben – wie weit füllt ihr die entstandenen Leerstellen als Künstler produktiv auf?

Viele sehen uns Musik machen und denken, das ist der Job. Es ist zwar die Essenz des Jobs, aber der Lövenanteil – verzeih mir bitte den schlechten Wortwitz – der Zeit verbringt man damit, sich Magazinen, Radios, Agenturen, Festivals, Journalisten, Fernsehsendern usw. vorzustellen, in Erinnerung zu rufen, aufzudrängen. Das heißt die Hintergrundarbeit hat sich wenig verändert, in der „normalen“ Zeit ist es schwer gesehen und gehört zu werden, und in der Coronazeit auch. Die Vordergrundarbeit, das Spielen und das Sichtbar-sein hat sich natürlich vom Liveauftritt auf das eine oder andere Wohnzimmervideo verlagert. Davon haben wir welche gemacht und es hat auch Spaß gemacht. Ist halt ein anderer Vibe.

Auftritte sind, im Gegensatz zu Platten- und Merchandisekäufen, heute eine überwiegende Einnahmequelle für Künstlerinnen. Mit dem Wegbruch derer: Wie prekär ist die Situation für euch persönlich, wie weit helfen etwaige Fonds?

Wir arbeiten alle drei in Teilzeitjobs in der IT-Branche und können uns über Wasser halten. Wir haben uns entschlossen, nichts aus Fonds zu beziehen, weil wir wissen, dass es Leute gibt, die das Geld nötiger brauchen als wir.

Hingegen: Der emotionale Support unter Freunden und Familie war groß und das ist am Ende auch das, was wirklich trägt. In der Musikszene gab es stellenweise schon so etwas wie Support füreinander und das war auch schön.

Die Unterstützung für die heimische Musikszene, die einige Radiosender – allen voran die Ö3s dieser Welt – so famos hinausposaunt haben, hat mich allerdings wahnsinnig genervt. Die Kunstszene „so toll“ zu unterstützen, indem man wieder nur das gespielt hat, was ohnehin im Programm zu finden ist, dafür halt statt einmal am Tag zweimal – nun, für mich ist es kein Problem, wenn man sagt, „Wir wollen gern nur die österreichische Kunst unterstützten, die ohnehin schon in unser Format passt.“ Das kann man dann halt nicht mehr „unterstützen“ nennen, sondern „eine Krise und die damit verbundenen Emotionen ausnützen, um selbst besser dazustehen, ohne ein Risiko einzugehen.“ Darüber könnte ich lang schimpfen und über die ganzen anderen Firmen, die den Zusammenhalt gepredigt haben aber dann, wenn man zum Beispiel um Kulanz bei einer Zahlung angefragt hat meinten, dass das leider nicht möglich ist, weil der völlige Verdienstentgang eines Künstlers mit Familie während einer globalen Krise nicht in den AGBs berücksichtigt ist.

Viele Künstlerinnen leben freilich nicht von der Kunst allein: Das wäre, nicht nur hierzulande, ein immens unsicheres Unterfangen. Wie gehen Brot und Butter bei euch Hand in Hand, vor und während der Krise – und insbesondere auch: danach?

Wir leben von unseren IT-Jobs. Wir hatten großes Glück, dass wir in die Branche eingestiegen sind, als sie noch relativ jung war. Wir konnten uns etablieren, uns abgrenzen und gehören sicher zu den wenigen, die von Teilzeitarbeit ihre Familien ernähren können. Am Lebenslauf schaut halt IT-Manager und Popstar nebeneinander komisch aus, aber damit müssen wir leben.

Zahlreiche Künstlerinnen wanderten von der Bühne ins Netz, etwa auf Instagram, oder auf ihren Balkon. In einigen Ländern gaben auch ganze Bands professionell aufgezogene Geisterkonzerte, die kostenfrei oder kostenpflichtig ins Netz gestellt wurden – ihr heute bei StreamAustria. Seht ihr für diese Art von Konzertieren eine Zukunft – nicht als Ersatz für das althergebrachte Livegefühl, aber additiv?

