„Fidelio“ – vom Theater an der Wien ins TV

Einer der absoluten Höhepunkte des Beethovenjahres steht an: Die Neu-Inszenierung von „Fidelio“, Beethovens einziger Oper, am Uraufführungsort wird heute, am 20. März, im Fernsehen und per Stream übertragen.

Es ist das Opernereignis des Beethovenjahres: Oscar-Preisträger Christoph Waltz inszeniert am Theater an der Wien „Fidelio“ (1806), Beethovens einzige Oper. Am 20. März um 22.30 Uhr findet die österreichische Erstausstrahlung auf ORF 2 statt; bereits um 19 Uhr ist die Aufzeichnung online auf der Klassikplattform myfidelio.at zu sehen. Außerhalb Österreichs wird die Produktion am 20. März 2020 um 19.00 Uhr auf medici.tv gezeigt.

Am 16. März wäre die Premiere gewesen, die Vorstellungen waren bereits seit langem ausverkauft – und dann kam das behördliche Durchführungsverbot. Umso größer ist die Freude, dass Fidelio es auf anderem Weg zum Publikum schafft: mittels Aufzeichnung der Proben. Ursprünglich als zweite Kooperation der Vereinigten Bühnen Wien mit UNITEL und dem ORF geplant, ist es nun angesichts der Corona-Pandemie die einzige Möglichkeit, die Inszenierung vom Oscar-prämierten Schauspieler und Regisseur Christoph Waltz zu erleben. 

Es war mir ein großes künstlerisches Anliegen, im Rahmen des Beethovenjahres 2020 die einzige Oper des Komponisten am Ort ihrer Uraufführung, dem Theater an der Wien, zu zeigen. Dass wir aufgrund der Corona-Pandemie unserem Publikum diese außergewöhnliche Neuproduktion nicht vor Ort erlebbar machen können, ist einerseits sehr traurig – andererseits bin ich froh, dass wir mit der Ausstrahlung ein breites Publikum erreichen können. Das Dirigat von Manfred Honeck, die Inszenierung von Christoph Waltz, die großartigen Sängerinnen und Sänger und das imposante Bühnenbild von Frank Barkow machen FIDELIO zu einem besonderen Erlebnis für die Zuseherinnen und Zuseher.
(DI Roland Geyer, Intendant Theater an der Wien)

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Manfred Honeck, der erstmals eine Opern-Neuproduktion am Theater an der Wien dirigiert. In den Hauptpartien zu sehen und zu hören sind Nicole Chevalier als Leonore (Fidelio), Eric Cutler als Florestan, Gábor Bretz als Don Pizarro, Christof Fischesser als Rocco sowie Mélissa Petit als Marzelline, Benjamin Hulett als Jaquino und Károly Szemerédy als Don Fernando. Unter Manfred Honecks Dirigat sind die Wiener Symphoniker und der Arnold Schoenberg Chor (Leitung: Erwin Ortner) zu hören. Das Bühnenbild stammt vom amerikanisch-deutschen Architekturbüro Barkow Leibinger, die Kostüme von Judith Holste und das Lichtdesign von Henry Braham.

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