Die unglaubliche Anmut von Aretha Franklin

Aretha Franklin

Ende November kommt der Konzertfilm „Amazing Grace“ von Aretha Franklin in die Kinos. Bereits drei Wochen zuvor feiert man im Filmcasino Vor-Premiere. Wir verlosen Karten!

Im Jänner 1972 gibt Aretha Franklin, damals gefeierter Soul-Star und in aller Munde, in der New Temple Missionary Baptist Church in Los Angeles gemeinsam mit dem von Rev. James Cleveland geführten Southern California Community Choir zwei Konzerte. Ein Ereignis, das hierauf unter dem Titel „Amazing Grace“ auf Doppelvinyl seine Veröffentlichung findet. Es sollte schließlich zum meistverkauften Gospelalbum aller Zeiten werden – und unter allen Liedern, die von Gottes Gnade und der Kraft des Glaubens erzählen, ist „Amazing Grace“ wahrscheinlich das berühmteste.

Indes: Das Konzert wurde nicht nur in Ton, sondern von Oscar-Preisträger Sydney Pollack („Out Of Africa“) auch in Bild aufgenommen – doch aufgrund von technischen und juristischen Schwierigkeiten wurden sie nie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich: Zum einen waren Bild und Ton nicht synchron, ein Problem, das bereits vor gut 10 Jahren seine Korrektur fand. Zum anderen gab Franklin selbst die Aufnahmen aus unerklärlichen Gründen nicht frei. Erst ihre Erben erteilten hierfür die Erlaubnis – und nun, 47 Jahre später, steht „Amazing Grace“ erneut im Fokus der Musikwelt. Man kann sich denken: Es ist mehr als eine Konzertaufnahme. Ja, mehr als ein Zeitdokument. Es ist – passend zum Ort des Geschehens – eine Messe, ein Gottesdienst, eine Entrückung.

Man muss verstehen: Damals war die „Königin des Soul“, die „First Lady Of Music“, die 2010 vom Rolling Stone Magazine zur besten Sängerin aller Zeiten gewählt wurde, am Zenit ihrer Karriere – also quasi eine Taylor Swift, eine Lana Del Rey, eine Miley Cyrus, würden die Jugendlichen heute ihren Vergleich ziehen – und so sind die Kirchenkonzerte als überaus intimes Geschehen zu werten. Reverend James Cleveland, der selbst am Klavier sitzt, ist Zeremonienmeister der Show – und nennt die Grande Dame „meine Schwester“ – und lässt den Soul in die Kirche einziehen, sie erbeben. Und das obwohl der Soul bei Strenggläubigen als sündig galt, weil er auf dem Geist der Spirituals beruhte, aber daraus ein Lobpreis irdischer Liebe gemacht hatte. Franklin sieht dabei atemberaubend aus – am ersten Abend im strassbeschmückten Gewand, am zweiten ist sie in Pfauenaugenmuster gewandet – wirkt anfangs beinah schüchtern, doch mit Fortschreiten des Konzertes immer kraftvoller. Und sie klingt wie ein omnipotenter Himmelsbote, wenn sie „What a Friend We Have in Jesus“ singt oder versichert: „God Will Take Care of You“. Sie beschwört mit „Wholy Holy“, komponiert von Marvin Gaye, den Wert der Gemeinschaft – in Zeiten der Bürgerrechtsbewegung ist das auch ein politisches Statement. Jeder Song: Eine Kurzpredigt, ein Stoßgebet. Im Publikum: Mick Jagger und Charlie Watts von den Rolling Stones. Lassen Sie sich die Chance nicht entgehen, neben ihnen zumindest gefühlt Teil dieser Andacht zu werden.

Kinostart von „Aretha Franklin – Amazing Grace“ (87 Minuten) ist am 29. November. Bereits am 7. November findet im Wiener Filmcasino im Rahmen der „Poolinale Nights“ die Preview statt. Wir verlosen 5 x 2 Freikarten einlösbar in allen österreichischen Kinos, die den Film im Programm haben, und 1 x 2 Freikarten für die Preview.

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