Die Broilers und die Liebe

Broilers

Am 23. April erscheint mit „Puro Amor“ nach vier langen Jahren das neue Album der deutschen Punk-Institution Broilers. Wir haben uns mit Sammy über die Höhen und Tiefen der Liebe unterhalten.

Foto: Robert Eikelpoth

„Puro Amor“, das neue Album der Broilers, ist ein Album über die Liebe in all ihren Variationen – nicht nur über die Glücksgefühle, die die Liebe mit sich bringt, sondern auch über die Schmerzen des Loslassens. Es geht um Partnerschaften, um Freundschaften und um die Familie – der Klebstoff, der nicht nur die Gesellschaft, sondern naturgemäß auch die Band selbst zusammenhält. Das mag auf den ersten Blick kitschig klingen, doch ist es nicht: Denn, wie Sammy uns erzählt: Große Gefühle haben auch große Gesten verdient – und mit „Puro Amor“ haben die Broilers definitiv eine große Geste abgeliefert, eine Geste, die man sich wie auch die Liebe am liebsten jeden Tag einverleibt.

Auf den Albumtitel bezogen greifen wir die Fragestellung der Comics von Kim Casali auf: Wie würdet ihr den Satz „Liebe ist …“ beenden?

… das Wichtigste, was es gibt und doch scheint es schwer, das in dem ganzen Nebel zu sehen.

Der Vatikan hat erneut gegen Homosexualität Stellung bezogen, einzelne wenige Kirchen haben jedoch eine Gegenstellung eingenommen und wollen homosexuellen Paaren „den Segen nicht verwehren“. Hat die Kirche eine Chance, irgendwann im 21. Jahrhundert anzukommen?

Ich möchte ganz ehrlich sein: Ich weiß nicht, ob wir die Kirche im 21. Jahrhundert brauchen. Glaube ist für mich etwas anderes. Du kannst glauben, und das möchte ich niemandem absprechen, aber ich weiß nicht, ob es eine Institution wie die Kirche, die so massiv veraltet ist und das nicht nur in der Vorstellung, ob homosexuelle Paare einen Segen empfangen dürfen, immer noch braucht.

Die Broilers arbeiten seit bald 30 Jahren in einer beinahe stabilen Besetzung zusammen – etwas, was ohne einer guten Freundschaft untereinander nicht denkbar wäre. Welche Eckpunkte sind für euch in einer Freundschaft unausweichlich und elementar?

Ich glaube, am wichtigsten ist Ehrlichkeit, dann eine gewisse Toleranz den anderen gegenüber, weil jeder seine Ecken, Kanten und Macken hat. Man hat sich über die Jahre ganz gut damit arrangiert. Die Homogenität, die wir auch haben – unser Humor ist sehr ähnlich, unser Geschmack ist ähnlich und wir haben viele gemeinsame Nenner. Die Unterschiede, die es dann dennoch gibt, machen die Sache dann auch immer wieder interessant, vor allen Dingen wenn wir was getrunken haben.

Oftmals bewegt sich der Mensch in einer Blase, gerade auch politisch. Wie weit gesteht ihr eurem Freundeskreis auch divergierende Einstellungen und Positionen zu, ohne die Freundschaft an sich infrage zu stellen?

Auch da spielt Homogenität eine Rolle. Es gibt für uns einen gewissen Toleranzbereich, der ist durchaus unterschiedlich bei uns, aber wir haben einen gemeinsamen Nenner: Rassismus, Faschismus, Sexismus – das hat keinen Platz in unserem Freundeskreis. Zum Glück gibt es das dort auch nicht und Menschen, die so denken, auch nicht. Denn wer dieses Mindestmaß an in unseren Augen Verstand und Ethik nicht mit sich bringt, den brauchen wir bei uns nicht.

Die Einschränkungen, die Corona vergangenes Frühjahr mit sich brachte, stellte Paare und Singles gleichermaßen auf eine harte Probe: Wie habt ihr euer Bedürfnis nach zwischenmenschlichen Kontakten vergangenes Jahr erlebt?