Wir haben schon vor sechs oder sieben Jahren Streamingkonzerte gespielt. Mit unserer anderen Band My Glorious haben wir das für die Hardcore-Fans angeboten und es hat auch immer Spaß gemacht und ist gut angekommen. Aber klar, ein Liveerlebnis kann das nicht ersetzen … und man redet bei den Ansagen auch immer zu laut (lacht).

Zusätzlich gibt es auch die unterschiedlichsten Meinungen darüber, ob man als Künstler überhaupt gratis im Netz spielen sollte, weil man die Menschen damit noch mehr dazu erzieht zu glauben, dass Musik nichts kostet. Ich kann dem etwas abgewinnen. Die andere Seite argumentiert damit, dass das aber bedeutet, dass die Musik noch viel mehr aus den Köpfen der Menschen verschwindet und noch mehr dafür sorgt, dass nur sehr bekannte Künstler, die ohnehin immer auf der Bildfläche sind und andere Mittel haben, gesehen werden. Kann ich auch verstehen.

Im Rahmen der StreamAustria Konzerte spielen wir zwar ohne Gage, aber wir stellen einen wohltätigen Zweck vor, für den Zuschauer spenden können. Und das finden wir eine gute Idee, deshalb sind wir gerne mit dabei. Plus, die Konzerte sind sehr liebevoll und professionell organisiert.

Musik war aber nicht nur für die Künstler selbst wichtig, auch die Polizei Wien dachte sich, es wäre ein Zeichen des Zusammenhaltes, für einige Zeit die Stadt mit Fendrichs Kulthymne „I Am From Austria“ zu beschallen. Eure Gedanken dazu?

Puh. Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass der Song jemanden ausgrenzt. Meine Mama kommt aus England, ich bin als Ausländerkind in Österreich aufgewachsen, habe mit zwölf Jahren Amtstelefonate für meine Mutter erledigt, weil sie zu einem deutschsprechenden Kind netter waren als zu einer Frau mit ausländischem Akzent, aber durch den Song ausgegrenzt, hab ich mich noch nie gefühlt. Ich finde es dann auch immer schwer abzuwägen, für wen das jetzt wirklich ein Problem ist. Sind es die Österreicher, die für die Thematik sehr sensibel sind und ganz genau hinschauen, oder sind es tatsächlich die, von denen gesagt wird, dass der Song sie ausgrenzt? Ich will damit nicht sagen, dass es nicht gut ist, dass es diejenigen gibt, die ganz genau hinschauen. Im Gegenteil: Ich find’s wichtig, es zeugt von Charakter, sich mit Themen auseinanderzusetzen, bei denen man selbst nicht leidtragend ist. Aber ob jede Mücke dann am Ende wirklich ein Elefant ist, weiß ich nicht. Meine Mama fühlt sich durch den Song übrigens nicht ausgegrenzt, ich hab nachgefragt.

Die Kulturbranche war die erste, die von der Krise betroffen war, und wird wohl die letzte sein, die wieder im vollem Umfang erblüht: Anfangs präsentierte sich die Branche noch kreativ-motiviert, mit der katastrophalen und überhaupt ersten Pressekonferenz zum Kulturthema Mitte April kippte die Stimmung doch gewaltig: Denkt ihr, wird die Kultur (und gerade die Populärkultur) als verzichtbares Luxusgut wahrgenommen?

Luxusgut gar nicht, das Gegenteil eigentlich. Freddie Mercury hat mal gesagt „My music should be disposable … like a tampon.“ Das ist ihm nicht gelungen.

