Five Finger Death Punch und ihre Pläne für 2020

Five Finger Death Punch

Am 19. Februar werden Five Finger Death Punch mit Megadeth und Bad Wolves im Vorprogramm in der Wiener Stadthalle gastieren. Ob dann das neue Album schon fertig ist, ist fraglich …

Ende August haben Five Finger Death Punch ein weiteres Video von den Aufnahmesessions für das kommende achte Album der Band hochgeladen, das voraussichtlich „irgendwann“ erscheinen wird. Wann genau dieses nebulöse Irgendwann sein wird, ist für die Band selbst noch nicht ganz klar, wie Bassist Chris Kael kürzlich dem Radiosender Lazer 103.3 verriet:

Ich weiß nicht, ob wir unser neues Album noch dieses Jahr oder irgendwann nächstes Jahr veröffentlich werden. Ich bin nur Bassist, diese Information übersteigt meine Gehaltsklasse (lacht). Ich bin immer der Letzte, der diese Information bekommt – aber spätestens am Tag der Veröffentlichung werde ich mir im Laden meines Vertrauens auch eine Platte besorgen …

Etwas mehr verrät sein Bandkollege, Gitarrist Zoltan Bathory, der immerhin überzeugt ist, dass die neue LP – natürlich – die beste Veröffentlichung in ihrer Karriere sein wird. Und genau deswegen nimmt man sich auch die Zeit, denn: Druck verspüren sie keinen, befinden sie sich doch mittlerweile in der glücklichen Situation, wo man nicht mehr so sehr auf die Kosten achten muss und ein, zwei, zehn oder dreißig Studiotage mehr „auch schon wurscht“ sind. Allerdings: Der Aufnahmeprozess verläuft „viel reibungsloser und schneller als sonst“. Ob das an der neuen Besetzung liegt? Immerhin hat Charlie „The Engine“ Engen letztes Jahr Jeremy Spencer ersetzt, der die Band wegen einer Rückenverletzung verlassen musste – und manchmal tut jeder Beziehung frischer Wind gut …

Apropos frischer Wind: Nachdem das Album noch im Werden ist, kann man über das Endprodukt freilich noch keine finalen Einschätzungen bringen, aber es soll nach Eigeneinschätzung sowohl „harte“ wie auch „radiotaugliche“ Stücke beinhalten, also die mittlerweile doch breit aufgestellte Fanschar an beiden Enden bedienen können. „Gut“ und „divers“ sind die einzigen Adjektive, auf die man sich als Band aktuell festnageln lassen möchte. Und apropos „fest nageln“ – über die neue Maschine weiß man (ebenfalls naturgemäß) einstweilen nur das Beste zu berichten:

Charlie ist sehr professionell und bleibt dem treu, was Jeremy gespielt hat, fügt aber kleine kleine Dinge hinzu, die sein eigenes Ding sind. Er spielt wie getrieben, das merkt man auch bei seinem Schlagzeugsolo, das er aktuell live zum „Stranger Things“-Thema spielt. Es ist einfach nur verrückt, technisch und unglaublich progressiv – und macht sogar uns Spaß, ihn dabei zu beobachten. Nicht nur, wie er spielt, sondern wie er sich auch als Mensch ist, wie seine Augen auf der Bühne zu leuchten beginnen …

Förderlich für das erstarkte Bandklima dürfte auch der Reifeprozess von Chris und Sänger Ivan Moody sein, die beide dem Alkohol abgeschworen haben – und sich auch im extremen Umfeld der Tour unterstützen:

Wir beide unterstützen uns und waren lange Zeit wie Säulen füreinander. Es gab viele Tage, an denen wir den Hut draufschmeißen wollten und einfach nur trinken wollten, grantig waren, dass wir nicht mehr durfen. Aber mittlerweile ist das Geschichte, Ivan und mich verbindet ein besonderes Band, das nüchterne Leben tut uns gut und die Stimmung ist eine ganz andere als früher.

Am 19. Februar gastieren Five Finger Death Punch mit den Thrash-Heroen Megadeth und den Newcomern Bad Wolves im Vorprogramm in der Wiener Stadthalle. Bis dahin sollten auch endlich nähere Eckdaten für das neue Album vorlegen, und vielleicht kann man es dann am Merch-Stand sogar schon erstehen … Tickets für den lokalen Tourstopp gibt es ab Donnerstag, 12. September um 9 Uhr bei oeticket.com! Meldet euch gleich für den Ticketalarm an, um umgehend über den Vorverkaufsstart informiert zu werden!