In dieser Zeit merken wir erst einmal, wie sehr wir andere Menschen doch brauchen, auch wenn man sich das manchmal gar nicht eingestehen mag. Manche kommen durchaus besser durch die Pandemie und mit der Pandemie klar, manche können sich besser mit sich selber beschäftigen, andere leiden deutlich stärker darunter – dass wir diese Band haben und dass das auch unser Beruf ist und dass wir dementsprechend um zu überleben und Geld zu verdienen auch proben müssen, das ist natürlich ein Vergnügen und das erleichtert in unserem Leben vieles und dafür sind wir dankbar.

Corona hat gerade die Kulturbranche am stärksten gebeutelt: Die Konzert-Locations waren die ersten, die schließen mussten und werden wohl die letzten sein, die uneingeschränkt wieder öffnen werden können. Viele Künstler, Fans und Personen hinter den Kulissen wünschen sich mittlerweile sehnsüchtig die alte Normalität wieder – doch hätten wir nun auch die Chance, vielleicht neu und besser zu starten. Gerade, was den Respekt vor Künstlern, die zwar keine Systemerhalter, aber in meinen Augen auf einer psychologischen Ebene doch systemrelevant sind, betrifft, könnte man nachschärfen. Was würdet ihr euch für die Zeit „nach der Krise“ wünschen?

Ein großes Problem, das man hoffentlich irgendwann in den Griff bekommen wird, ist, dass die Kulturbranche, die Musikbranche keine wirkliche Lobby in der Politik hat. Und das ist dann besonders schmerzhaft, wenn das der Fall ist in Ländern, die sich Kultur so groß auf die Fahne schreiben. Deutschland, Österreich, Schweiz, Dichter, Denker – ich glaube, manchmal wird es erst bewusst, was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist und ich hoffe nicht, dass es so weit kommt.

Im Normalfall funktioniert der Kreislauf nach Schema F: Album aufnehmen, mit einer Tour promoten, Interviews geben etcetera. Corona macht auch hier die Sache für Künstler komplizierter: Presswerke und Vertriebe arbeiten mit teils großen Verzögerungen, Touren sind aktuell gar nicht möglich und auch in Zukunft ungewiss, Interviews müssen digital gehalten werden: Inwieweit müsst ihr euch mit “Puro Amor” anders arrangieren?

Ein „großes Vergnügen“ war, dass wir die Platte mitten in der Pandemie aufgenommen haben, das heißt dadurch ist uns die Pandemie gar nicht so aufgefallen, weil wir so konzentriert waren auf die Arbeit, die wir im Studio hatten, die Vorbereitungen, die wir zuhause hatten … Jetzt gerade, wo ich hier in das Mikrofon spreche und das digital versende, fällt natürlich auf, dass auch da das Liveinterview mit dem Gegenüber fehlt. Die Konzerte – das wird uns enorm auffallen in den nächsten Wochen, wenn die Platte erschienen ist und wir den Drang haben, das unmittelbare Feedback der Fans zu bekommen – die Konzerte fehlen uns, die werden uns immer mehr fehlen, darum geht es uns bei der Musik. Ja, man muss jetzt kreativ werden und andere Wege finden, mit den Fans in Kontakt zu bleiben und sich gegenseitig zu supporten.

Andersrum: Hat Corona euch als Band aber auch als Privatpersonen etwas Positives mitgegeben?

Zumindest zu Beginn der Pandemie muss ich zugeben, dass ich diese Schwerelosigkeit und dieses zwangsweise Besinnen auf sich selber doch ganz gut genossen habe. Ich habe schön einen wegprokrastiniert, ich hab Dinge getan, die lange liegengeblieben sind und jetzt, nach 13 Monaten, habe ich mich an manchen Tagen eingerichtet und merke zum Beispiel eine Maske draußen auf der Straße gar nicht mehr und an anderen Tagen denke ich „Fuck, die Welt ist grad stehengeblieben!“ Es ist ein Wechselbad.