Verzichtbar jedoch, ja – ich glaube, das wird oft so gesehen. Aber nicht in erster Linie von Politikern, sondern von uns allen. Ich hab das Gefühl, dass das Leben in unseren Breitengraden so durchgetaktet, so zweckmäßig und auf Produktivität ausgelegt ist, dass wir Musik oft nur als Hintergrundbespaßung brauchen. Alleine die Art und Weise, wie wir Musik hören: Auf Spotify musst du nur suchen, Künstler anklicken und loshören. Mich erschlägt das Angebot, ich will dort nichts Neues entdecken, ich klick auch viel zu schnell weiter, wenn mich etwas nicht sofort begeistert. Die Kultur des Musikhörens ist fast verschwunden: Nämlich etwas bewusst zu hören, weil ich es jetzt hören möchte, weil ich weiß, dass mich die Musik emotional wohin bringt. Und da mach ich nicht zehn Sachen nebenher, sondern ich leg die Musik auf und hör mir das Ding durch.

Wer hat schon Geduld für einen neuen Act, der noch nicht den Song geschrieben hat? Wer geht sich Open Mic Sessions anhören? Ich habe genügend gespielt, ich kann sagen, es geht sich kaum wer anhören. Und dieser Umgang mit Musik hat sich bei den meisten von uns eingebürgert und entwertet sie auch.

Was mir sauer aufstößt: Die Partei der Grünen, seit jeher hofiert von Kulturschaffenden, versteht ihre Kernzielgruppe nicht, aber es gibt auch keine lautstarke Lobby im privaten Sektor – und das, obwohl ihr Künstler jeden Tag abertausend Menschen bestens unterhaltet. Warum?

Es gibt sogar sehr viele Vertreter der Popularmusikinteressen, die sind auch lautstark. Ich bin selbst im Parlament bei einer Initiative der damaligen SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel bei zahlreichen Debatten und Veranstaltungen, auch bei vertraulichen Gesprächen mit Wrabetz, dabei gesessen. Da wurde mit der Politik sehr offen gesprochen. Das ist aber so ein großes Thema. Wie viel Einfluss soll die Politik auf Kunst nehmen? Soll die Politik einen Sender zu einer Österreichquote zwingen? Wie sehr soll Politik die Kunst schützen? Kann Kunst entstehen, wenn „optimale Bedingungen“ dafür bestehen? Soll jeder, der sich künstlerisch ausdrücken möchte, egal ob er begabt ist, ob das fünf oder 5.000 Leute gut finden, gefördert werden? Was macht man in einer Krise, wo man es als richtigen Weg empfindet, sich sozial zu distanzieren, mit Veranstaltungen, außer sie zu verbieten? Welche Alternative hätte die Politik für Künstler erfinden sollen? Wie viel Geld hätte wer bekommen sollen? Diese Fragen zu beantworten und es dabei dem kleinen und dem großen Künstler gleichermaßen recht zu machen, braucht enorm viel Weisheit und Fachwissen, und zumindest letzteres hatte die Frau Lunacek wohl nicht.

Auch eure Fans sind von Konzertverschiebungen betroffen. Einige Musikfans hätten natürlich jetzt lieber das Geld retour, die Bundesregierung unterstützt die Branche jedoch mit einer Gutscheinlösung. Wie steht ihr als Teil der Branche dazu und was würdet ihr einem eurer Fans mit auf den Weg geben, der meint: „Was interessiert mich das“?

Puh, ich würde sagen, das ist nun einmal die Lösung die angeboten wird. Eine andere gibt’s grad nicht. Wenn mir jemand sagt, dass er ohne das Geld von den Tickets nicht durchkommt, schenke ich sie gern her und sie oder er bekommt das Geld auch gern zurück.

Nun wird zaghaft versucht, wieder langsam in ein Konzertieren zurückzufinden, vorerst mit Sitzplatzkonzerten und großen Abständen und anderen Einschränkungen. Auch im Herbst werden, bei einer etwaigen Öffnung für Stehkonzerte, noch keine Superstars aus Amerika die Stadthalle füllen. Denkt ihr, wird dies für einen zumindest temporären Hype an heimischen Künstlern sorgen? Immerhin wurde während der Krise auch propagiert, heimische Unternehmen zu unterstützen, im Sommer dann im Inland zu urlauben.

