„Es darf getanzt werden“ beim Winterfest 2018

Von 29. November bis 6. Jänner schlagen wieder Circuscompagnien aus aller Welt ihre Zelte im Salzburger Volksgarten auf. Tickets sind ab sofort bei oeticket.com erhältlich.

 

„Es wird sehr musikalisch, sehr festlich und es darf getanzt werden“, verrät Carolina Stolpe, Künstlerische Leiterin des Winterfests, über das diesjährige Programm. Sechs Wochen lang, exakt von 29. November bis 6. November, wartet ein Querschnitt durch die frankophile Szene auf Sie. Und! Das Festival für zeitgenössische Circuskunst beschreitet neue Wege abseits des Volksgartens und zeigt im Salzburger Toihaus aktuelle Werke der deutschsprachigen Circusszene.

Französisch als gemeinsamer Nenner

Erstmals eröffnet mit der Groupe Acrobatique de Tanger aus Marokko eine arabische Compagnie das Winterfest. Mit „Halka“ erschaffen die zwölf ArtistInnen eine Hommage an die einzigartige Tradition ihrer Heimat. Denn obwohl in Marokko seit Jahrhunderten die Kunst der Akrobatik traditionell von Generation zu Generation weitergegeben wird, gab es bis vor wenigen Jahren nicht eine einzige marokkanische Compagnie. Ganz minimalistisch agieren die KünstlerInnen ohne Bühnenbild.

 

In der zweiten großen Produktion unternimmt die kanadische Gruppe Machine de Cirque eine surreale Zeitreise: „In einem postapokalyptischen Szenario treffen die fünf quirligen Charaktere aufeinander und erschaffen mit ihrem Erfindergeist und hinreißender Komik ihre ganz eigene Welt“, führt Stolpe das Programm aus. Good to know: Absolventen der Zirkusschule in Montreal gründeten die Compagnie.

 

 

„So richtig französisch“ wird es laut Stolpe bei der Circus-Brassband Circa Tsuica aus Frankreich, „die mit ihrem eigenen Zelt anreist und ein ganz besonderes Flair in den Volksgarten bringt.“ Im Stück „Maintenant ou Jamais“ bewegt sich die Formation wie gewohnt auf ihrem Lieblingsfortbewegungsmittel, dem Drahtesel. Was denken Sie, wie viele Personen können ein einziges Fahrrad wohl gemeinsam nutzen?

 

 

Zu einer rhythmischen Circusperformance lädt Pakman ins Innere seines Lastwagens. „Stumm sitzt Pakman an seinem Förderband und stempelt tagein tagaus unzählige Pakete. Und irgendwo tickt die Zeit, denn alle Sendungen sollen ankommen. Doch kaum läutet die Pausenglocke, entspinnt sich ein einzigartiges Spiel zwischen Jongleur Stijn Grupping und Schlagzeuger Frederik Meulyzer“, beschreibt Carolina Stolpe das Werk des belgischen Duos Post Uit Hessdalen.

 

 Schauplatzwechsel Toihaus

Circus ist heute vielfältiger denn je. Und längst ist er nicht mehr nur in Manegen oder Zelten zu sehen, sondern auch auf Theaterbühnen und an gar außergewöhnlichen Orten. (Caroline Stolpe)

Diesem Motto folgend gibt die Reihe Kaleidoskop erstmalig in einer Spielstätte abseits vom Volksgarten Einblicke in die deutschsprachige Circusszene. Stefan Sing mit „Entropia“, Sebastian Berger mit „Dot & Line“ sowie Arne Mannott und Elina Lautamäki mit „Fallhöhe“ zeigen im Toihaus Theater ihre virtuosen Jonglage-Stücke.

Ein musikalisches wie literarisches Angebot, etwa mittels der Circusfoyer-Konzerte, runden das diesjährige Winterfest ab. Der rote Faden ergibt sich laut Stolpe in der engen Verbindung zwischen Musik und Circuskunst durch alle Produktionen.

♥ Ganz frisch sind heuer sämtliche Winterfest-Veranstaltungen als Fantickets verfügbar! 

Braucht es noch mehr? Ja, die dazu passenden Tickets!

Quellen (inklusive direkte Zitate): DrehPunktKultur, SALZBURG24

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