Wenn ihr an euer letztes Konzert zurückdenkt: Hättet ihr etwas anders gemacht, wenn ihr gewusst hättet, dass ihr so lange der Bühne fernbleiben müsst? Und: Wäre eine Show mit Schutzauflagen – Pogo mit Abstand also – denkbar oder benötigen die Broilers alle Freiheiten wie vor Corona? Immerhin habt ihr ja auch keines der inflationären Internet-Konzerte gegeben …

Nein, wir hätten nichts anders gemacht. Man hätte vielleicht doch eine Liveplatte aufnehmen sollen oder eine DVD oder Blu-ray. Das wäre vielleicht schön gewesen – hätte, hätte, Fahrradkette!

Pogen mit Abstand ist für uns nicht denkbar. Autokinokonzerte waren auch nicht denkbar für uns. Wir sind der Meinung, wenn Broilers laut und verstärkt spielen, dann muss das so möglich sein, wie wir es kennen, nämlich mit anfassen, aus demselben Becher saufen, verbrüdern, verschwestern, verlieben, schwitzen und wenn das bis auf Weiteres erst einmal nicht möglich ist, müssen wir uns überlegen, ob es Alternativen gibt, die für uns als Band auch tragbar sind. Vielleicht muss man dann eine Akustikshow spielen – mit einer Akustikgitarre in der Hand können die Leute dir gegenüber auch sitzen, finde ich. Internetkonzerte … tja. Bei manchen Bands machen die mir Spaß und wir haben auch ein Konzert für die Fans vorbereitet, das am 1. Mai erscheint. Ich glaube, als kleines Geschenk an die Leute, so ein bisschen als „Halt das Köpfchen oben“, kann das nicht schaden.

Auch wenn es jeder besser wissen müsste: Wenn es heißt, ein Song oder gar ein ganzes Album dreht sich um die Liebe, schwingt gleich mal im Hinterkopf das Damoklesschwert, das „Kitsch!“ geifert. Dass dem nicht so sein muss, zeigt ihr mit „Puro Amor“ mit einer unbeschwerten Leichtigkeit. Wie weit kann Pathos gehen, ohne dass er zum Schlager wird?

Kitsch ist für mich überhaupt kein Schimpfwort, ich mag Kitsch gern und auch wenn wir eingangs die Frage bezüglich der Kirche hatten: Ich sammle christliche Ikonographie, Marienfiguren, Kreuze, Bilder – mehr Kitsch geht ja wohl nicht. Popkulturell betrachtet mag ich das. Pathos, damit kann man mich auch nicht verärgern. Übersetzen wir es mal: Große Gesten, große Gefühle. Etwas, was große Gefühle in mir auslöst, das finde ich gut. Ich verstehe die Pathosangst der Deutschen zum Beispiel nicht so gut. Das schätze ich an manchen amerikanischen Filmen, dass man sich das traut und dass man den Zuschauer auch mit vielen Emotionen vorm Fernseher oder vor der Kinoleinwand hat oder vor dem Lautsprecher, wenn es um Musik geht. Das mag ich. „Independence Day“ ist mir wiederum ein Schrittchen zu weit. Es ist also ein schmaler Grat, auf dem man da wandert (lacht).

Für mich wirkt „Puro Amor“ wie ein neues Kapitel in eurer Karriere, vermutlich unbewusst: Ihr seid ja seit jeher dafür bekannt, eben keine unaufgeregten Songs zu schreiben, aber das neue Album hat noch mehr Hitpotential auf der ganzen Länge verteilt, als bisher. Lernt man das Schreiben von „Hits“ oder sind das Zufälle – Versuche, die aufgehen können oder auch nicht?

Vielen Dank für die netten Worte! Für mich fühlt sich „Puro Amor“ auch extrem rund an, ich bin damit sehr happy. Wie soll ich das sagen … Vielleicht ist es der Zeit geschuldet, in der das Album erscheint oder in der das Album geschrieben wurde, als ob da noch mehr Herzblut drinsteckt. Natürlich spielt auch Routine eine Rolle und ein Anspruch, den man sich selber steckt, der auch immer höher wird. Vielleicht hat es mir auch gutgetan, dass ich als Songwriter durch die Pandemie einfach noch ein bisschen mehr Zeit hatte zu schreiben. Man weiß es nicht.