Ich kann nur sagen, fürs Donauinselfest sind wir noch nicht angefragt worden.

Apropos: Euer Song „Das ist VIEN“ ist vom Donauinselfest inspiriert – eine Massenveranstaltung, die jetzt zwar nicht abgesagt wurde, aber „durch die Stadt zieht“. Wir steht ihr dieser kreativen Idee gegenüber?

Klingt ganz gut, finde ich.

Unter welchen Bestimmungen wäre für euch ein Konzertieren denkbar – oder plant ihr, Auftritte erst wieder zu geben, wenn „die alte Normalität“ wieder eingekehrt ist?

Eventuell planen wir was für den Herbst und beobachten dann, ob es auch wirklich realistisch bleibt.

Nach einem so langen Stillstand wird das erste Konzert vor Publikum sicher ein besonderes Gefühl sein. Plant ihr dahingehend etwas Spezielles?

Wir freuen uns drauf und für unsere Konzerte planen wir meistens kleinere und größere Besonderheiten.

Die „neue Normalität“ ist ein schrecklicher Begriff, der von der Bundesregierung geprägt wurde. Allerdings: Die Krise hat auch gezeigt, ein Zurückkehren in die „alte Normalität“ ist vielleicht an gewissen Ecken und Enden unklug, weil der Alltag etwa unökonomisch war – ich denke da an die zahlreichen Dienstreisen – oder auch ohne Krise schon prekär – ich denke da etwa an Anstellungsverhältnisse oder Förderungen in der Kulturbranche. Welche Änderungswünsche für die „neue neue Normalität“ nehmt ihr für euch mit, wenn ihr jetzt Wunschkonzert spielen dürft?

So viele große Fragen in einem Interview! Corona war definitiv ein Stresstest für unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft. Menschen sind aber dann doch eher so, dass sie sich freuen, wenn alles wieder gut wird und dann nicht mehr so viel drüber nachdenken. Würden wir aus der Vergangenheit in großem Maße lernen, würde ich mich beim Chinesenbuffet nicht jedes Mal überfressen. Da bin ich jetzt einfach nicht Träumer genug, um mir eine „Neue neue Normalität“ vorzustellen.

Du kommst aus einer Pfarrersfamilie. Hat sich da, wenngleich das heile Weltbild früh zerbrochen ist, irgendwo im Hinterkopf ein Glaube an eine „höhere Macht“ erhalten geblieben, sprich: Ist Corona eine Prüfung der Menschheit, oder gar eine Strafe?

Ich habe viele Gedanken zur Spiritualität, mindestens genug für das nächste Interview. Aber wie du schon bemerkt hast, bin ich mit knappen Antworten nicht so gut, deswegen versuche ich zumindest, es abzukürzen. Ich kann Menschen, die an nichts glauben, genauso wenig abgewinnen wie Menschen, die glauben, alles zu wissen. Ich glaube, dass Spiritualität nicht mit dem Hirn erfassbar ist, sich aber trotzdem von Delusion unterscheiden muss. Und dass Corona eine Prüfung für die Menschheit ist, glaub ich sofort. Aber vermutlich nicht von einer höheren Macht, sondern von uns selbst, von unserer Art, mit dem Planeten und einander umzugehen, von unserem Streben nach Erfolg und Geld, der Art wie wir Wirtschaft betreiben und unserer Selbstsucht. Für solche Katastrophen braucht es keinen strafenden Gott, die kann der Mensch alleine gut genug erschaffen.

Was ist euer persönlicher, wie auch musikalischer Silberstreif am Horizont?

Ein Chemtrail wahrscheinlich. Dass wir gern Musik machen, und dass uns das kein Corona dieser Welt nehmen kann.

Heute Abend spielen Löven live für StreamAustria in der Gösserhalle,
mehr Infos gibt es hier.

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