Bleiben wir beim Hitpotential: Die fünf schönsten Liebeslieder, die nicht aus eurer Feder sind, sind welche?

Gleich fünf (lacht)? Es gibt da einen Typen, Charles Bradley, von dem gibt es ein ganz wunderschönes, trauriges Lied mit dem Titel „Lonely As You Are“. Mein Gott ist das schön! Ich schau hier gerade mal in meinen Ordner mit Liebesliedern, was ich da sonst noch so finde … John Prine mit „Summer’s End“, auch sehr schön. Beim nächsten Lied, „Anna“ von The Menzingers, weiß ich gar nicht, ob das ein Liebeslied ist, ich hab da nicht so intensiv auf den Text geachtet, aber das kommt auch so rüber. „Love Really Hurts Without You“ von Billy Ocean. Ich weiß nicht, ob er das geschrieben hat, aber die Version ist auch phantastisch. Wie viele hab ich? Vier? Okay, eins muss ich mir noch aussuchen … Ich wähle „Night Call“ von Kavinsky, weil das für mich ein persönliches Liebeslied ist.

Und nach einer Trennung: Welche Stücke helfen einem darüber hinweg?

Da hilft Dir das Album „The Record“ von Smoke Blow aus dem Jahr 2010. Das hilft Dir. Da wirst Du sauer.

Apropos Hits: Du textest auf Deutsch – nur wenige deutschsprachige Künstler verzeichnen auch im fremdsprachlichen Ausland (große) Erfolge. Gab es je Überlegungen, mit dieser Tradition zu brechen und aller Punk Attitüde zum Trotz „größer“ zu denken?

Es gab immer mal wieder die Überlegung, ob man das mal probieren soll, aber ich glaube, außer dass man sich mal einen Spaß erlaubt und vielleicht eine EP, eine Single oder Coversongs auf Englisch zum Beispiel macht oder probiert man was auf Italienisch oder Spanisch – nein, ich kann mich nur als Muttersprachler so ausdrücken, wie ich das möchte mit vielen Feinheiten zwischen den Zeilen und deswegen traue ich mir das nicht zu, das auf Englisch zum Beispiel zu können, obwohl ich ein einigermaßen okayes Karate-Englisch spreche.

Zur Liebe gehört, wie ihr auch auf „Puro Amor“ erzählt, leider auch das Aus derselben. Welche Bewältigungsstrategien habt ihr euch persönlich dahingehend aufgebaut?

Da gibt es keine wirklichen Bewältigungsstrategien, das ist eine schmerzhafte Zeit und das Aus kann ja bedeuten, dass es eine Trennung ist oder dass es ein Verlust ist, leider auf Dauer. Tja … ich weiß gar nicht, da gibt es ja ein paar Phasen. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen, Traurigkeit und dann Wut – und bei Wut hörst Du dann wieder „Smoke Blow“ (lacht).

Ist in einer Zeit, in der aus Lebenspartnern Lebensabschnittspartner wurden, die einzige, wahre, große Liebe überhaupt noch möglich? Oder wäre es ohnehin vermessen, einer zwischenmenschlichen Beziehung von Haus die Notwendigkeit einer lebenslangen Dauer aufzubürden?

Ich weiß nicht . Nein, in dem Moment fühlt man die große Liebe und das ist etwas sehr Schönes und da möchte ich bitte nicht anfangen, mir das zu zerreden und dahin zu schielen oder das zu messen, ob es denn wirklich alle Kriterien erfüllt. Nein, nein, du triffst mich in einer guten Stimmung grad.

Zurück zum Album: “Puro Amor” erscheint auch als limitierte Fanbox mit einigen ziemlich geilen Gadgets, letztes Jahr habt ihr einen eigenen Gin aufgelegt: Sind (sympathische) Spielereien wie diese die einzige Möglichkeit, als Band gegen Streaming-Portale anzukämpfen? Wohin, denkt ihr, geht die Reise? Wird “greifbare” Musik irgendwann einmal aussterben?

Ja, auf jeden Fall ist das, denke ich, einer der letzten Anker, die man noch werfen kann, dass man sich entweder – je nach Betrachtungsweise – nach wie vor den Arsch aufreißt, ein tolles Produkt auf den Markt zu bringen, eine schön designte CD, Schallplatte, Fanbox mit gutem Zeug drin oder aber eben jetzt erst anfängt sich den Arsch aufzureißen, damit man die Leute bei Laune hält. Wir haben das immer schon gemacht, uns war das immer sehr, sehr wichtig, dass die Leute was für ihr Geld bekommen. Das liegt auch daran, dass ich Grafikdesigner bin und Design halt sehr gerne mag.

Ja, ich glaube die Zukunft sieht so aus, dass die CD immer mehr verschwindet und sich nur noch eine ganz spitze Nische irgendwann für die CD als Medium interessiert wie auch für die Schallplatte, wobei du dir die Schallplatte ja wie so ein Coffee Table Book ins Wohnzimmer legen oder stellen kannst, die CD ist da ein bisschen klein. Ich denke, es geht in die Richtung Streaming und auch da – Stichwort „Lobby“ – muss es eine Lösung geben, dass Künstler dadurch überleben können und sich nicht im besten Falle am Ende des Monats eine Pizza davon kaufen können. Das wackelt noch ein bisschen …

Seit letztem Jahr haben die Broilers mit „41 RPM“ auch einen eigenen Gin im Angebot. Komplett natürlich und direkt in der Düsseldorfer-Altstadt und in allen Schritten von Hand gefertigt. Er ist im offiziellen Shop erhältlich.

Wer oder wie entscheidet bei euch, welche neuen Songs nicht nur als Single ausgekoppelt werden, sondern es dann auch in die Tour-Setlist schaffen? Nach welchen Kriterien geht ihr da vor?

Wir entscheiden gemeinsam, welche Songs wir auf Tour spielen wollen. Über die Jahre entwickelt man ein ganz gutes Gespür dafür, wir haben eine Liste im Proberaum, wo die sogenannten „Must Haves“ drauf sind, das heißt Songs, die gespielt werden müssen auf einem Konzert. Wenn die nicht gespielt sind, haben die Leute schlechte Laune. Dann gibt es „B-Kategorien“, die man immer wieder einstreuen kann, weil die Leute auch glücklich sind darüber und dann gibt’s totale Exoten, wo sich eine Handvoll Leute freut und auf dieser Platte haben wir tatsächlich das Gefühl, dass viele Songs dabei sind, die früher oder später zu „Must Haves“ werden. Das ist in unseren Augen das beste Barometer, um einzuschätzen, ob eine Platte geil ist.

Am Tourplan steht auch Wien mit einer Open-Air-Show im September: Nicht nur, dass die Arena einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte der Wiener Punkszene ist, hat Punk mit Künstlern wie etwa Chuzpe auch eine lange und starke Geschichte. Was verbindet euch mit Österreich und speziell der Hauptstadt?

Wien ist eine extrem schöne Stadt und ich bin auch sehr verliebt in euren Singsang im Dialekt. Das mag ich sehr, das ist sehr elegant, da kannst du selbst die schlimmsten Sachen mit einer solchen Eleganz sagen – also am liebsten würde ich es jetzt gerade nachmachen, aber ich mach es besser nicht … Also ich stehe drauf. Die Arena ist ein sehr, sehr cooler Laden, wie eine Festung, eine gute Punk-Festung mitten in der Stadt. Und wir freuen uns den Arsch ab, wenn wir da wieder zocken können. Aber Backstage wird nicht geraucht!

„Puro Amor“ erscheint am 23. April bei Skull & Palms Recordsings auf CD, Vinyl und digital, die Broilers spielen am 3. September open air in der Arena Wien, Tickets gibt es bei oeticket.com!